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Peugeot 308 GTi (2015): Test

Aktuell der stärkste GTi

Mit 272 PS im 308 GTi stellt Peugeot aktuell den stärksten GTi der Kompaktklasse. Welche Talente sich hinter der optischen Zurückhaltung verstecken, haben wir getestet.

Unterwegs mit dem neuen Peugeot 308 GTi auf einer buckligen Asphaltpiste mitten im Wald, irgendwo in der Franche-Comté: Peugeot-Entwickler Sebastian Bernard lässt es als Tourguide zügig angehen. Die Strecke im Osten Frankreichs wird von allen WRC-Teams zur Fahrwerksabstimmung für Rallyes genutzt. Ein gutes Terrain also, um auszuprobieren, wie sich der neue, 272 PS starke Gallier in den Asphalt zu krallen vermag. Mehr zum Thema: Peugeot 308 GTi gegen 208 GTi

Bildergalerie starten: Peugeot 308 GTi

Peugeot 308 GTi macht eine gute Figur

Mit dem aus dem Coupé RCZ R bekannten 1,6-Liter-Turbo-Benzin-Direkteinspritzer haben die Franzosen den braven 308 auf Sport gebürstet. Eine zweiflutige Abgasanlage, dezente Seitenschweller und ein Dachspoiler sind die optischen Erkennungszeichen des kompakten Kraftmeiers. Unter dem Blech sorgen ein mechanisches Sperrdiferenzial, ein neu abgestimmtes Fahrwerk mit elf Millimeter tiefergelegter Karosserie, eine Bremsanlage mit Vierkolben-Festsätteln vorn sowie Michelin-Pilot-Super-Sport-Reifen im 19-Zoll-Format dafür, dass die Kraft auch buchstäblich auf den Weg gebracht wird. Und in der Tat: Hier, wo sich Bodenwellen, einseitig ausgefahrener Asphalt und vertrackte Kurvenradien abwechseln, macht der starke Löwe eine gute Figur.

Mehr zum Thema: 308 R Hybrid mit 500 PS

Elmar Siepen
1,5
Fazit

Auf den ersten Kilometern beweist der stärkste Serien-308, dass sich Sportsgeist und Komfortansprüche keineswegs ausschließen müssen. Trotz des zurückhaltenden optischen Auftritts, zeigt der Franzose mit seinen dynamischen Talenten hohes Fahrspaßpotenzial und wirkt ausgewogen abgestimmt. Die Preisgestaltung erscheint dagegen ziemlich selbstbewusst.

  1. 1 = sehr gut
  2. 2 = gut
  3. 3 = befriedigend
  4. 4 = ausreichend
  5. 5 = mangelhaft
  6. 6 = ungenügend