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Alfa Romeo & BMW: Neuheiten-Vergleich!

Herz und Nieren

Es bleibt bei Antrieben mit Vier- und Sechszylindern und der Staffelung vom Z4 sDrive18i bis zum Z4 sDrive35i. Ein Plug-in-Hybrid wäre technisch möglich, gilt aber wegen der typischen Zweitwagenrolle des Z4 als unwahrscheinlich. Auch eine M-Version ist anfangs nicht geplant. Dafür steht aber der Allradantrieb auf der Optionsliste. Und noch ein Novum: Der Z4 soll billiger werden. Aktuell beginnt die Preisliste bei 34.250 Euro.

Alfa Romeo: neue Giulia mit Hinterradantrieb

Exakt auf den BMW 3er zielt die neue Alfa Giulia, die am 24. Juni in Arese bei Mailand enthüllt werden soll, mit rund 4,65 Metern dem handlichen Klassenformat entspricht und wegen der skulptural gestalteten Front sofort als Alfa wahrgenommen werden dürfte. Marktstart: Ende 2015. Die neue Giulia basiert – wie andere künftige Modelle auch – auf einer komplett neuen, längs variablen Plattform mit Hinterradantrieb, die auch bei einer neuen Oberklasselimousine zum Einsatz kommt, die den Traditionsnamen Alfetta tragen könnte und mit dem BMW 5er konkurrieren soll.

Von beiden Modellen  sind  zudem  Kombi-Varianten („Sportwagon“) in Planung. Allesamt sollen sie im Fiat-Werk Cassino gebaut werden. Kraftvolles Herzstück beider Baureihen werden in Zusammenarbeit mit Ferrari entwickelte V6-Benziner sein, deren Leistungsspanne bis 500 PS reicht. Die 3,0-Liter-Turbodiesel bringen es auf bis zu 300 PS. Giulia und Alfetta werden gegen Aufpreis mit Allradantrieb „Q4“ erhältlich sein, auch um den diversen xDrive-, quattro- und 4Matic-Konkurrenten aus Germania zu begegnen.

Von dort kommt ihnen ab Anfang 2017 ein taufrischer BMW 3er entgegen mit neu interpretierten Nieren und einer harmonisch gestalteten Front. Die Motorhaube schließt oberhalb der stärker nach vorn geneigten Nieren ab. Die Zeit der „Softnose“ mit ihrer weit nach hinten gezogenen Haubenfuge ist vorbei. Ähnlich wie beim Alfa-Duo werden sich auch der neue 3er und der künftige 5er eine gemeinsame Technik-Plattform teilen, die bei den Bayern sogar bis hinauf zum neuen 7er skalierbar ist. Auch in Zukunft setzt BMW auf die formidable Achtstufen-Automatik von ZF.

Vor der Modellerneuerung steht noch ein für Mitte 2015 geplantes, relativ moderates Facelift des aktuellen Modells. Bedeutendes tut sich unter der Haube: Im Lauf des nächsten Jahres soll der 136 PS starke 1,5-Liter-Dreizylinder-Turbo aus dem 2er Active Tourer (Quereinbau) auch in den 3er transplantiert werden – wegen des Hinterradantrieb-Layouts allerdings längs zur Fahrtrichtung. Anfang 2016 ist zudem mit dem 328e zu rechnen. Der erste 3er mit Plug-in-Hybrid wird von einem 180 PS starken 2,0-Liter-Benziner und einem 95 PS kräftigen E-Motor angetrieben (Systemleistung 245 PS) und soll im Mittel mit 2,1 Litern auf 100 Kilometern auskommen.

Der neue BMW 5er wird Anfang 2017 bei den Händlern stehen und ist mit dem neuem 7er, der auf der IAA im September 2015 Premiere feiert, enger verwandt als je zuvor. Während Designstudien wie das „Gran Lusso Coupé“ deutliche Hinweise auf das Zukunftsdesign geben, lässt der neue Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich durchblicken, wie er die Freude am Fahren künftig sicherstellen will: durch Gewichtsersparnis.

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Stefan Miete, Klaus Uckrow