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BMW X3, X4 und Alpina XD3: SUV-Kaufberatung

Elegante Dynamiker

Die mit Abstand populärste Motorisierung stellt der 20d dar – und zwar aus gutem Grund: Der seit dem Facelift um sechs auf 190 PS erstarkte und jetzt spürbar kultivierter arbeitende Vierzylinder bietet mehr als ausreichende Kraftreserven. Bei deutlich besseren Fahrleistungen liegt sein EU-Verbrauch nur geringfügig über dem des sDrive18d (150 PS). Diese beiden Motoren sind standardmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert. Die nicht zuletzt wegen ihrer sanften Gangwechsel sehr empfehlenswerte, für alle anderen Motoren serienmäßige Achtstufen-Automatik schlägt für X3 sDrive18d und X3 xDrive20d mit 2150 Euro zu Buche (X4 xDrive20d: 2300 Euro).

BMW X3 & X4: Breit gefächertes Motorenpalette

Traditionalisten, für die unter die Haube eines BMW zwingend ein Sechszylinder-Triebwerk gehört, haben bei den Dieselaggregaten die Wahl zwischen den beiden drei Liter großen xDrive30d mit 258 PS und xDrive35d mit 313 PS. Insgesamt passen die Selbstzünder-Triebwerke mit ihrer souveränen Kraftentfaltung besser zum Charakter von BMW X3/X4, die Benziner können im Vergleich ihre Leistung nicht ganz so lässig aus dem Ärmel schütteln. Zudem büßt bei den beiden Vierzylindern 20i und 28i sowie beim Sechsender 35i die Achtstufen-Automatik etwas von ihrem herausragenden Schaltkomfort ein, die Gangwechsel erfolgen spürbar ruppiger.

BMW X3 und X4 zählen zu Recht zu den fahraktivsten SUV auf dem Markt, beherrschen gleichzeitig aber auch die komfortabel-entspannte Gangart. Doch egal welches dieser beiden Talente der Kunde häufiger abrufen möchte, in die sehr gut konturierten Sportsitze für Fahrer und Beifahrer (550 Euro) sollte er in jedem Fall investieren. Eine weitere Empfehlung ist das adaptive Dämpfersystem für 1100 Euro (sDrive: 990 Euro), mit dem sich über den serienmäßigen Fahrerlebnisschalter auf der Mittelkonsole die Programme Comfort, Sport und Sport+ einstellen lassen.

Das Angebot an Sicherheits- und Assistenzsystemen für BMW X3/ X4 präsentiert sich umfangreich. Eine besonders sinnvolle Option stellt das Head-up-Display dar (1100 Euro). Mit ihm kann sich der Fahrer sämtliche fahrrelevanten Informationen wie gefahrene Geschwindigkeit und Navigationshinweise, aber auch die Anzeigen der optionalen Verkehrszeichenerkennung (320 Euro) sowie die Funktionen seines über die serienmäßige USB-Schnittstelle gekoppelten Telefons direkt im Sichtfeld anzeigen lassen.

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Carsten van Zanten