Fahrbericht: Mini Countryman JCW ALL4 2012

Sportsfreund

Mini Countryman JCW ALL4 2012: Im neuen John Cooper Works-Modell debütiert ein komplett überarbeiteter Motor. Fahrspaß steht beim großen Mini ganz oben

Ab November gibt es von jedem Mini eine John Cooper Works-Variante: Auch der Countryman geht dann auf die Jagd nach Käufern, die Spaß wollen und mindestens 34.800 Euro in der Tasche haben.

Dafür bekommen sie einen Allrad-Mini, der als erster der Produktpalette mit dem neuen John Cooper Works-Motor glänzen kann: 218 statt 211 PS und 20 Nm mehr Drehmoment bei gleichem Hubraum. Die Mehrleistung resultiert nicht aus einem Software-Update, sondern ist das Ergebnis tiefgreifender Änderungen am Block. Wofür der Aufwand?

Mini Countryman JWC ALL4 2012: Tiefer und 18-Zollfelgen

Mini macht mit diesen Maßnahmen den Sportler fit für kommende Abgasgrenzwerte und nimmt dabei in Kauf, dass das maximale Drehmoment in einem etwas engeren Drehzahlbereich als bisher zur Verfügung steht.

Trotz 1,4 Tonnen Leergewicht beschleunigt der große Mini vehement – auch dank des Twin-Scroll-Turboladers und der variablen Ventilsteuerung Valvetronic. Wie am Gummiband zieht der Mini hoch, legt sich satt in die Kurven.

Gegenüber dem normalen Countryman ist seine Karosserie um zehn Millimeter tiefergelegt, steht auf speziell gemischten Pirelli P Zero-Breitreifen und vertraut auf Allradantrieb. Mit 18-Zöllern ist der Brite noch durchaus komfortabel.

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Im Sport-Modus ändern sich drei Parameter: Die Lenkung bietet spürbar mehr Gegendruck, die Gasannahme wird direkter, und die Edelstahl-Auspuffanlage patscht und brabbelt im Schiebebetrieb, was sportlich, aber nie aufdringlich klingt.

Die weiteren wichtigsten Neuerungen: Fensterhebertasten in der Türverkleidung, verstärkte hintere Scheibenbremsen und standardmäßig eine Rücksitzbank hinten statt der Einzelsitze, die aber ohne Aufpreis bestellbar bleiben.
Thorsten Elbrigmann

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