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Mercedes und Maybach in Peking 2010: Facelift und lange E-Klasse

Für das Land der Langversionen

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Mehr Automessen

Die Langversion der Mercedes E-Klasse und eine Modellpflege für den Maybach: Mercedes zeigt auf der Auto China Neuheiten für den aufstrebenden Markt in China

Neunzig Prozent der in China verkauften Oberklasse-Limousinen sind Langversionen. Laut Mercedes verlangen vor allem Unternehmer und Selbständige nach den XL-Versionen, weil sie selbst auf der Rückbank Platz nehmen. Das Steuer übernimmt ein Chauffeur.

Um weiter am Wachstum teilzuhaben, baut Mercedes künftig eine eigene Langversion der E-Klasse. Der E lang besitzt einen um 14 Zentimeter auf drei Meter gestreckten Radstand. Die Außenlänge wächst ebenfalls um 14 Zentimeter, der Raum kommt allein den Fondpassagieren zugute. Produziert wird die auf fünf Meter gestreckte Limousine im Südosten Pekings in Kooperation mit der Beijing Automotive Industry Holding Company (BAIC).

Vierzig Prozent der Wertschöpfung entstehen in China. Während 2009 noch 12.000 E-Klassen aus Deutschland importiert wurden, will sich Mercedes damit künftig einen größeren Anteil am erwarteten Volumen von 200.000 Autos der Oberklasse sichern.

Zwei Motoren, üppige Ausstattung

Zunächst startet der E lang mit zwei Benzinmotoren, weitere Varianten sollen folgen. Der Vierzylinder-Direkteinspritzer im E 260 CGI BlueEfficiency leistet 204 PS, im E 300 arbeitet ein V6 mit 245 PS Leistung. Beide Modelle kommen serienmäßig mit Automatikgetriebe und Direktlenkung.

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Schon die Basisversion E 260 Elegance ist üppiger ausgestattet als hierzulande. Serienmäßig sind das adaptive Licht ILS, Schiebedach, Zwei-Zonen-Klimaautomatik und DVD-Navigation.

Die Avantgarde-Version des 260 CGI kommt mit Panorama-Schiebedach, Mehrzonen-Klimaautomatik, Sitzheizung hinten und Comand APS mit DVD-Wechsler. Den E 300 gibt es nur als Avantgarde, hier sind zusätzlich zwei Bildschirme an den Rückseiten der Kopfstützen serienmäßig sowie das schlüssellose Zugangssystem Keyless-Go mit Fernbdienung für das Schließen des Gepäckdeckels.

Neben der langen E-Klasse zeigen die Schwaben auf der Auto China einen modellgepflegten Maybach. Ein größerer Kühlergrill, ein neuer Stoßfänger mit LED-Leuchten und die Motorhaube mit Formkante lassen die Front des Luxusliners mächtiger wirken. Neue Felgen, ein neuer Blauton und dunkelrote Heckleuchten runden die Modellpflege außen ab.

In der Aufpreisliste gibt es einige neue Posten, darunter die bisher dem Zeppelin vorbehaltene Beduftungsanlage, einen WLAN-Router und handgefertigte Keder für die Ledersitze. Gegen Aufpreis gibt es nun auch für den Maybach 57 einen Liegesitz hinten rechts. Der V12-Biturbo in 57S und 62S legte um 18 PS zu und leistet nun 630 PS. Die Preise beginnen nun bei 405.671 Euro für den 57 mit kurzem Radstand und 550-PS-V12.
Andreas Of