Audi RS 7 Sportback: Mit 560 PS auf der Detroit Auto Show 2013 Sportler mit Stil

16.01.2013

Audi legt nach: Mit 560 PS geht es im neuen Audi RS7 Sportback in 3,9 Sekunden von 0 auf 100. Der stärkste A7 gibt sein Debüt auf der NAIAS 2013

Wer im Straßenverkehr auf stilvolle Art und Weise auffallen will, macht mit dem Audi A7 Sportback oder dessen scharfem Bruder S7 gewiss keinen Fehler. Für alle, die sich nicht nur optisch, sondern auch akustisch unüberhörbar aus der grauen Masse hervorheben wollen, feiert auf der Detroit Auto Show 2013 der neue Audi RS 7 Sportback seine Weltpremiere.

 

Audi RS 7 Sportback: Mit 560 PS auf der Detroit Auto Show 2013

Den Antriebsstrang teilt sich die jüngste Kreation der quattro GmbH mit dem erst vor wenigen Wochen vorgestellten Audi RS 6 Avant 2013: Unter der schicken Haube arbeitet ein 4,0 Liter großer V8-Biturbo, der zwischen 5.700 und 6.700 U/min beeindruckende 560 PS an die vier Räder schickt. Das maximale Drehmoment von 700 Newtonmeter liegt in einem breiten Korridor von 1.750 bis 5.500 U/min an und erlaubt souveräne Beschleunigungsmanöver in jeder Situation.

Der Allradantrieb quattro ermöglicht es dem viertürigen Coupé mit der einzigartig gestalteten Heckpartie, in nur 3,9 Sekunden auf Landstraßentempo zu rasen. Wer nicht bei den üblichen 250 km/h elektronisch eingebremst werden möchte, kann die Höchstgeschwindigkeit bereits ab Werk auf 305 km/h festschreiben lassen.

Für ein dynamisches Fahrverhalten werden üblicherweise 60 Prozent der Kraft an die Hinterräder geschickt, das Mittendifferenzial mit eigenem Ölkühler optimiert die Kraftverteilung allerdings permanent in Abhängigkeit von Traktion und Fahrsituation. Wer nicht zum optionalen Sportdifferenzial mit stufenloser Kraftverteilung zwischen den Hinterrädern greift, kann immerhin eine Software-Lösung mit kurzen Bremseingriffen an den kurveninneren Rädern genießen.

Wird die volle Kraft des Achtzylinders mit den beiden im Zylinder-V platzierten TwinScroll-Turboladern nicht abgerufen, legt die Motorelektronik die Zylinder 2, 3, 5 und 8 still und macht den Audi RS7 vorübergehend zum Vierzylinder. Senkt sich der Gasfuß, steht die Kraft der acht Brennkammern nahezu sofort wieder zur Verfügung.

Um den Motor stets im zur jeweiligen Situation passenden Drehzahlbereich arbeiten zu lassen, verbaut Audi serienmäßig eine Achtgang-Tiptronic mit Lenkrad-Schaltwippen. Manuelle Gangwechsel sind so jederzeit möglich, im Alltag werden die Schaltstufen komfortbetont von der Automatik eingelegt. So ist es möglich, den Normverbrauch im EU-Zyklus auf 9,8 Liter zu reduzieren, auch wenn viele RS7-Fahrer in der Praxis den einen oder anderen Liter mehr benötigen dürften.

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Damit der RS 7 auch standesgemäß verzögert, verbaut Audi hinter den wahlweise 20 oder 21 Zoll großen Leichtmetallrädern eine großzügig dimensionierte Sechskolben-Bremsanlage mit 390 Millimeter messenden Scheiben an der Vorderachse. Wer öfter auf die Rennstrecke geht, kann auch eine noch standfestere Carbon-Keramik-Bremse mit sogar 420 Millimeter großen Scheiben verbauen lassen.
Benny Hiltscher,

AUTO ZEITUNG

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