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Suzuki Vitara 2015 mit Dieselmotor und Allrad

Zeitensprung

Erste Fahrt im wiederbelebten Suzuki Vitara mit 120-PS-Diesel und neuem Allradantrieb. Fahrbericht

Suzuki Vitara
Technische Daten

MotorVierzylinder
Hubraum1.598 cm³
Leistung88 kW / 120 PS
Max. Drehmoment320 Nm
Systemleistung120 PS
Leergewicht1.295 kg
Kofferraumvolumen375 - 1.120 l
EU-Verbrauch4,7 l/100 km
CO2-Ausstoß111 g/km

Suzuki belebt den Namen Vitara neu. Schon 1988 war den Japanern mit dem SUV gleichen Namens nicht nur in Deutschland ein großer Erfolg gelungen. Der Neue soll nun die Lücke zwischen dem größeren SX4 S-Cross und dem kleinen Geländegänger Jimny schließen. Der ebenfalls geländetaugliche, bis zu 4,50 Meter lange Grand Vitara bleibt weiter im Programm.

Suzuki Vitara: Lifestyle-SUV mit umfangreicher Ausstattung

Die Gegner für den neuen Vitara sind eher erfolgreiche Lifestyle-SUV wie Opel Mokka, Renault Captur und Peugeot 2008. Ein frisches Design allein reicht
jedoch nicht aus, um den Wünschen der Kunden in dieser Klasse gerecht zu werden. Deshalb erhält der Vitara eine umfangreiche Ausstattungspalette mit zahlreichen Kontrastlackierungen, Design-Paketen, diversen Felgendesigns, und neuem Infotainment-System mit 7-Zoll-Touch-Display.

Ein gutes Sicherheitsfeature ist der radarbasierte Kollisionswarner, der in Gefahrensituationen unterstützend abbremst. Der aufgeräumte Innenraum lässt
sich mit farblichen Highlights aufwerten. Das Cockpit erfreut mit einer intuitiven Bedienung und nützlichen Ablagemöglichkeiten. Die verwendeten verarbeitet, wobei allerdings Hartplastik dominiert.
 
Positiver Nebeneffekt: Dank des Verzichts auf zu viel modischen Schnickschnack bleibt der neue Vitara praktisch und robust. Zudem ist das kleine SUV ausreichend dimensioniert, bietet allen Insassen genügend Platz, und das Ladevolumen reicht mit 375 – 1120 Litern auch für den Urlaub.

Antriebsseitig setzt der Vitara auf die bewährte Technik aus dem Suzuki SX4 S-Cross, wobei der optionale Allradantrieb weiterentwickelt wurde. Bei Rutschgefahr an den Vorderrädern leitet die „Allgrip“ genannte Technik bedarfsgerecht die Kraft auch nach hinten weiter. Wir fuhren den 120-PSDiesel, der den Japaner munter antreibt und reichlich Schub bereits bei niedrigen Drehzahlen bereithält. In Kombination mit dem manuellen Sechsgang-Getriebe – eine Automatik bleibt dem Benziner vorbehalten – lässt sich der Vitara durchaus flott bewegen.

Dazu passt das gut abgestimmte Fahrwerk, das selbst ausgeprägte Bodenwellen mühelos schluckt und das SUV auch in schnell gefahrenen Kurven stabil auf Kurs hält. Der leichtgängigen Lenkung fehlt es aber etwas an Präzision. Mit dem neuen Vitara haben die Japaner ihre Hausaufgaben gemacht. Doch wer im SUV-Segment bestehen will, muss auch auf den Preis achten. Hier legt sich Suzuki noch nicht fest, aber der Einstiegstarif dürfte bei rund 18.000 Euro liegen.

So schließt der Vitara die Lücke zwischen den kleineren französischen Lifestyle-SUV und den knapp unter 19.000 Euro startenden Opel Mokka und Skoda
Yeti, die mit einem wertigeren Auftritt punkten.

Preiswerte Suzuki-Modelle gibt es bei Gebrauchtwagen.de

Michael Gorissen
2,5
Fazit

Der Transfer in die Moderne ist geglückt: Der Vitara ist trendig und praktisch. Der Basispreis wird hier entscheidend sein

  1. 1 = sehr gut
  2. 2 = gut
  3. 3 = befriedigend
  4. 4 = ausreichend
  5. 5 = mangelhaft
  6. 6 = ungenügend