Vorstellung

Opel Corsa (Electric & GSE): Infos & Preise aller Varianten

Seit Herbst 2023 trägt auch der Kleinwagen als Opel Corsa Facelift den "Vizor-Grill". Dazu kommen eine stärkere Electric-Variante, die mit gesteigerter Reichweite ins Modelljahr 2025 rollt, und 48-V-Technik für die Verbrenner. Alle Infos zu dem Preis, der Ausstattung und den Antrieben!

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Gruppenbild zweier Opel Corsa Facelift (2023).
Im Herbst 2023 hat der Opel Corsa ein Facelift erhalten. Foto: Opel
Blick von der Seite auf das Opel Corsa Facelift (2023).
Der Opel Corsa ist als Elektrovariante und als Verbrenner verfügbar. Foto: Opel
Blick von schräg hinten auf das Opel Corsa Facelift (2023).
Die stärkste Elektrovariante verspricht neuerdings bis zu 429 km Reichweite. Foto: Opel
Blick auf die Armaturen im Innenraum des Opel Corsa Facelift (2023).
Gegen Aufpreis gibt es ein Digitalcockpit mit besonders hoher Auflösung. Foto: Opel
Blick von schräg vorne auf das Opel Corsa Facelift (2023).
Markentypisch und auffällig ist die vom sogenannten Vizor-Grill dominierte Front. Foto: Opel
Blick von der Seite auf das Opel Corsa Facelift (2023).
Auf der Rückseite hat die Designabteilung die fünf namensbildenden Buchstaben weiter auseinander gezogen und zentriert über die Heckklappe verteilt. Foto: Opel
Blick von schräg vorne auf den Opel Corsa GSE (2026).
Der Opel Corsa GSE ist die (elektrische) sportliche Speerspitze im Corsa-Portfolio. Optisch belegen das die sportlichen Schürzen, schwarze Details rundum sowie die markanten 18-Zöller. Foto: Opel
Blick von schräg hinten auf den Opel Corsa GSE (2026).
Der E-Antrieb leistet satte 207 kW (281 PS) und 345 Nm Drehmoment. Das reicht für eine Beschleunigung von 5,5 s auf 100 km/h. Foto: Opel
Das Cockpit des Opel Corsa GSE (2026).
Auch im Innenraum hat Opel den GSE aufgehübscht – mit Zierelementen in den Unternehmensfarben Schwarz, Grau und Gelb. Foto: Opel
Die Vordersitze des Opel Corsa GSE (2026).
Vorne nimmt man auf Alcantara-Sportsitzen Platz. Ein Hingucker: die gelben Sicherheitsgurte. Foto: Opel

Preis: Opel Corsa Facelift (2023) ab 22.890 Euro

Mit dem Ende 2019 eingeführten neuen Opel Corsa hat Rüsselsheim einen Volltreffer gelandet, der im Mai 2023 mit einer Modellpflege für die zweite Lebenshälfte aufgefrischt wurde. Preislich bewegt sich das Opel Corsa Facelift (2023) auf einem ähnlichen Niveau wie sein Vorgänger und startet bei 22.890 Euro als Verbrenner. Der Electric kostet mindestens 29.990 Euro (Alle Preise: Stand Januar 2026).

Das Opel Corsa Electric Facelift im Fahrbericht (Video)

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Video: AUTO ZEITUNG

Antrieb: Corsa als Verbrenner & Electric

Die wichtigste 2023er-Neuerung unter dem Blech des Opel Corsa Facelift betrifft die Einführung eines zweiten, leistungsstärkeren Elektromotors für den Electric. Dem bei Opel und bei den Schwestermarken Citroën und Peugeot eingesetzten Standard-E-Antrieb mit glatten 100 kW (136 PS) steht seit der Modellpflege eine 115 kW (156 PS) kräftige Alternative zur Seite. Die Reichweite des schwächeren Antriebs beträgt laut WLTP 357 km, die des stärkeren wurde 2025 auf 429 km gesteigert. Dazu erhielt die 51 kWh fassende Nickel-Mangan-Kobalt-Batterie ein Update und der Antrieb wurde effizienter. Das vom Fleck weg verfügbare maximale Drehmoment beziffert Opel auf 260 Nm. Geladen wird mit bis zu elf kW AC (Aufpreis: 700 Euro) und 100 kW DC. Die Ladezeit am Schnelllader auf 80 Prozent gibt Opel unter den besten Voraussetzungen mit unter 30 min an.

Opel aber reduziert seinen Bestseller nicht auf den Stromantrieb. Der mit 100 PS (73 kW) erhältliche 1,2-l-Dreizylinder-Turbobenziner kommt entweder als reiner Benziner oder als Mildhybrid mit 110 PS (81 kW) Systemleistung. Die 75 PS (55 kW) starke Saugvariante sowie der 102 PS (75 kW) starke 1,5-l-Turbodiesel hat Opel indes aus dem Programm gestrichen.

Opel Corsa GSE

Blick von schräg vorne auf den Opel Corsa GSE (2026).
Foto: Opel

Im Mai 2026 hat Opel eine verschärfte Variante vorgestellt: Den Opel Corsa GSE. Der Elektriker mit Sportabzeichen setzt – wie der Mokka GSE – auf einen 207 kW (281 PS) starken Elektromotor mit 345 Nm Drehmoment. Das reicht, um den GSE in nur 5,5 s auf Landstraßentempo zu katapultieren. Erst bei 180 km/h ist Schluss. Der Marktstart steht noch aus. Auf dem Pariser Automobilsalon im Oktober 2026 kann der Sportler erstmals live begutachtet werden.

Exterieur: Nachgeschärfte Optik

Der Corsa ist ein technischer Zwilling des Peugeot 208 – Motoren, Achsen, Getriebe und Komponenten sind gleich –, folgt aber einer komplett eigenen Designlinie. Markentypisch und auffällig ist beim Opel Corsa Facelift die vom sogenannten "Vizor-Grill" dominierte Front. Einem Visier nicht unähnlich, spannt sich eine dunkel getönte Kunststoffmaske über die volle Breite. Sie beinhaltet auch die LED-Scheinwerfer. Das optionale "Intelli-Lux-LED" verfügt seit der Modellpflege über 14 statt acht einzeln ansteuerbare LED-Elemente für eine bessere Ausleuchtung der Straße, die Entgegenkommende dabei automatisch ausblenden. Auffällig sind zudem die sichelförmigen Elemente an den äußeren Enden des Stoßfängers, welche die Lufteinlässe nachbilden und größer wirken als beim Vorfacelift-Modell. Auf der Rückseite hat das Designteam die fünf namensbildenden Buchstaben mit der Modellpflege weiter auseinander gezogen und zentriert über die Heckklappe verteilt.

Interieur: Digital-Cockpit und Sprachsteuerung

Blick auf die Armaturen im Innenraum des Opel Corsa Facelift (2023).
Foto: Opel

Im Innenraum des Opel Corsa Facelift finden sich neue Sitzmuster und modifizierte Bedienelemente wie das Lenkrad und der Schalthebel. Gegen Aufpreis gibt es ein Digitalcockpit mit besonders hoher Auflösung. Weitere Segnungen der Neuzeit sind die Bedienmöglichkeit des Navigationssystems per Sprachbefehl und dessen Fähigkeit zu Updates "over the air", also die Möglichkeit, das System per digitalem Datentransfer auf aktuellem Stand zu halten.

Fahreindruck: Erwachsenes Fahrverhalten

Das Opel Corsa Electric Facelift erfindet auch nach der Modellpflege das Elektroauto nicht neu. Das muss er aber auch nicht, denn er macht es Umsteigenden einfach, die neue Antriebsform zu akzeptieren. Schade, dass er die Vorteile der E-Mobilität nicht ausreizt. Besonders bei der Rekuperation lässt er viel Potenzial liegen. Der Hybrid ist eine logische wie konsequente Weiterentwicklung des Verbrenner-Angebots. Der elektrifizierte Rüsselsheimer Bestseller ist flotter und sparsamer als der konventionelle 1.2 DI Turbo mit Automatikgetriebe. Und auch der Komfort gewinnt durch die ungleich sanftere Start-Stopp-Automatik hinzu.

Die Modellgeschichte in der Übersicht

  • Opel Corsa A: 1982 bis 1993

  • Opel Corsa B: 1993 bis 2000

  • Opel Corsa C: 2000 bis 2006

  • Opel Corsa D: 2006 bis 2014

  • Opel Corsa E: 2014 bis 2019

  • Opel Corsa F: seit 2019