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Die Sportwagen von Spyker Cars

Spyker an Russen verkauft

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Der niederländische Saab-Eigentümer Spyker Cars verkauft seine Sportwagen-Produktion. Das Geld soll in die Marke Saab investiert werden

Käufer von Spyker sei der Russe Wladimir Antonow, Besitzer der britischen Investment-Firma CPP Global Holdings Ltd., teilte das Unternehmen am Donnerstag, 24. Januar mit. Das vergleichsweise kleine Unternehmen Spyker hatte Saab 2010 vom US-Konzern General Motors gekauft, der durch die Finanzkrise in Schwierigkeiten geraten war.

Spyker-Verkauf bringt 15 Millionen Euro für Saab

Antonow sollte seinerzeit zunächst an der Saab-Übernahme beteiligt werden. Er wurde aber auf Verlangen der USA ausgeschlossen. Gegen seine Mitwirkung hatte der US-Geheimdienst CIA interveniert, weil Antonow Verbindungen zu Mafiakreisen nachgesagt wurden. Für die Sportwagensparte von Spyker Cars soll der russische Investor nun 15 Millionen Euro bezahlen, teilte Spyker-Chef Victor Muller mit. Zudem sollen die Niederländer bis 2016 an eventuellen Gewinnen bis zur Maximalhöhe von 17 Millionen beteiligt werden. Dazu sei ein vorläufiges Abkommen unterzeichnet worden, Einzelheiten seien noch auszuhandeln.

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Die Transaktion versetze das Unternehmen Spyker Cars, das seinen Namen in Kürze ändern werde, in die Lage, "sich ausschließlich auf das Geschäft mit Saab zu konzentrieren". Zugleich könnten dadurch Schulden und Zinszahlungen reduziert werden. "Ohne Spyker hätten wir Saab nicht übernehmen können, doch die Spyker-Aktivitäten wurden durch den Kauf schnell ein kleiner Fisch in einem großen Teich", sagte Muller. Inzwischen sei der Kapitalbedarf erheblich gewachsen. "Deshalb ist es eine gute Entscheidung, die Aktivitäten von Spyker und Saab zu trennen."

2011 will Muller 80.000 Saab verkaufen
Muller hatte kürzlich erklärt, er sei zuversichtlich, dass man 2011 das selbst gesteckte Jahresziel von 80.000 verkauften Saab-Autos erreichen werde. Für neue Modelle sollen Motoren von BMW geliefert werden.