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Alle Tests zum Dacia Dokker

Neuer Dacia Dokker (2012): Erste Fahrt So fährt sich der Dokker 1.5 dCi 75 eco

AUTO ZEITUNG
Inhalt
  1. Erste Fahrt im neuen Dacia Dokker (2012)
  2. Dokker mit 75-PS-Diesel gefahren
  3. Bequeme Rücksitzbank im Dokker (2012)
  4. Leichte Lenkung im Dokker (2012)
  5. echnische Daten
  6. Messwerte

Obwohl nach Dockarbeitern benannt, ist der neue Dacia Dokker (2021) eigentlich ein Familientyp. Ab 8.990 Euro steckt der kantige Praktiker kräftig ein. Erste Fahrt!

Die Hafenanlagen gehören nicht zu den Sehenswürdigkeiten Wiens, die der Tourist zwangsläufig im Fiaker ansteuert. Für Autofans ist er aber wichtig, denn immerhin importiert die Alpenrepublik ein Drittel aller Neuwagen über genau diesen Hafen. Bald dürften unter den neuen Karossen dort auch die ersten Dacia Dokker (2012) auftauchen. Mit einem waren wir schon mal dort. Der praktische Hochdachkombi mit seitlichen Schiebetüren erinnert sehr an den Renault Kangoo, steht aber auf der Plattform des Dacia Logan MCV. Die Feder-Dämpfer-Elemente der Vorderachse unterwarf man allerdings einem Feintuning, für die Hinterhand griff man ins Renault-Regal und zauberte die Achse des Kangoo heraus. Es steckt also doch ein bisschen Kangoo in diesem Dokker, der zu einem der härtesten Konkurrenten des Renault-Bruders werden könnte. Denn der Preis von 8.990 Euro für den Basis-Dokker mit 83-PS-Benzin-Motor ist beinahe unverschämt günstig.

Neuheiten Hochdachkombi Dacia Dokker 2012 Einstiegspreis
Dacia Dokker (2012): Preis & Motoren Günstiger Hochdachkombi Dokker

 

Erste Fahrt im neuen Dacia Dokker (2012)

Wer sich tatsächlich die Einfachausstattung des neuen Dacia Dokker (2012) anschafft, muss aber Einbußen in Kauf nehmen. Es gibt dann zum Beispiel nur eine im Ganzen umklappbare Rückbank, keine Schiebetür links und kein höheneinstellbares Lenkrad – von elektrisch einstellbaren Spiegeln ganz zu schweigen. Dafür gibt’s ESP für alle Dokker serienmäßig. Eine Klimaanlage ist noch nicht einmal bestellbar, auch Diesel-Motoren sind für ihn nicht erhältlich. Die mittlere Ausstattung Ambiance bietet dagegen bereits viele Annehmlichkeiten – etwa einen höheneinstellbaren Fahrersitz oder elektrisch einstellbare Spiegel. Die höchste Ausstattungsversion heißt – wie bei Dacia üblich – Lauréate. Kennzeichen für den Top-Dokker sind Nebelscheinwerfer, Stoßfänger und Spiegel in Wagenfarbe sowie Chromeinfassungen um die Rundinstrumente. Eine Klimaanlage muss man jedoch in jedem Fall als Extra zukaufen.

 

Dokker mit 75-PS-Diesel gefahren

Zur ersten Fahrt durch das Wiener Umland starteten wir im neuen Dacia Dokker (2012) als Ambiance mit 75-PS-Dieselmotor sowie Klimaanlage und Navigationssystem MediaNav (430 Euro). Der Motor ist ein alter Bekannter und arbeitet zum Beispiel schon im Clio. Er steckt aktuell auch unter der Haube von Renault Modus und Renault Kangoo oder – seit 2011 – im Dacia Sandero dCi 75 eco. Ein Ausbund an Spritzigkeit ist er nicht, doch er läuft recht kultiviert und bleibt durchaus sparsam – EU-Verbrauch: 4,5 Liter pro 100 Kilometer). Dacia verspricht eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in 15,9 Sekunden. Gibt man ordentlich Gas, dringen die Motorgeräusche recht vernehmlich ans Ohr. Auch die Reifenabrollgeräusche (Continental EcoContact) sind jederzeit präsent. Ab 100 km/h kommen zudem deutliche Windgeräusche hinzu. Der Sitzkomfort im Dacia ist typisch französisch: Die Vordersitze sind sehr weich und gaukeln Kontur sowie Seitenhalt nur vor.

 

Bequeme Rücksitzbank im Dokker (2012)

Auf der Rückbank des neuen Dacia Dokker (2012) geht es ähnlich weich zu. Aber man sitzt durchaus bequem auf allen Plätzen, zumal das Raumgefühl luftig ist: Das hohe Dach macht’s möglich. Für Dacia-Kunden ungewohnt sitzen die Schalter der elektrischen Fensterheber (Option) – wie schon im Lodgy – links in der Armlehne und nicht mehr in der Mittelkonsole. Das mehrfarbig gestaltete Armaturenbrett wirkt optisch zwar wertig, besteht aber aus Hartplastik. Die Schiebetüren hinten sind ein echter Gewinn in jeder engen Parklücke – und ein höchst seltenes Detail in der Preisklasse um 10.000 Euro. Der neue Dacia Dokker (2012) bietet einen guten Federungskomfort: Kopfsteinpflaster und harte Fugen nimmt er recht sanft, in tiefere Schlaglöcher fällt die Hinterachse etwas hinein und wirkt überdämpft, dafür schaukelt sie sich nicht beim Ausfedern auf, sondern kommt sofort wieder zur Ruhe.

 

Leichte Lenkung im Dokker (2012)

Die Lenkung des neuen Dacia Dokker (2012) ist leichtgängig, aber etwas teigig und nicht so präzise, wie man es sich wünscht. Die Bremsen indes hinterlassen einen sicheren und spurstabilen Eindruck. Der Dokker und der unverglaste Dokker Express für Handwerksbetriebe sind praktische Autos mit geraden Seitenwänden sowie senkrecht stehender, geteilter Hecktür, hinter der sogar eine Euro-Palette verschwindet. Alles in allem ist der Dokker eine preisgünstige Bereicherung des Automarkts, ab Anfang 2013 soll in Deutschland die Auslieferung beginnen. Bestellen kann man den Rumänen aber schon jetzt. Zum Marktstart gibt es den Dacia als 1.6 MPI 85 mit 83 PS starkem Benzinmotor sowie in den zwei Dieselvarianten dCi 75 und 90 (75 und 90 PS). Der Turbobenziner TCe 115 (115 PS) kommt später im Jahr. Die Preise für die Diesel und die höheren Ausstattungslinien stehen noch nicht fest.

 

echnische Daten

Motor 
Zylinder4-Zylinder, 2-Ventiler
Hubraum1461
Leistung
kW/PS
1/Min

55/75
4000 U/min
Max. Drehmom. (Nm)
bei 1/Min
180
1750 U/min
Kraftübertragung 
Getriebe5 Gang manuell
AntriebVorderrad
Fahrwerk 
Bremsenv: Scheiben
h: Trommeln
Bereifungv: 185/65 R 15 T
h: 185/65 R 15 T
 

Messwerte

Gewichte (kg) 
Leergewicht (Werk)1205
Beschleunigung/Zwischenspurt 
0-100 km/h (s)15.9
Höchstgeschwindigkeit (km/h)150
Verbrauch 
Testverbrauchk.A.
EU-Verbrauch4.5l/100km (Diesel)
Reichweitek.A.
Abgas-Emissionen 
Kohlendioxid CO2 (g/km)118

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