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25 Jahre BMW Technik GmbH

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Sie ist so etwas wie die kreative Schwester der M GmbH. Die BMW Technik GmbH tüftelt, denkt und forscht seit 25 Jahren

Der Auftrag der BMW Forschung und Technik GmbH ist ein ernsthafter. Die rund 200 Mitarbeiter der BMW-Tochter sollen das Auto der Zukunft entwickeln. Doch der Vorstand schrieb der 1985 als BMW Technik GmbH gegründeten Ideen-Division auch das Worte originell in die Aufgabenbeschreibung. Frei von Serienzwängen sollten die Ingenieure das Auto der Zukunft entwickeln. Das Vorstandsprotokoll vom Januar 1985 fordert jedoch auch: „Dabei werden stets serientaugliche Lösungen angestrebt.“

» Alle Studien von BMW: Vom Turbo bis zur Vision Efficient Dynamics

Vom Roadster Z1 zum Auto ohne Verkleidung
Gut, also originell und auch noch serientauglich. Dass es funktioniert, bewies ab 1988 der 8000 Mal produzierte BMW Z1. Den Roadster mit versenkbaren Türen Alu-Kunststoff-Karosserie hatte die Technik GmbH entwickelt. Die Ingenieure und Designer sahen mit dem ungewöhnlichen Roadster noch lange nicht das Ende ihrer Kreativität erreicht, bauten den Gelände-Roadster Z18 und den Auto-Motorrad-Hybriden Just 4/2. Zumindest von letzterem würde man sich wünschen, er wäre in Serie gegangen: ein Zweisitzer mit Fahrwerk, Motor, zwei Sitzen und einem Minimum an Verkleidung.

Doch das waren Fingerübungen und Studien. Dem Auftrag, am Antrieb der Zukunft zu forschen, widmet sich die Forschungsabteilung des Konzerns mit großer Ernsthaftigkeit. Vom ersten Elektroauto E13 bis zur aktuellen Wasserstoffflotte reicht die Forschung auf Rädern. Frühe Hybrid-Prototypen beweisen, dass man sich nicht erst seit ein paar Jahren mit dem Thema des doppelten Antriebs befasst. Ein BMW Einser mit Brennstoffzellen-Hybrid und eine X3-Studie mit extrem schnellen Supercap-Speichern gehören zu den jüngsten Ansätzen auf dem Gebiet der kombinierten Antriebe aus Verbrennungs- und Elektromotor.

Connected Drive hält das Auto auf Kurs
Unter Connected Drive – übersetzt vernetztem Fahren – versteht BMW Assistenzsysteme und Bedienkonzepte, die den täglichen Straßenverkehr sicherer und komfortabler gestalten. Das reicht von kleinen Dingen wie einem selbst in die Garage einparkenden Auto bis zum Engstellenassistenten, der mit Hilfe von Kamera, Head Up-Display und Lenkimpuls das Auto zum Beispiel in schmalen Baustellenspuren auf Kurs hält.

Natürlich lässt sich auch diese Technik wieder einsetzen, um zum Beispiel auf dem Hockenheimring ein wenig Spaß zu haben. Eingebaut in eine Limousine der Dreier-Reihe, ist der TrackTrainer in der Lage, Rennstrecken automatisiert unter die Räder zu nehmen. So können Teilnehmer von Fahrertrainings die ideale Linie am Steuer nachverfolgen. Im Oktober 2009 hat ein Testwagen die Nürburgring-Nordschleife quasi im Alleingang umrundet – der Fahrer musste nicht in die Lenkung eingreifen. Die Lösung scheint serientauglich, die Idee ist auf jeden Fall originell. Auftrag erfüllt? Ja. Und die Techniker forschen weiter.
Andreas Of