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Einzeltest: Volvo V60 D3 2012

Schlaue Nummer

Einzeltest Volvo V60 D3 2012: Volvo stellt die V60-Palette um. Der D3-Diesel leistet ab sofort 136 PS und soll nur noch 4,5 Liter brauchen

Hinter dem Kürzel D3 verbirgt sich ein zwei Liter großer Fünfzylinder-Turbodiesel. Doch statt bisher 163 PS leistet der aktuelle V60 D3 nur noch 136 PS – soll aber auch mit durchschnittlich 4,5 Liter auskommen. Klingt interessant.

Auf unserer Teststrecke liegt der auf Effizienz getrimmte Fünfzylinder mit 6,3 Litern je 100 Kilometer zwar über dem versprochenen Wert, spart aber dennoch einen Liter auf den bisherigen D3 (jetzt: D4) ein. Auch die Fahrleistungen gegenüber der 163-PS-Version fallen bis etwa 120 km/h kaum ab.

Der Sprint von null auf 100 km/h dauert 0,6 Sekunden länger, und im Durchzug von 60 auf 100 km/h hängt der neue D3 nur 0,3 Sekunden zurück. Mit maximal 350 Nm (D4: 400 Nm) tritt er immer noch sehr bullig an.

Volvo V60 D3: LÄSSIGE KRAFTENTFALTUNG, HOHE LAUFKULTUR

Hinzu kommt, dass der D3 seine volle Kraft schon zwischen 1500 und 2250 Umdrehungen entwickelt. Der sonore Ton sowie der vibrationsarme Lauf des Turbodiesels verleihen dem V60 zudem einen ausgesprochen souveränen Charakter, der darüber hinwegtröstet, dass dem D3 bei hohen Geschwindigkeiten dann doch ein wenig die Puste ausgeht.

Neben der neu sortierten Dieselpalette (D2, D3, D4 und D5 mit 115, 136, 163 und 215 PS) kommen ab sofort eine neue Verkehrszeichenerkennung und ein Fernlichtassistent zum Einsatz. Zudem verhindert das City-Safety-System Auffahrunfälle nun sogar bis 50 km/h – serienmäßig. Der D3 spart zum D4 beim Kauf 1950 Euro und im Verbrauch einen Liter. Fazit: interessant!
Martin Urbanke

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