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Auto Fahrbericht Porsche 911 Turbo S

Porsche 911 Turbo S: Probefahrt mit 530 PS

Porsche 911 Turbo S
Wer vom Porsche 911 Turbo träumt, sollte gleich zum neuen Porsche 911 Turbo S mit 530 PS greifen

Porsche 911 Turbo S
Wer vom 911 Turbo träumt, sollte lieber gleich zum neuen Turbo S mit 530 PS greifen

Wer vom Porsche 911 Turbo träumt, sollte konsequenterweise gleich zum neuen Turbo S mit 530 PS greifen – trotz 24 514 Euro Preisaufschlag
Eckdaten
PS-KW: 530 PS (390 kW)
Antrieb: Allradantrieb, permanent, 7-Gang-Doppelkupplung
0-100 km/h: 3.30 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 315 km/h
Preis: 173241 €

Der Porsche 911 Turbo S ist die konsequente Fortführung des Turbo-Konzepts. Neue Turbolader mit variabler Geometrie und vergrößerten Verdichterrädern erhöhen den maximalen Ladedruck auf 1,2 bar (Turbo: 0,8). Zusammen mit einer angepassten Steuerung der Einlassventile steigt die Höchstleistung des Direkteinspritzer-Boxers dadurch auf reichliche 530 PS. Das maximale Drehmoment von 700 Newtonmetern steht permanent bereit, während es beim normalen Turbo (650 Nm) nur im Overboost-Modus (optional) kurzfristig 700 Nm erreicht.

MEHR SCHUB, MEHR SOUND
Besonders im oberen Drehzahlbereich reißt es den Turbo S noch vehementer nach vorn als den bekanntermaßen sprintfreudigen Standard-Turbo. Unterstützt vom siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe PDK fällt Tempo 100 bereits nach 3,3 Sekunden, 200 nach nur 10,8 Sekunden. Den Zwischenspurt von 80 auf 120 km/h absolviert der S in zwei Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 315 km/h.

Auch wenn die Werksangaben sehr viel versprechend klingen, zweifeln wir nach der ersten Probefahrt nicht an diesen Werten. Mit unermüdlichem Elan schnappt der potente Elfer bei jedem Gasstoß zu und katapultiert das Coupé nach Belieben in irrwitzige Geschwindigkeitsregionen. Dabei soll der Verbrauch übrigens exakt auf dem Niveau des normalen Turbo liegen.

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Allerdings klingt der S wesentlich schärfer als sein 500-PS-Kollege. Der Boxer brummt und grollt dank geänderter Zündwinkel und verstellter Turbo-Schaufeln unverhohlen. Wem das auf Dauer zu viel wird, der deaktiviert den Sport-Modus – und schon herrscht wieder Ruhe.

Doch der Turbo S geht nicht nur extrem gut, er verzögert dank der Keramik-Bremse auch phänomenal. Außerdem reduzieren die Bremsen (minus 19 Kilogramm) und die geschmiedeten Alu-Räder mit Zentralverschluss wirksam die ungefederten Massen.

Der maximalen Querdynamik dienen der heckbetonte Allrad (PTM), adaptive Dämpfer (PASM), dynamische Motorlager sowie PTV (Porsche Torque Vectoring): Gezielte, aktive Bremseingriffe am kurveninneren Hinterrad sorgen im Zusammenspiel mit der mechanischen Quersperre dafür, das sich das Coupé noch gieriger in die Kurven wirft – sensationell. Feintunig an der Vorderachse optimiert Lenkpräzision und Agilität.

Übrigens: Addiert man sämtliche Sonderausstattungen, die der S serienmäßig mitbringt, spart man gegenüber dem Turbo sogar bis zu 3004,75 Euro und bekommt die 30 Extra-PS sowie den Karbon-Luftfilterkasten und die exklusiven Bi-Color-Lederfarben quasi als Prämie. Martin Urbanke

Autos im Test


Wer vom Porsche 911 Turbo träumt, sollte gleich zum neuen Porsche 911 Turbo S mit 530 PS greifen
Porsche 911 Turbo S
PS/KW 530/390
0-100 km/h in 3.30s,
Allradantrieb, permanent, 7-Gang-Doppelkupplung
Spitze 315 km/h
Preis 173241 €
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