Audi RS 6 Avant/RS 7 Sportback (2015): Update Performance für RS 6 & RS 7

Leistungsspritze für Audi RS 6 Avant und RS 7 Sportback. Die Marke mit den vier Ringen modifiziert den V8-Biturbo und präsentiert "performance"-Ausführungen mit über 600 PS.

Wem die potenten geräumigen Sportausführungen Audi RS 6 Avant und RS 7 Sportback noch nicht stark genug sind, für den hat die VW-Tochter ab November ein werksgetuntes Gespann im Angebot. Unter der Kennung "performance" bietet Audi den Kombi und die Limousine mit einem Tick mehr Leistung und weiteren Zusatz-Features an, wodurch diese Modelle endgültig in die Riege der Supersportwagen (O-Ton Audi) befördert werden sollen. Der 4.0 TFSI leistet in den Serienmodellen bereits beachtliche 560 PS, nach dem Feinschliff generiert dieser V8-Biturbo nunmehr 605 PS, was sich wie folgt auf die Fahrwerte der beiden Ingolstädter Fahrzeuge auswirkt: Den Sprint von 0 auf 100 km/h wickeln Audi RS 6 Avant und RS 7 Sportback performance nun in lediglich 3,7 Sekunden ab, was gegenüber den "herkömmlichen" Varianten eine Steigerung von 0,2 Sekunden bedeutet.

 

Mehr Drehmoment für RS 6 Avant & RS 7 Sportback

Eine Overboost-Funktion stellt dem Fahrer der Hochleistungsathleten für einen kurzen Moment ein Drehmoment von bis zu 750 Newtonmeter zur Verfügung, ansonsten muss man sich mit 700 Newtonmeter begnügen. In Sachen Höchstgeschwindigkeit kann auch bei Audi RS 7 Sportback und RS 6 Avant performance auf Wunsch eine ordentliche Schippe draufgelegt werden, wenn die optionalen Dynamikpakete gewählt werden. Dann fällt die Grenze für die elektronische Abregelung nicht schon bei Tempo 250 km/h, sondern erst bei 280 km/h oder sogar 305 km/h. Interessantes vermeldet Audi auch zum Thema Treibstoffverbrauch sowie Schadstoffausstoß. Demnach ändern sich bei den werksgetunten Performance-Modellen weder Durst (9,6 Liter bzw. 9,5 Liter Super Plus auf 100 km) noch CO2-Wert (223 g bzw. 221 g pro km). Eine weitere Neuerung bei den "performance"-Modellen ist ein Tool, das auch in Audis Speerspitze R8 zum Einsatz kommt: Ähnlich wie im Hochleistungssportler verfügt der Fahrer über eine Lenkrad-Taste, wo beim Setup-System "Drive Select" blitzschnell zwischen den Stufen auto, comfort, dynamic und individual gewählt werden kann.

Auch optisch heben sich die Superausführungen der RS-Modelle von ihren etwas schwächeren Pendants ab: Die neuen Topversionen sind an modifzierten Stoßfängern mit größeren Lufteinlässen vorn und markanterem Diffusoreinsatz hinten, schwarzen Wabengittern sowie breiteren Schwellern erkennbar. Wer noch mehr Exklusivität genießen möchte, für den steht die neue Lackierung Ascariblau Metallic zur Verfügung. Serienmäßig fahren die RS-performance-Modelle von Audi übrigens auf Aluminium-Gussrädern in 21 Zoll. Den Kontakt zur Straße bilden beim RS 6 Avant performance Reifen in 285/30, beim RS 7 Sportback performance fiel die Wahl auf 275/30er-Reifen. Komplettiert wird der Einsatz des 605 PS starken 4.0 TFSI in der Angebotspalette übrigens mit dem Audi S8 plus, der wie die beiden RS-Modelle ab November 2015 zu den Händlern der Ingolstädter rollen soll. Während der Audi RS 6 Avant performance ab 117.000 Euro zu haben ist, beginnt die Angebotspalette beim größeren RS 7 Sportback bei 121.700 Euro.

Tuning: Audi R8 von Underground Racing mit 2100 PS

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