AUTO ZEITUNG.de Top-Galerien

News
Blog
Erlkönige
Ratgeber
Specials
Tests
Videos

Umfrage

Wer siegt im Neuheiten-Duell BMW gegen Mercedes?:

AUTO ZEITUNG Mobil

AUTO ZEITUNG Mobil

Für unterwegs: Das mobile Autoportal

Mit AUTO ZEITUNG Mobil haben Sie Neuheiten und Erlkönige immer griffbereit – auf Ihrem iPhone, iPod oder Android-Smartphone mehr

Soziale Netzwerke

Alles zu den Elektroautos in Deutschland

Elektroauto-Übersicht: Aktuelle Modelle, Neuheiten und Studien

Strom der Zukunft

Bild 63 / 63

Mehr Bilder & Videos

Strom ist der Sprit der Zukunft, eine Million E-Autos sollen 2020 in Deutschland fahren. Wir zeigen, welche Modelle kommen – von Audi, Opel, Smart und VW

Mit Milliarden Forschungsaufwand für ein Elektro-Auto "made in Germany" wollen Bundesregierung und Industrie ihren Rückstand gegenüber ausländischen Herstellern aufholen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bekräftigte auf dem Elektromobilitäts-Gipfel mit Spitzenvertretern der deutschen Industrie in Berlin, Deutschland in den nächsten Jahren zum "Leitmarkt für Elektromobilität" machen zu wollen. Dabei kündigte sie eine enge Zusammenarbeit mit Frankreich an.

Politik und Wirtschaft verständigten sich darauf, bisher in der Finanzplanung bis 2013 schon zugesagte Forschungsmittel gezielt in die Entwicklung des Elektroautos zu stecken. Darüber soll aber erst im Herbst nach Vorlage eines Zwischenberichts entschieden werden. Die Automobil-Industrie ihrerseits will einen Großteil ihrer rund 20 Milliarden Euro pro Jahr ebenfalls für das Elektroauto aufwenden.

Keine staatlichen Prämien für den Kauf von E-Autos
Die Bundeskanzlerin betonte, Elektroautos seien ein Beitrag zum Klimaschutz und zugleich eine Chance für die deutsche Autoindustrie. Sie bekräftigte anlässlich des Startschusses für eine "Nationale Plattform Elektromobilität" das Ziel, bis 2020 eine Million E-Fahrzeuge auf den Markt zu bringen. Für den Kauf eines Elektroautos wird es in Deutschland jedoch keine staatliche Prämien geben.

  Mobile Alternativen: Das große Öko- und Elektroauto Foto-Quiz

Bei der E-Mobilitätskonferenz, die als Auftaktveranstaltung für die intensivere Forschung auf dem Gebiet verstanden werden soll, begannen knapp 150 Fachleute in sieben Arbeitsgruppen mit der Klärung schwieriger Fragen von der Speicher- und Stromtank-Technologie bis hin zu Fragen der späteren Markteinführung. Dabei geht die Autoindustrie nach bisherigen Angaben der Hersteller davon aus, dass Elektromobile serienmäßig etwa von 2013 an verstärkt auf den Markt rollen.

Neue Leitindustrie zwischen Auto, Chemie und Elektronik
Von dem Treffen in Berlin erwartet die Autobranche ein wichtiges Signal, um die unterschiedlichen Branchen, die für den Bau eines E-Autos nötig sind, unter einen Hut zu bringen. Unter anderem sind neben der Auto-Industrie, die Chemiebranche, die Elektrotechnik und der Maschinenbau beteiligt. Der Chef des Automobilverbandes VDA, Matthias Wissmann, machte deutlich, neben der Industrie sei auch eine gut vernetzte Wissenschaft mit Hochschulen und Forschungsinstituten nötig.

Alle Teilnehmer der Konferenz unterstrichen die gute Zusammenarbeit zwischen Politik und Industrie. Siemens-Chef Peter Löscher sagte: "Wir haben heute eine weitere deutsche Leitindustrie des 21. Jahrhunderts in Bewegung gesetzt und die Kanzlerin hat sich an die Spitze der Bewegung gestellt. Elektrotechnik und Energie, Auto und Chemie - kein anderes Land kann seine Industrie-Champions so schnell und eng vernetzt Elektromobilität Realität werden lassen."