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Einzeltest: Toyota Yaris Hybrid 2012

Kleinzelle

Der Toyota Yaris startet jetzt auch als Hybrid im Kleinwagensegment – Kostverächter zum Kampfpreis. Der Einzeltest

Toyota schickt erstmals einen Hybrid in die Arena der Kleinwagen. Technisch basiert der Toyota Yaris Hybrid auf der zweiten Prius-Generation. Der überarbeitete 1,5-Liter-Benziner leistet 74 PS. Neben dem neuen Einspritzsystem verfügt der Yaris nun über eine wassergekühlte Abgasrückführung und eine elektrische Wasserpumpe. Im Vergleich zum aktuellen Prius wiegt der Hybridantrieb im Yaris deutlich weniger.

Toyota Yaris Hybrid 2012: SPARSAMER STADTFLITZER

Das betrifft auch die Nickel-Metallhydrid-Batterie, die sich platzsparend unter der Rücksitzbank befindet und so das Kofferraumvolumen nicht einschränkt. Für die Kraftübertragung und Verzweigung der 100 PS Systemleistung sorgt ein Planeten-Getriebe, das sich wie ein CVT-Getriebe anfühlt. Beim beherzten Tritt aufs Gaspedal klingt der Wagen wie ein lauter Fön, hörbare Windgeräusche treten ab 120 km/h auf.

Der Toyota Yaris Hybrid kann aber auch anders: Ein Druck auf die EV-Taste, und der Elektro-Motor übernimmt den lautlosen Vortrieb bis 50 km/h. Reichweite: maximal zwei Kilometer. Die Wiederaufladung erfolgt möglichst beim Bremsen und im Schubbetrieb. Hier agiert der Elektromotor als Generator. Im Zugbetrieb teilen sich Benziner und Elektromotor die Arbeit und sorgen für guten Vortrieb. Zügig schlängelt sich der Toyota Yaris durch den Stadtverkehr. Die etwas gefühllose Lenkung erfreut weniger als die ausgewogene Federung, die für guten Komfort sorgt. Die Bremse könnte jedoch besser dosierbar sein.

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Der Eco-Modus erweist sich eher als Spaßbremse, sorgt dafür aber für hervorragende Verbrauchswerte: Fünf Liter genehmigte sich der Yaris auf der AUTO ZEITUNG-Testrunde.

Für den Einstiegs-Hybrid veranschlagt Toyota 16.950 Euro inklusive sieben Airbags, ESP, LED-Tagfahrlicht und Klimaautomatik. Ein CD-Radio kostet 450 Euro extra, ein Navi 695 Euro. Touchscreen-Monitor und Rückfahrkamera gibt es erst ab der Ausstattung Life (Aufpreis: 950 Euro).
Michael Gorißen

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