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Kaufberatung: Mazda 6 im Mittelklasse-Test

Test-Ratgeber: Daten, Messwerte, Kauftipp

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Der flott gestylte Japaner verkörpert den familientauglichen Sportler zum fairen Preis – leichte Detail-Schwächen inklusive

Es ist nun schon über zwei Jahrzehnte her, dass sich ein Mazda 626 im Vergleichstest der AUTO ZEITUNG erfolgreich gegen die europäische Konkurrenz durchsetzen konnte. Inzwischen heißt der Mittelklasse-Japaner bereits in der zweiten Generation Mazda 6. Dieser hat zwar derzeit kein Abo auf Vergleichstestsiege, doch mit seinem lockeren Design-Schwung steht der Japaner nicht nur proper da, sondern setzt seine Qualitäten auch in messbare Ergebnisse um. So zählt der Mazda 6 mit seiner direkten und gefühlvollen Lenkung, den standfesten Bremsen sowie seinem leichtfüßigen Kurvenverhalten zu den dynamischsten Fronttrieblern seiner Klasse, auch wenn mangels Traktion schon mal die Kraft an den zerrenden Vorderrädern verpufft. Das gilt ganz besonders für die empfehlenswerten 2,2-Liter-Turbodiesel (129, 163 und 180 PS), die mächtig von unten heraus anschieben, dabei aber sehr genügsam, allerdings auch nicht ganz leise sind. Die Benziner hingegen bieten nur Durchschnittliches.

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Das Stufenheckmodell spielt bei uns kaum eine Rolle, dafür sind die Fließheckversion und natürlich der mit maximal 1751 Liter Ladevolumen gesegnete Kombi die familientauglicheren Optionen. Da kann selbst der Klassenprimus VW Passat Variant (1731 Liter) nicht ganz mithalten.

Während das weitläufige Raumangebot sowie der kinderleicht auch vom Kofferraum aus bedienbare Lehnenklappmechanismus voll überzeugen, könnten Geräuschdämmung sowie die Qualitätsanmutung der Interieur-Kunststoffe besser sein. Hier zeigt der Mazda 6 z.B. gegenüber VW, Skoda, Ford und Opel noch Verbesserungspotenzial, obschon die knisterfreie, verwindungssteife Karosserie in der Grundsubstanz von einem hohen Qualitätsstandard zeugt. Allerdings gehört der eher straff abgestimmte 6er im Federungskomfort nicht unbedingt zu den Sanftmütigen seiner Klasse.