Audi-Neuheiten bis 2020: Q4 kommt Auch der Audi Q4 kommt

23.01.2017

Nach einer furiosen Aufholjagd gegen die Premium-Konkurrenz legt Audi weiter nach: Viele Neuheiten stehen in den Startlöchern, von A1 und Q3 über A5 Sportback und Q5 bis zu den SUV-Coupés Q4 und Q6.

Mit Platz drei unter den Premium-Anbietern gibt sich Audi nicht zufrieden, die Ingolstädter blasen stattdessen mit zahlreichen Neuheiten zum Angriff. Eine neue Modelloffensive soll den weltweiten Verkäufen wieder Schwung verleihen. Und nichts symbolisiert diese Angriffslust so wie das neue A5 Coupé, dessen Vorgänger noch aus der Feder von Design-Altmeister Walter de Silva stammt. Der 2007 vorgestellte Erstling begründete eine neue Audi-Baureihe, die mit der großen Fünf zu Recht eine eigene Nummer im Typenschild führt. Zweifler, die ein A4 Coupé erwartet hatten, eine hinter den B-Säulen plattgedrückte und ihrer hinteren Türen beraubte Limousine, wurden angenehm überrascht. Der Audi A5 zeigt bis heute Charakterstärke. Entsprechend groß ist die Erwartungshaltung an den Nachfolger, der im September zu den Händlern rollt. Mit gut 4,67 Metern etwa vier Zentimeter länger als sein Vorgänger, wahrt der neue A5 das Format, wirkt aber trotz nahezu identischer Breite nochmals bulliger. Die stärker konturierte Motorhaube, der etwas flachere, dafür aber breitere Grill, die tief nach unten gezogene Frontschürze und die leicht geschwungene Seitenlinie, die – ähnlich der des A4 – stärker dreidimensional ausgeprägt ist, kennzeichnen den Neuen.


Audi A5 Coupé läutet Neuheiten-Feuerwerk ein

Innen kann der Audi A5 mit dem programmierbaren virtual cockpit samt 12,3 Zoll großem TFT-Display bestellt werden. Das Multimediasystem MMI Navigation Plus beinhaltet ein Modul zum Internetzugang. Zudem sollen zahlreiche Assistenzfunktionen das Fahren sicherer und angenehmer machen. Dazu gehören ein Abstandsregeltempomat, der Spurhalteassistent und ein Querverkehrsassistent. Weitere Funktionen unterstützen den Fahrer bei Ausweichmanövern oder halten per Frontkamera den Gegenverkehr beim Linksabbiegen im Auge. Die Motorenpalette umfasst mit 2.0 TDI (190 PS) und 3.0 TDI (218, 286 PS) drei Turbodiesel. Dazu kommen drei Benzin-Direkteinspritzer: 2.0 TFSI (190, 252 PS) und 3.0 TFSI (354 PS). Die beiden jeweils 150 PS starken Einstiegsbenziner und -diesel aus dem A4 werden im A5 nicht angeboten. Der neue 3,0-Liter-V6 des S5 hört auf das Entwicklungskürzel EA837 und steht für eine komplett neue Sechszylinder-Turbobenziner-Generation. Diese hat Audi nicht nur für die eigenen Baureihen, sondern für den gesamten VW-Konzern entwickelt. Ziel war eine Verbesserung der Fahrleistungen bei signifikanter Reduzierung von Verbrauch, Gewicht und Kosten. Mit einer Leistung von 354 PS und einem maximalen Drehmoment von 500 Nm, das zwischen 1370 und 4500 Touren anliegt, steht der Voll-Alu-V6 gut im Futter. Er soll den Audi S5 in 4,7 Sekunden auf Tempo 100 bringen.

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Zudem ist der V6-Turbo 14 Kilogramm leichter als der V6-Kompressor des Vorgängers, was einer ausgewogenen Achslastverteilung zugute kommt. Der langhubig ausgelegte 90-Grad-V6 verfügt über einen Turbolader, der platzsparend im Innen-V untergebracht ist. Die Twinscroll-Bauweise mit zylinderweise getrennter Abgasführung sorgt für eine effektive und störungsfreie Anströmung der Turbine und somit für einen fülligen und spontanen Ladedruckaufbau. Effizienz stand auch bei der reibungsarmen Ausführung sämtlicher Mechanik im Vordergrund. Zusammen mit der Reduzierung der Strömungsverluste im Ansaug- und Abgasbereich sowie der Ventilsteuerung mit variablen Steuerzeiten und variierbarem Ventilhub auf der Einlassseite (Audi Valvelift System) soll dies eine Verbrauchsreduzierung im S5 auf 7,3 Liter pro 100 Kilometer (EU-Norm) bringen. Während die Vierzylinder und der schwächere 3,0 Liter große V6-Diesel mit manuellem Sechsgang-Getriebe und der siebenstufigen S tronic (Doppelkupplungsgetriebe) angeboten werden sollen, kommt im stärksten Diesel und im S5 eine Achtstufen-Tiptronic (Automatik) zum Einsatz.

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Und auch bei den SUV bildet der frisch vorgestellte Audi Q2 erst den Anfang der Modelloffensive: Schon im Herbst startet die nächste Generation des Mittelklässlers Q5. Das neue Modell wird erstmals in Mexiko gebaut und steht wie der Vorgänger auf dem modularen Längsbaukasten mit längs eingebauten Motoren. Die Abmessungen des aktuell 4,63 Meter langen Q5 werden sich mit dem neuen SUV kaum verändern – technisch tut sich aber jede Menge: Das Gewicht soll je nach Modell um 50 bis 90 Kilogramm geringer ausfallen. Analog zum Audi A4  sind zunächst vier Turbodiesel TDI und drei Benzin-Direkteinspritzer TFSI mit 150 bis 272 PS zu erwarten. Als Spitzenmodell rollt später der SQ5 aus den Werkshallen, der wieder von einem V6-TDI angetrieben wird. Bei den Motoren bis 500 Newtonmetern kommt ein neues kraftstoffsparendes quattro-Allradsystem mit ultra-Technologie zum Einsatz.

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Audi Q4, Q6 und Q8 stehen schon in den Startlöchern

Jüngst wurde zudem ein Projekt wieder aufgelegt, das bis 2019 in einem Serienmodell münden soll – der Audi Q4. Ursprünglich als robustes Mitglied der TT-Familie gedacht und als Studie gezeigt, war es zuletzt still geworden um das vom früheren Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg angeschobene Projekt. Jetzt kommt wieder Zug in die Planung, Audi will im wachstumsstarken SUV-Markt nicht die kleinste Lücke lassen. Im Gegensatz zum neuen Audi Q6, der ab 2018 als batterie-elektrisch betriebenes SUV-Coupé eine Sonderstellung innerhalb der Produktpalette einnehmen soll, wird der Q4 ein betont sportlicher Ableger des nächsten Q3 sein. Der Audi Q3 ist ein neues Geschöpf des berühmten VW-Baukastens MQB mit dessen Technik-Programm: Dazu gehören der neue 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner (EA211) mit 130 und 150 PS, der nach dem sogenannten Miller-Brennverfahren mit einer besonders hohen Verdichtung von 12,5:1 arbeitet und mit einem Turbolader samt variabler Turbinen-Geometrie (VTG) ausgerüstet ist. Am oberen Ende der Skala rangiert ein 2,5-Liter-Fünfzylinder-Turbo, der es auf bis zu 400 PS bringen dürfte. Ein Plug-in-Hybrid ist im Jahr 2019 eine Notwendigkeit, wenngleich das Gros der Zulassungen auch dann noch auf das Konto der TDI gehen wird. Denn eines hat der spannende Dreikampf zwischen Audi, BMW und Mercedes bisher gezeigt: Wer nicht jede lukrative Nische besetzt, hat schon von vornherein schlechte Karten.

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