10.10.2012
VW Golf 1.4 TSI 2013: Fahrbericht zum Dreitürer mit Zylinderabschaltung
Einfach mal abschalten
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VW Golf VII Dreitürer
Große Fußstapfen: Kann der VW Golf VII an die Erfolge seines Vorgängers anknüpfen? |
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VW Golf VII Dreitürer
Der Kompakte aus Wolfsburg ist von Beginn an als Fünf- und Dreitürer erhältlich |
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VW Golf VII Dreitürer
Das Siebengang-DSG-Getriebe kostet 1825 Euro Aufpreis, das Navisystem „Discover Pro“ 2725 Euro |
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VW Golf VII Dreitürer
Der 1.4 TSI mit Zylinderabschaltung ist sparsam und kultiviert |
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VW Golf VII Dreitürer
Der Kofferraum bietet genügend Raum für so manchen Koffer |
Erster Fahrbericht: AUTO ZEITUNG fuhr den neuen VW Golf VII Dreitürer mit 1,4-Liter-TSI-Motor, Sieben-Gang-DSG und Zylinderabschaltung
Es kommt selten vor, dass man mit der Hälfte zufrieden ist. Beim VW Golf 1.4 TSI 2012 ist das aber gut möglich, denn bei niedriger bis mittlerer Drehzahl schaltet die Version ACT (Active Cylinder Technology) zwei Zylinder ab, was den Verbrauch auf 4,7 Liter pro 100 Kilometer senken soll. Der völlig neu entwickelte Benziner leistet 140 PS aus 1395 Kubikzentimetern. Das Zylinderkurbelgehäuse besteht zur Gewichtsreduzierung aus Aluminium.
Neuer VW Golf VII 1.4 TSI 2012: Dreitürer im Fahrbericht
Im Fahrbetrieb glänzt der Vierzylinder-Turbo mit seidenweichem Lauf und akustischer Zurückhaltung. Mit 250 Nm Drehmoment, das bereits ab 1500 /min zur Verfügung steht, tritt der Golf kräftig an und erreicht respektable Fahrleistungen: 8,4 Sekunden sollen von null bis 100 km/h vergehen, die Spitze beträgt laut Werk 212 km/h. In Kombination mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (Serie: Sechsgang-Schaltung) lässt sich der Golf nach Gusto komfortabel im Automatikmodus oder sportlich bewegen.
Das Ab- oder Zuschalten der zwei Zylinder geht dabei unmerklich vonstatten – ohne Geräusche oder Rucken. Im Display wird angezeigt, wenn der Fahrer mit der Hälfte der Zylinder unterwegs ist. Der Clou: Bei geringer Last oder bergab senkt sich die Drehzahl um gut 800 /min ab, und der Golf kann plötzlich "segeln". Diese Art Freilauf offeriert aber nur die DSG-Version.
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Der Dreitürer ist dabei durchaus eine Alternative zum Fünftürer. Die beiden Türen sind größer als die vorderen des Fünftürers, und der Einstieg nach hinten ist bequem, da sich auch die vorderen Sitze weit nach vorn schieben lassen. Wer auf die zwei Türen verzichten kann, wird nicht nur mit einer coupéhaften Anmutung belohnt, sondern spart auch 900 Euro. Ob sich die ACT-Technik lohnt, hängt von der Fahrleistung ab, denn die Zylinderabschaltung kostet 550 Euro Aufpreis. Das Einsparpotenzial soll 0,3 Liter auf 100 Kilometer betragen.
Ansonsten offeriert der VW Golf Dreitürer all jene Tugenden, die auch den neuen Fünftürer auszeichnen. Den 1,4 TSI gibt es ab der Ausstattungslinie Comfortline, mit Siebengang-DSG sind 24.350 Euro fällig. Für die ACT-Version kommen noch 550 Euro dazu.
Volker Koerdt
Ab Mittwoch, 10. Oktober in AUTO ZEITUNG 22 / 2012: Der neue VW Golf VII im ersten Vergleichstest mit Ford Focus und Kia cee'd!
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