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Jeep Cherokee: Kaufberatung

Den passenden Cherokee finden

Der "kleine" Jeep Cherokee ist schon in der vierten Generation unterwegs. Mit eigenständiger Optik und inneren Werten zeigt er in unserer Kaufberatung, was ein Mittelklasse-SUV heute kann.

Modellstrategisch passt der Jeep Cherokee perfekt ins Portfolio der amerikanischen Offroad-Liebhaber: Er ist wesentlich günstiger als der luxuriöse Grand Cherokee, aber auch deutlich moderner und komfortabler als der rustikale Wrangler. Seine Vielseitigkeit beweist der Cherokee nicht nur mit einer großen Variabilität. Dazu kommt eine Vielzahl an Motorisierungs- und Ausstattungsoptionen. Weil die Diesel-Nachfrage in diesem Segment sehr hoch ist, hat der Kunde die Wahl zwischen drei Selbstzündern: einem 2,0-Liter-Aggregat mit 140 PS und einem 2,2-Liter-Motor, der 185 oder 200 PS leistet. Mit dem kleinsten Diesel ist der Cherokee nur als Fronttriebler mit manuellem Sechsganggetriebe erhältlich. Damit wendet er sich an besonders preisbewusste Kunden, die ihn in der Ausstattung "Sport" (33.900 Euro) bereits serienmäßig mit 17-Zoll-Leichtmetallrädern, Klimaanlage, Bluetooth-Freisprecheinrichtung und uconnect-Mediacenter mit Fünf-Zoll-Touchscreen und einem DAB-Radio erhalten. Die "Longitude"-Version verfügt zusätzlich über praktische Komfort-Extras wie Parksensoren am Heck, Licht- und Regensensor, Klimaautomatik mit Zwei-Zonen-Regelung, elektrisch einstellbare Vordersitze mit Lendenwirbelstütze und Nebelscheinwerfer mit integriertem Abbiegelicht.

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Jeep Cherokee im Video:

 

Kaufberatung: Jeep Cherokee mit zahlreichen Varianten

Luxuriös ausgestattet fährt der Jeep Cherokee in der "Limited"-Variante vor  – mit 18-Zoll-Leichtmetallrädern, Bi-Xenonlicht, Parksensoren rundum und Ledersitzen, die nicht nur beheizbar, sondern auch belüftbar sind, sowie dem uconnect-Smartouch-Navigationssystem mit 8,4-Zoll-Touchscreen inklusive Spracheingabe. Den automatisch zuschaltenden Vierradantrieb ("Active Drive I") gibt’s für die beiden größeren, sehr durchzugskräftigen Diesel. Sowohl der 185- als auch der 200-PS-Motor sind ausschließlich mit Neunstufen-Automatik zu haben. Dies ist keineswegs von Nachteil, da sich diese Kraftübertragung als echter Komfortgewinn erweist, die Fahrstufenwechsel ebenso weich wie punktgenau vornimmt und die Motoren auf niedrigem Drehzahlniveau hält. So werden Nerven und Geldbeutel geschont. Das 200-PS-Aggregat sorgt für geringfügig bessere Fahrleistungen als die 185-PS-Version bei gleichem EU-Verbrauch, bietet aber zusätzlich die Option auf eine Geländeuntersetzung im Transfergetriebe inklusive "Selec-Terrain"-Assistenzsystem ("Active Drive II"). Dieses wartet mit vier traktionsoptimierenden Fahrprogrammen für verschiedene Untergründe auf ("Auto", "Snow", "Sport", "Sand/Mud") und steht für 1700 Euro in der Aufpreisliste.

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Als Trailhawk wird der Cherokee zum König des Geländes

Noch bessere Geländeeigenschaften bietet die "Trailhawk"-Ausführung, die lediglich mit einem 272 PS starken 3,2-Liter-Sechszylinder-Benziner zu haben ist. Das "Selec-Terrain"-System bringt hier noch ein zusätzliches Fahrprogramm für felsige Untergründe mit. Zudem bietet der "Trailhawk" dank einer kürzeren Gestaltung von Front- und Heckschürze größere Böschungswinkel als die anderen Cherokee-Ausführungen (vorn: 29,9 Grad, hinten: 32,1). Das "75th Anniversary"-Sondermodell, das auf der "Limited"-Ausstattung basiert, ist in Kombination mit dem 200-PS-Diesel erhältlich. Hier zählen zum Beispiel bronzefarbene 18-Zoll-Leichtmetallräder und das beim "Limited" für 1490 Euro erhältliche Panorama-Glasdach (ohne Aufpreis bei "Overland") zum serienmäßigen Lieferumfang. Ein weiteres komfortables Extra ist die Smartphone-Induktionsladeschale, die Kabelsalat beim Aufladen von mobilen Geräten verhindert. Und bei eisigen Temperaturen lernen die Besitzer des Sondermodells sicherlich schnell das serienmäßige beheizbare Lenkrad sowie die Heizdrähte an der Ruheposition der vorderen Scheibenwischer zu schätzen. Das Technologie-Paket (Aufpreis beim Jubiläumsmodell: 2090 Euro, sonst 2390 Euro) umfasst einen Spurhalteassistenten, einen Abstandsregeltempomat mit Aufprallwarnung und -vermeidung durch Abbremsen bis zum Stillstand sowie den Totwinkelassistenten mit Bewegungserkennung. Keinen Cent extra kostet die vierjährige Garantie. Sie ist für alle Modelle der Marke Jeep serienmäßig.

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Elmar Siepen