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Neues Mini Cooper S Cabrio: Erste Fahrt

Mini Cabrio startet bei 21.900 Euro

Rund zwei Jahre nach dem Generationswechsel kommt das neue Mini Cabrio Anfang März in den Handel und startet bei 21.900 Euro. Mit dabei ist auch das neue Mini Cooper S Cabrio mit 192 PS.

Das neue Mini Cabrio macht alles ein kleines bisschen besser als sein Vorgänger. Genau wie alle anderen neuen Minis legt auch das Cabrio-Modell in jeder Dimension ein paar Fingerbreit zu, wird zehn Zentimeter länger und vier Zentimeter breiter. Wirklich geräumig ist das Auto zwar auch dann noch nicht, vorne reicht es im neuen Mini Cabrio allerdings nun für eine sittliche Distanz beim Sonnenbad und hinten zumindest zur Not für zwei Passagiere. Das Ambiente wird mit dem Generationswechsel wird etwas feiner und die Liste der Ausstattung länger. Und selbst für die Koffer gibt es jetzt mehr Platz. Nicht umsonst wächst der Stauraum um 25 Prozent auf 160 Liter bei offenem und 215 Liter bei geschlossenem Verdeck. Allerdings bleibt die Luke des neuen Mini Cabrios schmal und das Gepäckabteil zerklüftet, so dass man die Koffer schon sehr vorsichtig an ihren Platz friemeln muss, wenn man den ganzen Raum im Mini nutzen will.

Bildergalerie: Neues Mini Cabrio Cooper S

Das neue Mini Cooper S Cabrio ist ein Spaßmacher

Am größten ist der Spaß natürlich mit dem 192 PS starken Mini Cooper S Cabrio. Nicht nur, weil er den meisten Wind macht. Schließlich beschleunigt er den kleinen Sonnenschein mit seinen kurzfristig bis zu 300 Newtonmetern im besten Fall in 7,1 Sekunden von 0 auf 100 und lässt bei 230 km/h Spitze eine ziemlich steife Brise aufkommen. Im Sport-Modus wunderbar vorlaut, bollernd und gurgelnd, spielt das neue Mini Cooper S Cabrio die perfekte Begleitmusik für den Summertime-Blues und lässt den Fahrer mit der Sonne um die Wette strahlen. Und auch wenn der offene Mini keinen Deut anders fährt als der offene Dreitürer, fühlen sich die Kurvenhatz über Land und der Kampf um den letzten Parkplatz in der Stadt noch ein bisschen direkter, intensiver und authentischer an. Wer die rund 6.000 Euro gegenüber dem Mini One mit Dreizylinder und 102 PS von der Basis lieber spart, dem bieten die Briten dazwischen noch den ebenfalls dreizylindrigen Cooper mit 136 PS, und den Cooper D mit 116 PS, mit dem der Verbrauch auf günstigenfalls 3,8 Liter sinkt.

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Cabrio mit einem Verkaufsanteil von 10 bis 15 Prozent

Außerdem steht wie bisher ein Cooper SD mit 170 PS im Katalog. Und weil es in einem neuen Mini Cabrio nicht stürmisch genug sein kann, kommt bald auch der John Cooper Works als Cabrio, der mit 231 PS und bis zu 242 km/h auch die stärkste Föhnwelle klein bekommen wird. Zu den Kleinwagen zählt er dann nur noch der Form halber. Das gilt allerdings nicht nur für Fahrleistungen und Ausstattung, sondern auch für den Preis von stolzen 33.500 Euro. Zwar ist das neue Mini Cabrio mit einem Verkaufsanteil von 10 bis 15 Prozent schon jetzt das erfolgreichste Cabrio in der BMW-Gruppe, doch in Zukunft könnte der Absatz sogar noch ein bisschen steigen. Allerdings nicht nur, weil das neue Mini Cabrio einfach besser ist als vorher. Sondern auch, weil Mini den ungewöhnlichen Roadster mittlerweile eingestellt hat.

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Thomas Geiger