11.10.2012
Einzeltest: VW Polo BlueGT 2012
Halb und halb
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VW Polo BlueGT 2012
Heckspoiler und Doppelauspuffanlage sind Serie |
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VW Polo BlueGT 2012
Der Grundpreis für den VW Polo BlueGT beträgt 19.650 Euro - aber nicht als Viertürer und ohne Metalliclack sowie Alcantara-Optik |
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VW Polo BlueGT 2012
Der erste VW mit Zylinderabschaltung startet im Oktober 2012 |
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VW Polo BlueGT 2012
Multifunktions-Lenkrad, Klimaanlage und das müde Navi kosten Aufpreis |
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VW Polo BlueGT 2012
Vierzylinder-Turbo mit aufwändigem Motormanagement |
Einzeltest VW Polo BlueGT 2012: Der neue VW Polo BlueGT mit 140 PS und Zylinderabschaltung soll Sport mit Sparsamkeit verbinden
Ein Benziner, der in 7,8 Sekunden auf Tempo 100 sprintet, eine Spitze von 210 km/h erreicht, aber nur 4,6 Liter Super auf 100 Kilometer verbraucht - nichts weniger verspricht VW für den neuen Polo BlueGT.
Des Pudels Kern: ein Vierzylinder-Turbo der neuesten Generation mit Direkteinspritzung und Zylinderabschaltung. Wird das Triebwerk nicht gefordert und bewegt sich zwischen 1400 bis 4000 /min mit einem Drehmoment zwischen 25 und 75 Newtonmeter, werden der zweite und dritte Zylinder still gelegt.
VW Polo BlueGT im Test: Ruckfreies Schalten
Der Fahrer merkt davon wenig - das Umschalten geschieht völlig ruckfrei, Motorlauf und -klang werden nicht durch unschöne Vibrationen oder Brummen beeinträchtigt. Nur der Schriftzug "Zweizylinder-Modus“ auf dem Display des Kombiinstruments kündet vom Sparbetrieb.
Will der Fahrer den Vorwärtsdrang verstärken, sind sofort wieder alle vier Zylinder aktiv, zudem stehen ein Drehmoment von bis zu 250 Newtonmetern und 140 PS zur Verfügung.
Ein sehr straffesSportfahrwerk, die um 15 Millimeter abgesenkte Karosserie, Niederquerschnittsreifen und ein Dachspoiler sorgen dafür, dass die Leistung problemlos auf die Straße gebracht werden kann.
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Dabei lässt sich der Polo mit präziser Lenkung und williger Sechsgang-Schaltung schnell um Kurven bewegen. Die serienmäßigen Sportsitze geben guten Seitenhalt, ohne unbequem zu sein.
Dann ist allerdings der Traum vom niedrigen Verbrauch dahin, und der Bordcomputer vermeldet eine Zahl mit einer Acht vor dem Komma. Auf der Testrunde mit Volllastanteil waren es aber nur 6,1 Liter, was völlig in Ordnung geht.
Bleibt die Sinnfrage: Reifen und Sportfahrwerk reduzieren den vom Polo gewöhnten Fahrkomfort erheblich, selbst kleine Unebenheiten machen sich nachdrücklich bemerkbar. Das dürfte Sportler nicht weiter stören, Sparfüchse werden den Nutzen aber eher nicht erkennen.
Klaus Uckrow
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