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Kaufberatung Peugeot 208 (2012): Alle Motoren, Ausstattungen und Preise

Nimm 2

Mit einem umfangreichen Motoren- und Ausstattungsangebot empfiehlt sich der Peugeot 208 für alle Fälle. Lesen Sie in unserer Kaufberatung, welche Version des neuen Kleinwagens des Jahrgangs 2012 für wen in Frage kommt

Seinen ersten Sommer hat der Peugeot 208 hinter sich. Nun ist die Motoren- und Ausstattungspalette komplett – von zwei Ausnahmen abgesehen: Der 1,0-Liter-Dreizylinder mit 68 PS kommt im Dezember, der 200 PS starke GTi 2013 auf die Straße. Dennoch Grund genug, schon jetzt die Prospekte und Preislisten unter die Lupe zu nehmen, um die Vielfalt des Angebots zu sichten.

Bei der Konzeption des kleinen Löwen stellten sich seine französischen Väter gegen das ständige Größenwachstum bei neuen Modellen. So wiegt der Peugeot 208 durchschnittlich 110 Kilogramm weniger als sein Vorgänger 207 und ist mit 3,96 Metern auch sieben Zentimeter kürzer. Dennoch genießen die vorderen Passagiere ein angenehmes Raumgefühl. Auch im Fond lässt es sich besser aushalten als die Abmessungen vermuten lassen. Der Kofferraum wuchs gegenüber dem des Vorgängers um 15 Liter auf 285 bis 1076 Liter. Dank der asymmetrisch geteilt klappbaren Rückbank verlieren so selbst Großeinkäufe ihren Schrecken.

Drei Ausstattungen, acht motoren

Die Bedienungselemente sind übersichtlich gestaltet, und die Komforteigenschaften zählen in der Kleinwagenklasse zu den besseren. Bleibt die Frage, welchen Löwen man letztendlich wählen soll. Zur Wahl stehen drei Ausstattungen („Access“, „Active“ und „Allure“), die sich auf unterschiedliche Weise mit fünf Benzinern und drei Diesel-Aggregaten kombinieren lassen.

Wer hauptsächlich im Kurzstreckenverkehr unterwegs ist, dürfte mit dem kleineren der neuen Dreizylinder-Benziner gut bedient sein, der aus einem Liter Hubraum 68 PS holt und in der Basis-Ausstattung „Access“ schon für 11.600 Euro zu haben ist. Der Aufpreis für die fünftürige Version beträgt übrigens je nach Ausstattungslinie zwischen 650 und 750 Euro. An Bord der „Access“-Modelle findet man unter anderem sechs Airbags, ein ESP, eine Geschwindigkeitsregelanlage, elektrische Fensterheber vorn sowie eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung.

Mit dem kleinen Motörchen knackt der 208 die 100-km/h-Marke laut Werk nach 14,0 Sekunden und rennt bei Bedarf 163 km/h. Den EU-Verbrauch gibt Peugeot mit 4,3 Liter Super auf 100 km an. Nur geringfügig mehr (4,5 Liter) soll die nächste Ausbaustufe des Dreizylinders verbrauchen, die überraschend kultiviert laufende 1,2-Liter-Version mit 82 PS. Damit wirkt der kleine Franzose erstaunlich munter und muss dank 175 km/h Spitzengeschwindigkeit auch Autobahnen nicht fürchten. Die Beschleunigung auf 100 km/h ist nach 12,2 Sekunden erledigt. Wie der Basis-Benziner gelangt die Kraft über ein Fünfgang-Getriebe an die Vorderräder.

Hier fehlt es im Alltag eigentlich an nichts, was im Übrigen auch für die Ausstattung gilt, denn der 82-PS-Motor ist erst ab der „Active“-Version (Grundpreis: 14.150 Euro) erhältlich, die eine manuelle Klimaanlage, CD-Radio, einen farbigen Touchscreen, eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung und einen USB-Anschluss umfasst. So bestückt dürfte diese Variante all jene ansprechen, die einen Allrounder suchen.