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Auto Fahrbericht Range Rover Evoque SD4

Range Rover Evoque SD4 im Fahrbericht

Range Rover Evoque SD4
Bilder Range Rover Evoque SD4 Studie

Fast unverändert von der Studie zur Serienproduktion

Im Herbst startet der kleinste Range Rover aller Zeiten als Alternative zu Audi Q3 und BMW X1. Und der emotional gestylte Evoque hat gute Chancen
Eckdaten
PS-KW: 190 PS (140 kW)
Antrieb: Allradantrieb, permanent, 6-Stufen Automatik
0-100 km/h: 8.50 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 195 km/h
Preis: 40030 €

Die Form war eigentlich nur so eine Idee – bildschön, aber zu extrem und unsachlich für den Markt. Damals hätte selbst bei Land Rover niemand gedacht, dass ein so emotionales SUV je beim Händler stehen würde. Doch ab 16. September passiert genau das. Denn die Studie LRX, die seit der Detroit Auto Show 2008 so viele Herzen erobert hat, schaffte es als Range Rover Evoque nahezu eins zu eins in die Serienproduktion.

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Weil die dynamische Außenhülle nicht wesentlich verändert werden durfte, mussten die Köpfe der englischen Ingenieure bis zur Serienreife ordentlich rauchen – mit Erfolg. Trotz abfallender Dachlinie und kompakter Abmessungen (Länge: 4,37 Meter) geht es im Innenraum des drei- oder fünftürigen Evoque erstaunlich geräumig zu. Selbst in der zweiten Reihe haben Großgewachsene ausreichend Bewegungsfreiheit und sogar mit riesigem, bis nach hinten reichendem Glasdach (650 Euro) noch reichlich Platz über dem Haaransatz.

NICHT TEURER ALS DIE DEUTSCHE KONKURRENZ
Vorn sitzt man dank sehr bequemer Bestuhlung, breiter Mittelkonsole und dicker Türverkleidungen perfekt im Auto verankert. Überhaupt macht die Karosserie den massiven und soliden Eindruck einer Burg. Und schon in der gut bestückten Basisausstattung „Pure“ kann man sich über edle Materialien, gebürstetes Aluminium und sogar Teilledersitze freuen.

Für einen ersten Ausritt diente uns der 190 PS starke SD4-Diesel mit Allradantrieb und Automatik, der preislich genau zwischen der Einstiegsmotorisierung (150 PS, Diesel) und dem 240 PS starken Zweiliter-Turbobenziner liegt. Der 2,2-Liter-Turbodiesel ist kräftig, laufruhig und hält sich akustisch vornehm zurück. Mit der unaufgeregten Automatik, die gern niedrige Drehzahlen mit viel Drehmoment zulässt, stehen nach einigen 100 km durch hügelige Landschaft nur sieben Liter im Bordcomputer – trotz sportlicher Fahrweise. Denn auf kurvigen Landstraßen machen die direkte Lenkung, das straffe Fahrwerk und das sehr neutrale Fahrverhalten richtig Laune. Die Federung lässt sich per Knopfdruck (Adaptive Dynamics: 1230 Euro) noch weiter straffen, hinterlässt aber im Normalzustand den ausgewogeneren Eindruck. Bei den Allradversionen ist das Terrain Response System serienmäßig an Bord, das Kraftverteilung, Gasannahme und Bergabfahrhilfe perfekt auf verschiedene Untergründe einstellt und den Range Rover Evoque sogar zum tauglichen Offroader macht.

Beim Preis zeigen sich die Engländer fair, was 20.000 Vorbestellungen belegen. 33.100 Euro sind für den Fünftürer mit Basisdiesel und Frontantrieb (eD4) fällig, 37.700 sind es beim Range Rover Evoque SD4 mit Allrad. Das dreitürige Coupé ist stets 1000 Euro teurer.
Markus Schönfeld

Autos im Test


Bilder Range Rover Evoque SD4 Studie
Range Rover Evoque SD4
PS/KW 190/140
0-100 km/h in 8.50s,
Allradantrieb, permanent, 6-Stufen Automatik
Spitze 195 km/h
Preis 40030 €
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