Kaufberatung: Skoda Superb im Mittelklasse-Test
Test-Ratgeber: Daten, Messwerte, Kauftipp
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Skoda Superb
Seit zehn Jahren spielt der Superb den Preisbrecher in der Mittelklasse |
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Skoda Superb
Und das, obwohl die Experten ihm zu Beginn sehr skeptisch gegenüber standen |
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Skoda Superb
Besonders viel Raum bietet der Skoda dank des um 63 Millimeter verlängerten Passat-Chassis |
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Skoda Superb
Auch der quer eingebaute Motor trägt seinen Teil zur optimalen Platzausbeute bei |
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Skoda Superb
Für kalte Tage: Die beheizbaren äußeren Rücksitze kosten im „Elegance“ 240 Euro mehr |
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Skoda Superb
Für das große Glasschiebedach sind beim Combi 1095 Euro fällig |
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Skoda Superb
Angenehm große und komfortabel geschnittene Sitze ... |
Er ist der Preisbrecher in der Mittelklasse, doch der Skoda Superb überzeugt vor allem mit Raum, Qualität und der Öko-Version „Greenline“
Die Fachwelt war skeptisch, als 2001 auf der verlängerten Plattform des VW Passat in Mlada Boleslav der Superb entstand. Skoda und Luxus? Das ging in den Köpfen derer, die Skoda als billige VW-Marke einsortiert hatten, nicht zusammen. Doch der erste Superb wurde zum Erfolg, an den seit 2008 der Superb II anknüpft. Er steht auf der Plattform des Passat B6 und hat nun im Unterschied zum Vorgänger einen quer eingebauten Motor, was für noch mehr Platz im Innenraum sorgt: Zu Preisen ab 23.250 Euro gibt es viel Raum für fünf Personen und Gepäck. Besonders auf der Rückbank glänzt der Skoda Superb mit seinen luxuriösen Ausmaßen. Im Unterschied zum Konzernkollegen Passat wurde bei ihm mit Spacer-Elementen im Rahmen der Radstand um 63 Millimeter verlängert. Und so spielt der Tscheche vom Platz her in einer Liga mit den Größeren. Mazda 6, Opel Insignia und Toyota Avensis lässt er hinter sich. Selbst der Ford Mondeo, der einen noch längeren Radstand hat, kann insgesamt nicht so viel Platz bieten wie der Superb.
Doch schiere Größe reicht nicht aus. Sitzkomfort, Federung, Geräuscheindruck und Ergonomie müssen ebenso stimmen, um die Herzen der Käufer zu gewinnen. Und auch in diesen Disziplinen gewinnt Tschechiens zurückhaltend designter Preisbrecher: Er bietet gut konturierte Sitze und ein logisch aufgebautes Cockpit mit leicht erreichbaren Schaltern.
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Das Fahrwerk fußt auf dem des Passat und ist ähnlich gutmütig, jedoch straffer ausgelegt. Das ESP regelt intelligent, adaptive Dämpfer vermisst man nicht. Damit reicht der Skoda Superb zwar nicht an die fahrdynamischen Qualitäten eines Opel Insigna, Mazda 6 oder BMW 3er heran, hinterlässt aber einen guten und sicheren Eindruck auf dem Handlingparcours sowie auf der Bremsbahn.
Die Motorenpalette lehnt sich ebenfalls eng an die des Passat an, doch kann der leichtere Skoda zum Beispiel in der 140-PS-TDI-Version dem Passat gehörig um die Ohren fahren. Der zwei Liter große Diesel gibt sich kultiviert. Nur an der Geräuschdämmung zeigt sich, dass der Skoda das günstigere Auto ist: Es ist etwas lauter in ihm. Auch muss man im Skoda weitgehend auf Fahrerassistenzsysteme verzichten. Dafür überrascht der Skoda Superb mit einer zweigeteilten Heckklappe – „Twin Door“ genannt – bei der Limousine, die entweder wie ein klassisches Stufenheck-Auto nur das Kofferabteil freigibt oder ganz aufschwingt und Platz schafft für sperrige Güter.
Auch das Top-Modell Superb gibt es übrigens in der verbrauchsgünstigen Ausstattungslinie „Greenline“, deren 1,6-Liter-TDI-Motor gepaart mit tiefergesetzter Karosserie, Leichtlaufreifen und Spoiler sowohl Verbrauch als auch Emissionen drückt.
Thorsten Elbrigmann
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