Audi SQ7 (2016): Preis (Update) Audi SQ7 TDI ab 89.900 Euro

von Benny Hiltscher 14.06.2017

Preis: Für 89.900 Euro rollt der Audi SQ7 TDI (2016) mit einem neuen, vier Liter großen V8-Biturbo-Diesel über die Straßen. Damit feiert der elektrischen Verdichter bei Audi seine Serienpremiere.

Mit dem Audi SQ7 (2016), der im Grundpreis 89.900 Euro kostet, greift Audi mehr als 25 Jahre nach Erfindung der TDI-Technik wieder nach der Diesel-Krone. Seitdem Audi den Q7 mit dem ersten S-Modell krönt, feiert der elektrische Verdichter im Audi SQ7 seine Serienpremiere. Wie ein Elektroschock macht er den Turbos des neuen Audi SQ7 Beine, kompensiert die Anfahrschwäche der Lader und sorgt dafür, dass der SQ7 nicht nur auf dem Papier die Nase vorn hat: "Damit untermauern wir einmal mehr unseren Anspruch "Vorsprung durch Technik"", sagt Entwicklungsvorstand Stefan Knirsch. Die Basis des Audi SQ7 ist ein neuer V8 mit vier Litern Hubraum, der sich mit 435 PS und 900 Newtonmeter maximales Drehmoment an die Spitze des Feldes setzt. Dass er den über zwei Tonnen schweren Audi SQ7 (2016) in 4,8 Sekunden auf Tempo 100 wuchtet und vom ersten Meter an  Druck macht, liegt vor allem an dem neuen E-Lader. Er ist den beiden konventionellen Turbos des Audi SQ7 vorgeschaltet. Binnen 250 Millisekunden bringt ein Elektromotor das Turbinenrad des Verdichters auf 70.000 Touren und baut damit so schnell so viel Ladedruck auf, dass das Turboloch der Vergangenheit angehört. Für den Einsatz des elektrischen Verdichters im Audi SQ7 musste Audi allerdings die Spannung im Bordnetz anheben: Weil der E-Turbo so viel Energie benötigt, gibt es neben der 12-Volt-Versorgung nun ein zweites Netz im Audi SQ7 mit 48 Volt.

Neuer Audi SQ7 TDI im Video:

 
 

Preis: Der Audi SQ7 (2016) kostet ab 89.900 Euro

Das nutzt Audi gleich für eine weitere Technologiepremiere. Denn jetzt, wo im Audi SQ7 (2016) genügend Spannung zur Verfügung steht, können die Herren der Ringe auch die elektrische Wankstabilisierung aus dem feinen Q7-Bruder Bentley Bentayga übernehmen. Dreimal schneller als hydraulische Systeme passen sich die Stellmotoren der Stabilisatoren der Kurvenneigung an. Sie halten den Audi SQ7 auch beim scharfen Tanz sicher in der Spur. Zusätzlich hat Audi den SQ7 außen wie innen, von den LED-Scheinwerfern bis zu den Sportsitzen ordentlich nachgeschärft. Doch muss der Aufstieg für den Audi Q7 damit noch nicht zu Ende sein. Denn wenn der W12-Motor in den Bentayga passt, dann müsste es mit dem Teufel zugehen, wenn der nicht auch beim Audi Q7 unter die Haube gezwängt werden könnte.

Fahrbericht Der neue Audi SQ7: Das Flaggschiff
Neuer Audi SQ7: Erste Fahrt  

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