Audi Stromlinie 75: Hommage an den Auto Union Typ C Ohne Netz und doppelten Boden

22.02.2013

2012 war es 75 Jahre her, dass der legendäre Rennfahrer Bernd Rosemeyer auf der Avus in Berlin mit dem Auto Union Typ C Stromlinienwagen mehr als 380 km/h erreichte. Der Designer Lukas Rittwage zeigt jetzt als Hommage die Neuinterpretation Audi Stromlinie 75

Wir schreiben das Jahr 1937. Das Auto hat sich mehr und mehr in der Bevölkerung etabliert und auch der noch junge Rennsport erfreut sich großer Beliebtheit. Dabei waren die Rennfahrer nicht die gleichen wie in den heutigen Tagen von Carbon-Monocoque und Sicherheits-Käfig, nein.

Die jungen Fahrer, die sich ohne Netz und doppelten Boden in die Zwölfzylinder-Ungetüme setzten, bekamen für ihren Mut Ruhm und Ehre - und bezahlten nicht selten mit dem Tod. Einer dieser Helden hieß Bernd Rosemeyer und stellte im Auto Union Typ C Stromlinienwagen noch heute beeindruckende Geschwindigkeitsrekorde auf.

 

Audi Stromlinie 75: Junger Designer zeichnet Rennwagen-Hommage

Im Jahre 1937 wurde der Rennwagen auf dem Avus-Rundkurs in Berlin präsentiert und Rosemeyer erreichte auf den Geraden dank aerodynamisch optimierter Aluminium-Verkleidung 380 km/h Höchstgeschwindigkeit. Der junge Designer Lukas Rittwage lässt den Stromlinien-Mythos wieder aufleben und zeigt mit dem Projekt Audi Stromlinie 75, wie eine Hommage der Marke zum 75. Jahrestag der Premiere aussehen könnte.

Die technische Grundlage des nur am Computer realisierten Rennwagens lieferte der Audi R8, dessen Radstand und Felgengröße er übernimmt. Dazu kombiniert Rittwage die klassische Stromlinien-Form mit der modernen Designsprache der Marke Audi. Als Motor stellt er sich, der heutigen Zeit entsprechend, einen Elektroantrieb vor. Und auch wenn der neue, alte Stromlinienwagen wohl nur eine Vision bleibt ist sicher: Bernd Rosemeyer hätte bestimmt gern die erste Testfahrt gemacht... 

Jonas Eling

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