Hyundai i20 blue 1.1 CRDi: Kleinwagen im Test
Hyundai i20 blue 1.1 CRDi
Hyundai i20 blue 1.1 CRDi
Aus AUTO ZEITUNG 19 / 2012
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Hyundai i20 blue 1.1 CRDi
Typisch Hyundai: Grill im Hexagonal-Format |
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Hyundai i20 blue 1.1 CRDi
Reicht: 295 bis 1060 Liter Gepäck passen ins Heck |
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Hyundai i20 blue 1.1 CRDi
Sensationell: 4,2 Liter Verbrauch und ein CO2-Ausstoß von 84 g/km |
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Hyundai i20 blue 1.1 CRDi
Benutzerfreundlich: funktionales und gut verarbeitetes Cockpit |
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Hyundai i20 blue 1.1 CRDi
Von dem günstigen Koreaner werden seit 2010 jährlich 80.000 Stück in der Türkei gefertigt |
Hyundai i20 blue 1.1 CRDi: Der koreanische Kleinwagen erzielt einen neuen Verbrauchs-Bestwert: 4,2 Liter Diesel auf 100 km nimmt der Dreizylinder
| Eckdaten | |
|---|---|
| PS-KW: | 75 PS (55 kW) |
| Antrieb: | Vorderrad, 6 Gang manuell |
| 0-100 km/h: | 13.90 Sekunden |
| Höchstgeschwindigkeit: | 158 km/h |
| Preis: | 15680 € |
Wir haben einen neuen Sparmeister: Lediglich 4,2 Liter Diesel pro 100 Kilometer verbraucht der Dreizylinder-Turbo mit Ladeluftkühlung, Common-Rail-Direkteinspritzung und Start-Stopp-Automatik im neuen Hyundai i20 blue 1.1 CRDi. Kein anderes Fahrzeug schaffte bisher einen besseren Wert auf der AUTO ZEITUNG-Verbrauchsrunde.
Trotz leichten Nagelns bei untertouriger Fahrt läuft das 75-PSTriebwerk erstaunlich kultiviert. Bereits bei 2000 Touren zieht der von Hyundai selbst entwickelte Motor ordentlich an und entfaltet seine Kraft kontinuierlich ohne nerviges Turboloch. Der Knauserer braucht dabei wenig Drehzahlen, sodass man frühzeitig hochschalten kann. Selbst Schaltfaule werden an dem knackigen Getriebe ihre Freude haben.
Mühelos zieht der i20 bis 130 km/h, darüber lässt er es gemächlicher angehen. Ein Bremsweg von über 40 Metern aus Tempo 100 ist allerdings nicht mehr zeitgemäß.
Hyundai i20 blue 1.1 CRDi: FÜR PENDLER UND STÄDTER
Hohe Kurventempi mag der i20 nicht und quittiert dies mit sturem Untersteuern. Dabei hat das spät eingreifende ESP wenig Mühe, ihn auf Kurs zu halten. Die gefühllose Lenkung stoppt per se die Freude auf schnelle Richtungswechsel. Wohler fühlt sich der kleine Koreaner im Stadtverkehr. Hier behält man dank großer Fenster stets den Überblick.
Der Innenraum bietet ein gutes Platzangebot und hochwertige, passgenau verarbeitete Materialien. Zwar sind die Sitze etwas dünn gepolstert, doch keineswegs unbequem – für Pendler völlig ausreichend. Einzig Großgewachsene beklagen im Fond die geringe Kopffreiheit.
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Den von uns gefahrenen i20-Dreitürer mit dem 1.1 CRDi gibt es erst ab der Ausstattung Trend (Aufpreis: 1150 Euro), die fünftürige Basisversion Classic mit sechs Airbags, ABS, ESP, Bremsassistent und aktiven Kopfstützen für Fahrer sowie Beifahrer dagegen bereits für 14.630 Euro.
Michael Gorißen


















