Audi A6 allroad quattro 3.0 TDI im Fahrbericht

Hochgelegt

Ab Mai steht die dritte Generation des Kombi-Kraxlers Audi A6 allroad quattro beim Händler

Ein Jahr nach der Einführung des neuen A6 bringt Audi nun die rustikale Variante der Ingolstädter Oberklasse auf den Markt, den Audi A6 allroad quattro. Wie bei den beiden Generationen zuvor unterscheidet sich auch der Neue durch zahlreiche Details vom Standard-A6 Avant. Neben dem obligatorischen quattro-Antrieb sind alle allroad-Modelle mit einer Luftfederung samt adaptiven Dämpfern ausgerüstet, die es dem Fahrer ermöglicht, das Karosserieniveau um bis zu 45 Millimeter zu erhöhen.

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Eine Bergabfahrhilfe, die das Tempo auf maximal 20 km/h begrenzt, sowie eine Neigungswinkelanzeige machen aus dem A6 allroad sicher keinen Kletterkünstler, dafür muss er nicht sofort klein beigeben, sobald das Geläuf von Steinen und Schlaglöchern gesäumt ist.

245-PS-DIESEL JETZT MIT 580 Nm DREHMOMENT
Für die erste Ausfahrt mit dem neuen A6 allroad quattro haben wir uns für den mittleren der drei 3.0 V6- Diesel entschieden. Dieser bringt es nach wie vor auf eine Leistung von 245 PS, das Drehmoment haben die Audi-Entwickler von 500 (Vorgänger-Motor) auf satte 580 Nm angehoben. Damit beschleunigt der 1.855 kg schwere Kombi in rasanten 6,6, Sekunden auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 236 km/h.

Die Ingolstädter stellen einen Verbrauch von 6,3 l/100 km in Aussicht, auf unserer Fahrt zeigte der Bordcomputer allerdings 8,5 Liter im Schnitt an. Im Vergleich zum A6 Avant hat der Audi A6 allroad quattro etwas an Agilität verloren, dank der größeren Federwege jedoch an Komfort gewonnen. Der Einstieg beginnt bei 54.600 Euro für den 204-PS-Diesel, daneben sind noch der bärenstarke Bi-Turbodiesel (313 PS) sowie der 310 PS kräftige Kompressor-Benziner erhältlich.
Alexander Lidl