Fahrbericht Mitsubishi Space Star 2013: Bilder und technische Daten

Kleines Auto - großer Name

Der Kleine mit dem großen Namen: Als Colt-Nachfolger präsentiert Mitsubishi den Space Star. Der Name ist Programm, denn im Inneren überrascht der Japaner mit viel Platz. Erster Fahrbericht

Obwohl der Name Space Star seit Ende der 90er bei Mitsubishi für einen Kompaktvan stand, haben die Japaner diese Typbezeichnung für ihren neuen 3,71 Meter kurzen Kleinwagen reanimiert. In Asien bereits als Mirage im Handel, stehen diesem Namen hierzulande markenrechtliche Gründe entgegen. Der Space Star (Markteinführung Mitte April) soll bis auf Weiteres bisherige Colt-Kunden bei der Marke halten, denn dessen im Import nach Deutschland wurde eingestellt, und ein Nachfolger ist noch nicht in Sicht.

Als sei der Name Verpflichtung, wartet Mitsubishis neuer Kleiner mit einem beachtlichen Raumangebot auf. Vor allem hinten können selbst Langbeinige ihre Extremitäten überraschend gut unterbringen. Auch der Kofferraum (235 bis 912 Liter) taugt für größere Einkäufe. Ansonsten wirkt der Stadtfloh recht einfach gestaltet, was bei einem Basispreis von 8990 Euro auch kein Wunder ist. Immerhin: Neben der Basis-Version bieten die Ausstattungen Light, Shine und Shine+ Gelegenheit, den kleinen Japaner individuell aufzuhübschen.

Den Antrieb übernehmen Dreizylinder-Benziner (1,0-Liter mit 71 PS oder 1,2-Liter mit 80 PS). Das kleinere Aggregat geht bereits drehfreudig zu Sache, will aber häufig geschaltet werden. Da ist man mit der 80-PS-Version schon spürbar souveräner unterwegs.

ERFREULICH KLEINER WENDEKREIS

Für die erste Ausfahrt standen uns ausschließlich Vorserienfahrzeuge zur Verfügung, deren Federung auf Schlaglöchern zum Poltern neigt. Auch die Lenkung dürfte präziser sein. Hier gibt es also vor Serienanlauf noch einiges zu tun. Positiv: Im Stadtverkehr gefällt der große Lenkeinschlag, das Wenden zwischen zwei Bordsteinkanten ist kein Problem – Mitsubishi verspricht hier einen Wendekreis von nur 9,2 Metern.

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Elmar Siepen