Kaufberatung VW Polo 2010 – Alle 52 Modelle
Große Polo-Parade
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Einst ein schmaler Hans, heute der Klassen-Primus: Der neue VW Polo ist mehr als nur ein Kleinwagen. Wir helfen Ihnen bei der Wahl des richtigen Modells
Eigentlich müsste VW einen ausgeben. Denn im März 1975, vor ziemlich genau 35 Jahren, zeigten die Wolfsburger den ersten Polo – dieses schmale, spartanische 3,51-Meter-Wägelchen, das es für rund 7500 Mark beim Händler um die Ecke gab. Es war fast identisch mit dem damaligen Audi 50, unter der Haube saß ein schwachbrüstiger Vierzylinder mit 900 cm3 Hubraum und 40 PS, in den Türen billige Verkleidung aus Pappe. In der Stadt gerade noch zu ertragen, rappelig laut auf der Autobahn.
Und heute, nach mehr als zehn Millionen verkauften Exemplaren aus vier Generationen? Ein Klassenprimus, ein Überflieger. Mit seiner feinen Verarbeitung, der Länge von 3,97 Metern und voluminösen 1,68 Meter Breite ragt der Polo schon in die Golf-Klasse. Im Innenraum gedämpfte Akustik, auf Wunsch luxuriöse Extras – von Lederausstattung und Klimaautomatik bis zur elektronischen Einparkhilfe und Touchscreen-Display.
Alle aktuellen Vergleichstests gegen seine Konkurrenten hat der im Sommer letzten Jahres gestartete neue Polo gewonnen. Zu seinen Stärken zählen neben der hervorragenden Verarbeitung und dem exzellenten Geräuschkomforts auch die großen, bequemen Vordersitze, die ausgewogene Federung/Dämpfung, die sehr sicheren Fahreigenschaften (inklusive vorbildlicher Bremswerte aus 100 km/h), der nach dem Umklappen der Rücksitze durchgängig ebene Ladeboden, die großen, praktischen Ablagen und die einfache, intuitive Bedienung. Der VW Polo ist mittlerweile ein angenehmes Reiseauto für die ganze Familie.
EINSTIEG BEI 12.150 EURO
Kritik gibt es für das nur durchschnittliche Volumen seines Kofferraums: 280 bis 952 Liter bei komplett umgeklappten Rücksitzen – da bieten andere mehr. Der tschechische Konzern- und Plattformkollege Skoda Fabia zum Beispiel (300 bis 1163 Liter) oder auch der Opel Corsa (285 bis 1100 Liter).
Der Fabia hat dank seines geraderen Dachverlaufs auch mehr Platz und spürbar mehr Kopffreiheit in der zweiten Sitzreihe. Und bei den Preisen ist der Polo ohnehin kein Sonderangebot – die Bandbreite reicht hier von 12 150 Euro fürs dreitürige, 75 PS starke Benziner-Basismodell bis zu den (noch nicht offiziellen) 22 500 Euro des 180 PS starken Polo GTI.
Damit sind wir bei den Karosserieversionen. Der Polo offeriert sich, mal abgesehen von der großen Heckklappe, mit zwei oder vier Türen. Letztere gibt es ab 735 Euro Aufpreis, bei elektrischen Fensterhebern (vorn und hinten) summiert sich das Ganze auf 925 Euro.
Den Sportler mimt der neue Polo GTI, und den rockig-spaßigen Stadt-Land-Allrounder spielt, ebenfalls ab Ende Mai, die Neuauflage des CrossPolo.
Mittelfristig dürften keine weiteren Polo-Ableger starten: Das fertige, sehr einfach ausgestattete Stufenheckmodell soll nicht in Westeuropa, sondern hauptsächlich in Russland und Indien verkauft werden, und für diskutierte Kombi- oder SUV-Modelle gibt es derzeit kein Okay vom Vorstand.




































































