Audi: Zahlen aus China Krise verschärft sich

14.08.2015

Bei Audi werden die Sorgenfalter größer: Der Absatz in China schrumpft auch im Juli deutlich. Weltweit legen die Ingolstädter marginal zu, lediglich vom US-Markt kommen gute Nachrichten.

Die schwindende Lust der Chinesen auf neue Autos bringt Audis Verkaufsziele in seinem wichtigsten Markt in Gefahr. Im Juli sackte der Absatz dort um 12,5 Prozent auf 42.267 Autos ab, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Damit schrumpfte der Wert sogar noch deutlich schneller als in den beiden Monaten zuvor. Im Jahresverlauf verkaufte Audi in China 316.120 Autos und liegt damit erstmals seit langem unter dem Vergleichswert aus dem Vorjahr. Der chinesische Automarkt schwächelt derzeit, weil Konjunktursorgen im Reich der Mitte auf die Stimmung drücken.

Juli 2015: Audi-Absatz in China schrumpft immer stärker

Audi hatte im Juli noch einmal sein Ziel bekräftigt, im Gesamtjahr rund 600.000 Autos in China zu verkaufen. Das wären 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr als China noch der größte Wachstumstreiber des Konzerns war. Jetzt liegt der Absatz bis Ende Juli sogar 0,3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Audi hatte im vergangenen Jahr fast jedes dritte Auto in China verkauft.

Weltweit wuchs der Audi-Absatz im Juli um 1,4 Prozent auf 146.100 Wagen. Mit knapp 1,05 Millionen verkauften Autos liegt Audi in den ersten sieben Monaten des Jahres nur noch hauchdünn vor dem Konkurrenten Mercedes Benz, an der Spitze der Premium-Verkaufszahlen steht weiterhin BMW.

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