Audi e-tron Sportback (2019): Fotos von Elaine e-tron Sportback wird zu Elaine

von Julian Islinger 11.10.2017
Inhalt
  1. Audi Elaine basiert auf e-tron Sportback (2019)
  2. Audi e-tron Sportback wird in Brüssel gebaut
  3. Aufwändige Scheinwerfer in Audis e-tron-Studie

Auf dem Audi e-tron Sportback basiert die Studie namens Audi Elaine. Das viertürige Coupé mit über 500 Kilometer Reichweite kann autonom fahren und selbstständig einen Parkplatz suchen. Die Serienfertigung des e-tron Sportback beginnt 2019 in Brüssel.

Audi Elaine heißt das futuristische SUV-Coupé, das auf dem e-tron Sportback (2019) basiert und eine Vorstellung vermitteln möchte, wie sich die Ingolstädter autonomes Fahren vorstellen. In der Größe nahe am Audi A7, ist die Technik deutlich weiter als beim aktuellen A8: So kann der auf dem A8-Staupiloten aufbauende Autobahnpilot Geschwindigkeiten von 60 bis 130 km/h meistern. Dabei wechselt Elaine selbstständig die Spur und schließt den Überholvorgang auch autonom ab – ohne Zutun des Fahres. Soll der Audi Elaine geparkt werden, erlaubt die Technik für autonomes Fahren, dass das Elektroauto auch selbstständig parkt. Dabei können Digital-Matrix-Projektoren an der Front Zeichen auf den Asphalt projizieren, etwa um zu signalisieren, dass das Auto autonom in unterwegs ist. Aber auch der Fahrer profitiert vom Hightech: "PIA", der persönliche intelligente Assistent, lernt aus dem Verhalten des Fahrers und stellt Funktionen wie beispielsweise Radio oder Klimaanlage auf dessen Bedürfnisse ein. Wie schon der Audi e-tron Sportback (2019) fährt auch der Audi Elaine mit einer E-Maschine an der Vorderachse und zwei E-Motoren an der Hinterachse, was zusammen ein Allradsystem ergibt. Bei 320 kW Leistung, im Overboost sind es sogar zeitweise 370 kW, beschleunigt das SUV in nur 4,5 Sekunden auf Tempo 100 und soll nach NEFZ auf über 500 Kilometer Reichweite kommen. Mehr zum Thema: Alle neuen Autos auf der IAA 2017

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Audi Elaine basiert auf e-tron Sportback (2019)

Mit dem Audi e-tron Sportback wollen die Ingolstädter ab 2019 im Werk Brüssel ihr zweites batteriegetriebenes Auto vom Band laufen lassen. Bereits ab 2018 soll im gleichen Werk der Elektro-SUV Audi e-tron gebaut werden. Wie Produktionsvorstand Hubert Waltl  bekannt gab, wolle Audi damit zeigen, dass man das Thema Elektromobilität ernst nimmt. Ein zweites batterieelektrisches Modell würde den Standort im Brüsseler Stadtteil Vorst demnach künftig optimal auslasten. Grundlage für den Audi e-tron Sportback sei die Design-Studie, die Audi 2017 auf der Automesse in Shanghai präsentiert hat. Doch so verführerisch deren Eckdaten auch gwesen sein mögen, so richtig locken kann man damit heute niemanden mehr. Erst recht nicht, wenn das mit seinen 4,90 Metern ziemlich imposante SUV-Coupé als zweites Akku-Auto von Audi erst 2019 in Serie geht. Es ist allerdings auch nicht der reine Elektroantrieb, der den Audi e-tron Sportback (2019) zum Star machen soll. Es sind im übertragenen Sinne das Design und im wörtlichen die Scheinwerfer der ebenso eigenwilligen wie eleganten Mischung aus Q7 und A7, mit denen Audi beeindrucken möchte. Den Designern gelingt das mit einer völlig neuen Frontpartie, die geprägt ist von einem invertierten Single-Frame-Grill. Statt dem Auto wie bisher eine Maske aufzusetzen, hat Designchef Marc Lichte die sechseckigen Öffnung aus dem Blech geschnitten und diesen Effekt noch durch einen umgekehrte Farbgebung betont: Wo sonst der Grill meist schwarz lackiert ist, glänzt er jetzt in Wagenfarbe und trägt stattdessen eine dunklen Rahmen, der sich wie eine Augenbinde über die gesamte Front erstreckt. Das sieht am so frisch und neu aus, dass man für die stark taillierten Flanken mit den weit ausgestellten Radhäusern über den 23-Zöllern, die flache Heckscheibe und die kesse Kehrseite kaum mehr einen Blick hat.

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Audi e-tron Sportback wird in Brüssel gebaut

Dass man den Audi e-tron Sportback (2019) auch im wörtlichen Sinne in einem neuen Licht sieht, liegt an den aufwändigen Scheinwerfen. Denn zum Tagfahrlicht mit LED-Projektionen auf computergesteuerten Microspiegeln und den jeweils 1,3 Millionen Pixeln feinen Laserbeamern für ein extrem leuchtstarkes und trotzdem blendfreies Fahrlicht gibt es darunter noch einmal je einen Leuchtwürfel mit 250 LED in zehn Ebenen, die beinahe holographische Lichtspiele in die Nacht zaubern. Und wer wegen des neuen Designs Probleme mit der Zuordnung hat, der kann den e-tron vorne mit vier gleißend weißen und hinten feurig rot erleuchteten Ringen trotzdem auf Anhieb als Audi erkennen. Weil Licht aber nicht nur der Sicht dient, sondern auch als Sprache taugt, haben die Bayern sich noch ein wenig mehr einfallen lassen als die aufwändigen Begrüßungsszenarien der Tagfahrleuchten. Die Hauptscheinwerfer zaubern Grafiken wie Richtungshinweise oder Leitstrahlen für den Fahrer und Zebrastreifen für die Fußgänger auf die Straße und in jeder Ecke der e-tron Sportback-Karosserie (2019) gibt es einen weiteren Laser-Beamer, der zum Beispiel das Wischen der LED-Blinker auf dem Asphalt fortschreibt und so für noch mehr Aufmerksamkeit und Sicherheit sorgt.

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Aufwändige Scheinwerfer in Audis e-tron-Studie

Auch im Inneren der bei 2,93 Metern Radstand und nur vier Sitzen extrem großzügigen Luxuslounge, die politisch korrekt, vegan und nachhaltig mit Bambusfasern statt mit Leder ausgeschlagen ist, erstrahlt der Audi e-tron Sportback (2019) buchstäblich in einem neuen Licht. Denn zum ersten Mal experimentiert Audi mit Lacken, die auf Knopfdruck leuchten und die Mittelkonsole oder die Sitzpolster mit ihren Lichteffekten förmlich schweben lassen. Dazu funkeln und schimmern in der Studie Bildschirme und Displays mehr als in jedem anderen Audi. Denn im Ringen um Frieden im Krieg der Knöpfe sind auch die letzten Taster jetzt einem Touchscreen gewichen, im Zuge der Gleichberechtigung gibt es erstmals auch einen Monitor für den Beifahrer sowie neuartige Digitalanzeigen für die Hinterbänkler und weil Kameras weniger Luftwiderstand haben als Außenspiegel flimmern nun auch zwei Displays in den Brüstungen der vorderen Spiegel. Natürlich ist auch der Audi e-tron Sportback Concept (2019) wie jede Studie ein bisschen überzeichnet und einige Details sind für die Serie weder bezahlbar noch technisch umzusetzen. Doch viel Schatten lässt Designchef Marc Lichte bis zum Start der Produktion auf seine neue Lichtgestalt nicht mehr fallen: "Die Studie entspricht bereits zu 80 Prozent dem Serienmodell".

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