Audi A4 DTM R14 und R14 plus
Neue Saison für ein unbesiegtes Konzept
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Technik: Audi A4 DTM (R14 plus) |
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Technik: Audi A4 DTM (R14 plus) |
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Audi Motorsport Top-Artikel
Die Modellgenerationen R14 und R14 plus des Audi A4 DTM sind mit zwei Titeln in Folge bislang unbesiegt in der DTM
Der Audi A4 DTM der Modellgenerationen R14 (2008) und R14 plus (2009) ist nach zwei Titelerfolgen in der DTM unbesiegt – und darf 2010 erneut antreten, und zwar ohne die sonst übliche Weiterentwicklung. Hintergrund ist der Entwicklungsstopp in der DTM für alle Hersteller.
Im Sinne maximaler wirtschaftlicher Effizienz ist seit dem 17. August 2009 die Weiterentwicklung aller Fahrzeuge fast vollständig verboten. Die für die gesamte Saison seit Jahresbeginn 2009 verplombten Motoren sind davon ebenfalls betroffen.
Ein letztes Detail, das erst zum 1. März 2010 festgeschrieben worden ist, war die Wahl der Stoßdämpfer. Aus der Phase bis zum Entwicklungsstopp stehen bei Audi drei verschiedene aerodynamische Konfigurationen bereit, die je nach Strecke eingesetzt werden können. Bei der Fahrwerkskinematik dürfen nur noch Fahrzeughöhe, Sturz und Spur variiert werden. Somit sind die üblichen Simulationen am Computer nur noch sehr eingeschränkt sinnvoll. Bei Tests konzentrierte sich Audi auf die optimale Nutzung der Reifen von Dunlop.
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Um die Einhaltung der neuen Regeln überprüfen zu können, hat jeder Hersteller seine Referenzteile jeweils in einem eigenen, vom Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) zur Verfügung gestellten, versiegelten Container hinterlegt. Er ist bei jedem Rennen vor Ort. Ebenfalls sind die Konstruktionen in Form der CAD-Datensätze beim DMSB hinterlegt worden.
Für den Fahrzeugjahrgang 2009 wird die vom Reglement vorgesehene Einstufung von 1.050 Kilogramm Gewicht einschließlich Fahrer beibehalten. Die Modelle Jahrgang 2008 müssen mindestens 1.025 Kilogramm wiegen. Die Ballastgewichts-Regelung in Abhängigkeit von vorangegangenen Platzierungen entfällt in diesem Jahr.
Die Gesamtheit dieser Rahmenbedingungen verspricht vor allem eines: unverändert spannenden Sport bei deutlicher finanzieller Entlastung. Denn neben den eingesparten Entwicklungskosten entfällt der sonst übliche Aufbau einer neuen Generation von zumeist vier Einsatzfahrzeugen für eine neue Saison.
Mattias Ekström, Martin Tomczyk, Markus Winkelhock und Alexandre Prémat steuern weiterhin ihre Rennwagen von 2009. Oliver Jarvis übernimmt das Auto von Tom Kristensen, Mike Rockenfeller fährt das bisherige Fahrzeug von Oliver Jarvis. DTM-Neuling Miguel Molina erhielt den A4, mit dem im vergangenen Jahr Katherine Legge unterwegs war, und die Britin das bisherige Fahrzeug von Mike Rockenfeller. Titelverteidiger Timo Scheider pilotiert den A4 DTM mit der Chassisnummer R14 plus 606.
Ähnlich werden auch im Motorenbau spürbare Einsparungen erzielt. Weiterhin teilen sich zwei Rennwagen maximal drei einsetzbare Aggregate während einer gesamten Saison. Wenn es die individuelle Laufzeit erlaubt, startet Audi in der Saison 2010 mit revidierten Exemplaren des etwa 340 Kilowatt starken V8-Triebwerks. Es entsteht also keineswegs eine vollständige Serie neuer Aggregate.
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Am Ende heißt das: Die Fans sehen die gleichen attraktiven Rennwagen wie im Vorjahr, aber das Budget wird spürbar entlastet. In der Summe für die Saison 2010 errechnet sich Audi ein beträchtliches Einsparpotenzial: Die Einsatzkosten der neun Audi A4 DTM reduzieren sich um bis zu 30 Prozent – Kosten für unfallbedingte Reparaturen ausgenommen.
Mit dem Entwicklungsstopp geht auch eine Pause in einer beeindruckenden Entwicklung einher: Von der ersten Generation des Audi A4 DTM, dem R11 von 2004, sind bis zum R14 plus erhebliche Effizienzgewinne erreicht worden. So ist das Fahrzeug-Grundgewicht ohne Bleiballast um mehr als 20 Prozent gesunken, während die Torsionssteifigkeit erhalten geblieben ist. Der Fahrzeugschwerpunkt ist um mehr als 10 Prozent abgesenkt worden. Die aerodynamische Effizienz – das Verhältnis von Luftwiderstand zu Abtrieb – verbesserten die Entwickler um über 20 Prozent. Nie war ein Audi A4 DTM so effizient wie heute.
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