Audi in Paris: Quattro Concept und e-tron Spyder Quattro-Zukunft mal zwei

05.10.2010

Mit dem e-tron Spyder und dem Quattro Concept weist Audi den Weg in die Zukunft: Beide sind leicht, kompakt und bestimmt nicht spaßarm

Wie wäre es mit einem Quattro-Revival? Mit Fünfzylinder-Turbo in einer leichten, kompakten Karosserie, knappen Abmessungen und scharfen Kanten? Ähnlich dem Sport Quattro von 1984, nur vielleicht nicht ganz so teuer und rar. Audi zeigt auf dem Autosalon Paris genau so ein Auto – fahrbereit, kräftig modelliert und heftig motorisiert. Doch der Quattro Concept, sein Name deutet es an, ist vorerst eine Studie.

Der Quattro Concept hat einen Fünfzylinder mit 408 PS
Der weiße Keil ist 4,28 Meter lang, 1,86 Meter breit und 1,33 Meter flach. Eine Aluminiumkarosserie setzt den Zweitürer auf Diät, 1300 Kilo wiegt er. Als Basis für die Rohkarosserie dient eine 15 Zentimeter kürzere RS 5-Plattform. Mit seinem 408 PS starken Fünfzylinder-Turbo kommt der Quattro Concept auf ein ähnliches Leistungsgewicht wie der R8 V10. Das sollte genügen für einen Nullaufhundert-Sprint in 3,9 Sekunden. Porsche Turbo-Fahrer können sich schon mal warm anziehen und fleißig den Launch Control-Start üben, sollte der Quattro Spyder in Serie gebaut werden.

e-tron Spyder mit Hybridantrieb
Zwei Dinge will Audi mit dem e-tron Spyder zeigen: wie künftige Sportwagen der Marke aussehen und dass sich Elektromotoren gut eignen, die Fahrdynamik zu verbessern. Stichwort Torque Vectoring: Das Drehmoment der beiden Elektromotoren an der Vorderachse wird so gesteuert, dass der e-tron zackig einlenkt, stabil durch die Kurve kommt und sehr schnell wieder heraus. Quattro 2.0 eben.

Die Designer entwarfen ein knapp sitzendes Blechkleid, das in seiner Knappheit nur durch das visierartige Scheibenband übertroffen wird. Die Kanten sind scharf, die Details aufwendig. Die "matrix beam"-Scheinwerfer aus LED-Technik sind dreidimensional modelliert. Die 20-Zoll-Felgen bestehen pro Stück aus 66 Einzelkomponenten. Der Stecker für den Plug-In-Hybrid befindet sich mitsamt Ladeanzeige unter dem Audi-Logo an der Front.

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Sämtliche Funktionen des Autos lassen sich über einen berührempfindlichen Bildschirm steuern – ähnlich wie bei einem Smartphone. Selbst auf Zündschlüssel und Zündschloss verzichtet die Studie. Die Karosserie ist in Mischbauweise aus Aluminium und Karbon gefertigt.

A1-Topmodell mit 185 PS
Und dann gibt es noch eine ganz reale Premiere aus Ingolstadt. Der neue A1 1.4 TFSI kommt mit 185 PS aus einem Vierzylinder-Direkteinspritzer mit Turbo-Kompressor-Aufladung. In 6,9 Sekunden beschleunigt der schnelle Zwerg von null auf 100 km/h und ist bis zu 227 km/h schnell. Dennoch soll das Topmodell mit 5,9 Liter Super auskommen. Serienmäßig hat der bislang stärkste A1 das Doppelkupplungsgetriebe S-tronic mit sieben Gängen, das S-line Exterieurpaket und 17-Zoll-Räder. Die Preise beginnen bei 24.250 Euro – Verkaufsstart ist zum Jahreswechsel.
Andreas Of

AUTO ZEITUNG

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