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BMW Alpina B7 Biturbo (2016): Preis (Update)

Das kostet der neue Alpina B7

Der vielleicht beste BMW 7er kommt aus Buchloe – und ist ab einem Preis von 148.800 Euro zu haben. Der neue BMW Alpina B7 Biturbo überzeugt mit 608 PS und schafft 310 km/h.

Zu einem Preis von 148.800 Euro stellt Alpina sein neues Meisterwerk vor: Der Alpina B7 Biturbo (2016) schließt eine Lücke, die BMW bisher ohne Not im 7er-Programm gelassen hat. Denn während sich Mercedes am S 63 AMG eine goldene Nase verdient und auch der Audi S8 nicht schlecht läuft, macht die M GmbH um den 7er traditionell einen weiten Bogen. In Garching schütteln darüber ein paar Ingenieure nach wie vor ungläubig den Kopf, doch in Buchloe reiben sie sich dafür umso freudiger die Hände. Denn dort sitzt BMW-Veredler Alpina und füllt nur allzu bereitwillig die Lücke. Dabei wird aus dem 750Li gar vollends ein Sportwagen im Smoking. Schließlich kitzeln die Scharfmacher aus dem 4,4-Liter-V8 noch einmal ein Drittel mehr Leistung und locken die Schnellfahrer mit 608 PS. Weil zudem das maximale Drehmoment auf imposante 800 Newtonmeter steigt, sprintet der Luxusliner künftig in 3,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Und weil sie bei Alpina um den Reiz einer freien Autobahn wissen und sich nicht mit albernen Hierarchien innerhalb der Baureihen abgeben müssen, ist die Sause bei 250 Sachen noch lange nicht vorbei. Wer den Fuß stehen lässt und entsprechend freie Bahn hat, kann mit dem BMW Alpina B7 Biturbo (2016) bei 310 km/h Spitze künftig sogar auf Porsche-Jagd gehen.

Bildergalerie: Alpina B7 Bi-Turbo

BMW Alpina B7 (2016) zum Preis ab 148.800 Euro

Bei der Metamorphose hilft dem B7 ein Technik-Paket, das schon das Grundmodell zur womöglich agilsten Luxuslimousine am Markt macht. Denn neben dem obligatorische Allradantrieb mit BMW-xDrive-Technologie gibt es auch eine vorausschauende Dämpferregelung und einen aktiven Wankausgleich, der den Aufbau auch bei verschärfter Gangart immer im Lot hält. Und natürlich profitiert auch der B7 vom Carbon Core des Siebeners und seiner federleichten Rohbau-Karosserie. Wie immer bei Alpina kommt dieser Kraftakt auch im B7 in Samt und Seide. Denn der prollige Auftritt so manch eines Tuners ist der Allgäuer Sache nicht, Ja, der Alpina B7 (2016) bekommt natürlich einen Sportauspuff und klingt deshalb etwas basslastiger. Und natürlich lässt sich das adaptive Fahrwerk ein bisschen weiter absenken, damit sich dem Wind bei Vollgas nicht ganz so viel Wagen entgegen stellt. Doch alle Spoiler und Schweller sind dezent und funktional, die 20-Zoll-Felgen haben nichts protziges und innen bleibt es bei einem feinen Ambiente aus Lack und Leder, das mit aufwändig gesteppten Polstern und dem tiefen Glanz des Piano-Finishs auch den Individual-Modellen aus Garching die Schau stiehlt. Mehr zum Thema: Die besten Alpinas der Welt

Mehr zum Thema: Alpina B7 im Fahrbericht

Der Alpina B7 ist ein würdiger BMW M7-Ersatz

Stärker als das stärkste Serienmodell, deutlich schneller sowie außen und innen stilvoll verfeinert – so hat der B7 einmal mehr mehr das Zeug zum besten BMW 7er in der Familie. Das einzige, was ihm dazu eigentlich noch fehlt, ist das M7-Logo, das bei BMW offenbar ganz tief in einem Panzerschrank liegt. Der Mannschaft beim Werkstuner in Garching mag das ein Dorn im Auge sein. Doch nicht nur in Buchloe empfindet man die ungewohnte BMW-Zurückhaltung wahrscheinlich als Segen, sondern auch die wehrte Kundschaft hat davon nur Vorteile. Denn für einen vergleichsweise niedrigen Aufschlag von 35.000 Euro hätte es so einen üppigen Nachschlag ab Werk wahrscheinlich nie gegeben.

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Thomas Geiger