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US-Kunden kaufen mehr deutsche Autos

Großes Land, große Erfolge

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Unser Top-Autonews

Die US-Autobauer schwächeln in der Heimat. Das haben die deutschen Hersteller für sich ausgenutzt. Sie verkauften im Juli teils deutlich mehr Autos als im Vorjahresmonat

Detroit. Der US-Automarkt hat den zweiten Monat in Folge an Schwung verloren. Um vergleichsweise magere fünf Prozent legten die Verkäufe im Juli zu, wie der Marktforscher Autodata errechnet hat.

Eine gute Million Wagen wechselten den Besitzer. Experten hatten mehr erwartet. Der Grund für das schwache Wachstum lag in der Zurückhaltung der Firmenkunden, die zu Jahresbeginn den Aufschwung auf dem US-Automarkt getragen hatten. Die Verkaufszahlen waren seit Februar durchgängig prozentual zweistellig gestiegen.

Privatkunden kauften mehr deutsche Autos

Dafür griffen jetzt verstärkt die Privatkunden zu – und die entschieden sich in vielen Fällen für die vergleichsweise teuren deutschen Autos. Vor allem Porsche brauste mit Vollgas davon. Die Zuffenhausener legten das beste Ergebnis in zwei Jahren hin und verkauften von Januar bis Juli 13.686 Autos. Allein im Juli waren es 2700 Autos und ein Plus von 75 Prozent im Vergleich zum Juli 2099. Verkaufsschlager waren der Geländewagen Cayenne, knapp gefolgt von der Limousine Panamera.

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Beliebteste deutsche Marke in den Vereinigten Staaten war wieder einmal VW mit knapp 23.900 verkauften Autos im Juli, ein Plus von 16 Prozent. Von Januar bis Juli ist VW nach Angaben eines Sprechers mit 27,5 Prozent Wachstum „deutlich im Plus“. Die Wolfsburger haben ehrgeizige Pläne, wollen 2018 insgesamt 800.000 Autos in den USA verkaufen. Im vergangenen Jahr waren es 230.000 Autos. Schon für 2011 rechnet VW mit einem Wachstum: „Jetzt kommen gerade die spanennden Modelle“, sagte ein Sprecher.

VW bringt 2011 den New Midsize Sedan
Die Markteinführung des neuen Jetta steht kurz bevor. Für Sommer 2011 ist die Markteinführung des „New Midsize Sedan“ geplant. Die 4,90 Meter lange Limousine wird im Januar in Detroit präsentiert und soll dem Toyota Camry Konkurrenz machen. Um einen Einstiegspreis von 20.000 Dollar zu realisieren, nutzt VW die Technik des Golf. Der New Midsize Sedan wird einfacher und größer als Passat, den er in den USA ersetzt.