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Fahrbericht Honda CR-V 2015: Kompakt-SUV mit Facelift als 1.6 i-DTEC Neun-Gänge-Menü

Das jüngst erfolgte Facelift hat dem Honda CR-V sichtlich gut getan. Im Fahrbericht überzeugt das japanische SUV vor allem durch die neue Motor-/Getriebe-Kombination, bestehend aus 160 PS starkem Diesel und Neunstufen-Automatikgetriebe. Ebenfalls verfeinert wurde das ohnehin schon agile Handling

Was will der Honda CR-V sein?
Mit einer umfassenden Modellpflege, die unter anderem anhand eines modifizierten Kühlergrills und überarbeiteter Scheinwerfer erkennbar ist, will Honda den Verkaufserfolg des weltweit beliebten CR-V weiter ankurbeln. Dazu sollen der neue, 1,6 Liter große Bi-Turbodiesel mit 160 PS, ein neues Automatikgetriebe mit neun Stufen, das optimierte Fahwerk und ein komplett überarbeitetes Multimedia-System inklusive moderner Online-Funktionen weitere Kaufanreize schaffen. Mit innovativen Assistenzsystemen soll er zudem eine Vorreiterrolle in Sachen Sicherheit in seinem Segment einnehmen.

Was ist der Honda CR-V wirklich?
Schon vor dem Facelift war das Nippon-SUV ein gutes Auto, das jede Menge Platz, einen riesigen Kofferraum (589 bis 1669 Liter) und nicht zuletzt eine ordentliche Portion Fahrspaß bereitstellte. Daran ändert sich auch künftig nichts. Das überarbeitete Fahrwerk vermittelt sogar einen noch direkten Kontakt zur Straße – ohne Komforteinbußen mit sich zu bringen. Die zum neuen Jahrgang direkter ausgelegte Lenkung bietet ein ordentliches Feedback und ist nicht zu leichtgängig ausgelegt.

Der 160 PS starke Dieselmotor, der ausschließlich mit Allradantrieb zu haben ist, läuft sehr kultiviert und hängt spontan am Gas. Das bullige Drehmoment von 350 Newtonmetern, das bereits bei 2000/min komplett anliegt, ermöglicht ein souveränes Fortkommen. Das von ZF zugelieferte Automatikgetriebe passt mit seiner unaufdringlichen Arbeitsweise sehr gut zum Charakter des CR-V. Der Verbrauch hält sich mit durchschnittlich 7,4 Litern auf unserer ersten Ausfahrt für einen derart geräumigen SUV im Rahmen. Ebenfalls erfreulich: Laut Honda wiegt der neue Antriebsstrang rund 65 Kilogramm weniger als der bisherige 2,2-Liter-Diesel mit Fünfstufen-Automatik.

Einen erheblichen Fortschritt im Vergleich zum Vorgänger stellt das neue Multimedia-Modul Honda Connect dar. Es basiert auf dem Android-Betriebssystem und beinhaltet viele Connectivity-Funktionen. Allerdings sollte man sich eine kurze Eingewöhnungszeit gönnen, um den ganzen Umfang zu begreifen.

Weiter ausgebaut hat Honda das Angebot an passiver und aktiver Sicherheitstechnologien für den CR-V. Eine innovative Neuheit ist die adaptive Geschwindigkeitsregelung i-ACC. Dieses System kann einen etwaigen Spurwechsel anderer Verkehrsteilnehmer voraussehen und entsprechend mit frühzeitigen Bremseingriffen darauf reagieren.

Wer sind die wichtigsten Wettbewerber?
Der Honda CR-V bewegt sich in einem ungemein hart umkämpften Wettbewerbsumfeld. Zu seinen Widersachern zählen unter anderem der geräumige Ford Kuga, der dynamische Mazda CX-5, der günstige Nissan Qashqai, aber auch der VW Tiguan, der seit Jahren die unangefochtene Nummer eins bei deutschen SUV-Käufern ist.

Wer sollte den Honda CR-V kaufen und was kostet er?
Der Honda CR-V 2015 ist mehr denn je eine reizvolle Alternative im Segment der kompakten Softroader. Sein üppiges Platzangebot und der große Kofferraum machen ihn für Familien interessant. Mit dem neuen, kraftvollen Diesel und dem gewohnt agilen Handling spricht er zudem sportlich ambitionierte SUV-Fans an. Für hartgesottene Offroad-Abenteurer, die ihrem Fahrzeug unwegsames Gelände zumuten wollen, ist der Honda indes nicht geeignet – wie im Übrigen die wenigsten Fahrzeuge in diesem Segment. Mit einem Grundpreis von 34.690 Euro (inkl. der 2100 Euro teuren Automatik) ist der Honda CR-V 1.6 i-DTEC mit 160 PS zwar kein Sonderangebot, die gute Serienausstattung relativiert die geforderte Summe jedoch ein Stück weit.

Wann ist der CR-V zu kaufen?
Die Faceliftmodelle des Honda CR-V stehen ab dem 21. März 2015 beim Händler. Die Preise beginnen bei 23.490 Euro.

Den ausführlichen Fahrbericht lesen Sie in der nächsten AUTO ZEITUNG

Marcel Kühler

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