Audi h-tron quattro: Detroit Auto Show 2016 Audi Q6-Optik mit Brennstoffzelle

12.01.2016

Mit sauberer Wasserstoff-Brennstoffzelle und dem Interieur des nächsten A8 präsentiert sich das neue Audi h-tron quattro Concept auf der Detroit Auto Show 2016 (11. bis 24. Januar).

Bei regelmäßigen Messebesuchern weckt das Audi h-tron quattro Concept auf der Detroit Auto Show 2016 (11. bis 24. Januar) durchaus Erinnerungen, die inoffizielle Vorschau auf das Design des Audi Q6 ist aber dennoch eine echte Weltpremiere. Das liegt freilich nicht am geringfügig überarbeiteten Design oder der neuerdings gelben Lackierung, die für eine offenkundige Abgrenzung von der IAA-Studie e-tron quattro sorgen. Die echten Veränderungen haben die Ingolstädter unter die Hülle des Audi h-tron quattro gepackt, denn hier arbeitet ein völlig neuer Antriebsstrang mit Brennstoffzelle. Für Vortrieb sorgt nicht nur ein 140 kW (190 PS) starker Elektromotor an der Hinterachse, sondern auch noch eine 90 kW (122 PS) starke E-Maschine an der Vorderachse. Dank Allradantrieb wird die von beiden Motoren gemeinsam erzeugte Systemleistung von mehr als 300 PS ohne Traktionsverluste in Vortrieb umgesetzt, so beschleunigt das Luxus-SUV mit dem innovativen Antrieb in weniger als sieben Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Audi h-tron fährt mit Brennstoffzelle in Detroit vor

Die bei Elektroautos übliche Reichweiten-Angst gehört mit dem Audi h-tron quattro von der Detroit Auto Show 2016 ebenfalls der Vergangenheit an, denn der Lithium-Ionen-Akku kann mit Hilfe der Brennstoffzelle jederzeit wieder aufgeladen werden. Der zum Betrieb der 110 kW starken Brennstoffzelle benötigte Wasserstoff kann innerhalb von vier Minuten betankt werden, im Anschluss bietet der Audi h-tron quattro eine Reichweite von bis zu 600 Kilometern – vorausgesetzt natürlich, dass man eine der wenigen Wasserstoff-Tankstellen findet. Neben einer Vorschau auf etwas ferner in der Zukunft liegende Wasserstoff-Autos liefert der Audi h-tron quattro auch einen Ausblick auf den nächsten Audi A8, der schon 2017 in den Handel kommt. Die kommende Luxuslimousine steht Pate für das hochmoderne Bedienkonzept im Interieur und die zahlreichen Assistenzsysteme, die das pilotierte Fahren ermöglichen sollen. Die Hauptrolle spielt hierbei das zentrale Fahrerassistenzsteuergerät, das die Ingolstädter unter dem Kürzel zFAS entwickeln. Die clever vernetzten Informationen ermöglichen autonomes Fahren und Parken, mindestens bei Geschwindigkeiten bis 60 km/h soll sich der Fahrer entspannt zurücklehnen und das Fahren dem Auto überlassen können.

Mehr zum Thema: Livebilder von der Detroit Auto Show 2016

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