50 neue Modelle von Audi, BMW, Mercedes, VW und Opel Volle Kraft voraus

26.05.2014
Inhalt
  1. BMW: ERSTE INFOS ZUM NEUEN 3er, NEUE MINIS
  2. MERCEDES: SMARTIES UND MEHR C-KLASSE
  3. OPEL: NEUER CORSA UND MEHR ADAM-VERSIONEN

Die deutschen Automobilhersteller starten die nächsten Modelloffensiven. Wir zeigen 50 Neuheiten und Projekte von Audi, BMW, Mercedes, Opel und VW, die bei uns zwischen 2014 und 2017 vorfahren – samt ersten Daten und Details. Einige dieser Neuen sind schon fast bei den Händlern, andere noch ziemlich geheim

Es herrscht nicht gerade Partystimmung in den Chefetagen der deutschen Autohersteller. Zu unsicher sind die Absatzprognosen der großen Weltmärkte, wackelig die politischen und ökonomischen Konstellationen in Europa durch die Krimkrise, zu hoch die Kosten für die erst so gefeierte Elektromobilität, die bei den Kunden auf wenig Begeisterung stößt. Andererseits haben die Pkw-Neuzulassungen in Westeuropa zum sechsten Mal in Folge zugelegt: Im Februar ging es mit einem Plus von gut sechs Prozent aufwärts – 823.700 Neuwagen. In China legte die Nachfrage sogar wieder zweistellig zu – auf 1,2 Millionen Autos. Schwach lief es hingegen in den USA, Russland und Indien.

Klar, in unsicheren Zeiten sorgen neue, reizvolle Produkte für Kauflaune. Die Deutschen haben vorgesorgt, alle Marken planen Modelloffensiven. Wir zeigen 50 neue Autos, die schon in den Startlöchern stehen oder in den nächsten vier Jahren zu den Händlern rollen.


AUDI: MEHR SUV UND SHOOTING BRAKE-NEWS


Bei den Ingolstädtern, die die Anzahl ihrer Modelle nach eigenem Bekunden „in wenigen Jahren“ von 50 auf 60 erhöhen wollen, rollt speziell die SUV-Offensive, sprich der Ausbau der Q-Modelle. Erster Zuwachs ist hier Ende 2016 der smarte Q1, ein neues Einstiegsmodell unterhalb des Q3. Seine Eckdaten: rund 4,20 Meter Länge, 1,50 m Höhe, wahlweise mit Front- oder Allradantrieb, Turbomotoren zwischen 90 PS (1.0 TFSI/1.4 TDI) und mindestens 200 PS (2.0 TFSI). Neu ist auch der künftige Q6, der 2017 als coupéhaftes Sportmodell die Lücke zwischen dem Q5 (Herbst 2015) und dem Q7-Nachfolger (Frühjahr 2015) schließen soll – 4,90 Meter lang, gut 40.000 Euro teuer.

Dann natürlich die neue Audi TT-Familie. Das gerade vorgestellte, wieder 2+2-sitzige, exakt 4,18 m lange Sportcoupé kommt im Oktober auf den Markt – Motoren mit 184, 230 und 310 PS (TTS). Der dazugehörige schneidige Roadster wird auf dem Pariser Salon im September vorgestellt, der Verkauf beginnt im März nächsten Jahres. Und hinter den Kulissen entsteht schon die Serienversion des dritten TT-Familienmitglieds, des TT Allroad Shooting Brake, der ab 2016 startet, auch als Plug-in-Hybrid. Ein reizvoller Mix aus SUV, Kombi und Sportcoupé, gerade mal 1,42 Meter hoch. Das Heck der schon gezeigten Studie wird noch um gut 30 Zentimeter gestreckt und das Auto somit bis zu 4,60 m lang.

Betont sportlich gibt sich auch der 231 PS starke Kompaktsportler S1, der im Mai zum Einstiegspreis von 29.950 Euro startet, wir haben ihn mit Vergnügen gefahren. Ebenso das 300 PS starke S3 Cabrio, das zum Basispreis von 48.500 Euro ebenfalls im Mai kommt.

Für noch mehr Stimmung dürften zwei besondere Shooting Brake-Modelle sorgen, die Audi derzeit plant. Nummer eins ist eine coupéhafte Kombi-Version des A1, die ab 2017 mit Leistungen von 90 bis 231 PS (S-Version) dem nun viertürigen Mini Clubman von BMW die Kunden abjagen könnte. Nummer zwei ist ein coupéartiger Edelkombi auf Basis des A6-Nachfolgers (Herbst 2017), der Mitte 2018 anrollen könnte – knapp fünf Meter lang und mindestens fünf Zentimeter flacher als der Kombi Avant.

Deutlich früher, nämlich im März 2015, erscheint die neue A4 Limousine, deren Design komplett überarbeitet wurde. Technisch basiert sie auf der zweiten Generation des modularen Längsbaukastens (MLB), was für mehr Platz im Fond und bis zu 50 Liter mehr Ladevolumen sorgt. Schon zum Start gibt es hier eine Plug-in-Hybrid-Version (2.0 TFSI plus Elektromotor), die 225 PS Systemleistung und gut 50 Kilometer elektrische Reichweite offeriert. Ach ja, der beliebte A4-Kombi Avant fährt im Oktober in die Schauräume.

Auch BMW gibt Gas: Die Münchner haben letztes Jahr 1,66 Millionen Autos verkauft – ein Plus von 7,5 Prozent. Die Marke Mini, hier lief die Umstellung auf die neue Generation, legte um 1,2 Prozent auf weltweit 305.030 Fahrzeuge zu. Hohe Investitionen flossen in die neuen Elektromodelle. Der kompakte i3 ist auf dem Markt, nun startet im Juni der 126.000 Euro teure Plug-in-Leistungssportler i8, der einen 231 PS starken 1,5-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner mit einem 131-PS-E-Motor mixt. Das Ergebnis: laut BMW Tempo 100 in 4,4 Sekunden, 250 km/h Spitze und nur 2,1 Liter Super im Verbrauchsschnitt. Rein elektrisch geht es 30 km weit. Der i8 soll als weltweit erstes Auto optional mit Laserlicht-Scheinwerfern fahren, die bis zu 600 m weit leuchten.

 

BMW: ERSTE INFOS ZUM NEUEN 3er, NEUE MINIS

Ganz wichtig für die Marke ist die 3er Reihe, die die höchsten Verkaufsanteile hält – 2013 waren das 500.332 Autos (23 Prozent Zuwachs). Hinter den Kulissen wird schon heftig am Nachfolgemodell der Limousine gearbeitet, das 2018 erscheinen dürfte – der Kombi Touring folgt ein halbes Jahr später.

Erste Designideen gibt es hier bereits. Fest steht: Die 3er-Front wird deutlich zugespitzter, die Nieren flacher, und die Scheinwerfer werden schlanker. In der Länge wächst der Neue wohl um maximal drei Zentimeter auf rund 4,65 m, speziell die Kniefreiheit im Fond soll sich verbessern. Motorisch dürften erstmals die neuen 1,5-Liter-Dreizylinder zum Einsatz kommen, bei den Benzinern mit Leistungsstufen zwischen 136 und 230 PS. Auch ein Plug-in-Hybrid mit 65 km Elektroreichweite ist geplant – sowie ein Notbremssystem, das Fußgänger und Radfahrer erkennt.

Die neue 5er Reihe, die im März 2016 gezeigt und ab September zu haben sein soll, nimmt ebenfalls Gestalt an. Sportliche Eleganz und Leichtbau heißt die Losung – erstmals kommen Teile aus kohlefaserverstärktem Kunststoff zum Einsatz (Dach, Türen und Bodengruppe). Die neuen Zweiliter-Vierzylinder-Benziner (B48) reichen von 190 bis 250 PS, die neuen Vierzylinder-Diesel (B37) von 150 bis 225 PS.

Viel früher erscheint das 4,64 m lange, viertürige 4er Gran Coupé, das am 21. Juni zu Preisen ab 37.000 Euro startet – mit Benzinern und Dieseln von 184 bis 306 PS. Und der neue SUV-Dynamiker X4 kommt im Juli mit dem Erfolgskonzept des großen, coupéartigen X6 auf der Basis eines X3, mindestens 46.100 Euro teuer.

Apropos X: Der neue X1, erstmals mit Front- und Allradantrieb sowie ebenfalls Dreizylinder-Power, debütiert im September 2015 auf der IAA, danach beginnt der Verkauf. Dann hätten wir noch zwei Power- Cabrios: Den Anfang macht der 431 PS starke, offene M4, der im April auf der New York Autoshow gezeigt und ab August verkauft wird. Später, im Frühjahr 2015, erscheint das neue 2er Cabrio, das auch als M235i (326 PS) kommt. Noch ein Satz zum 2er Active Tourer: Der erste BMW-Sportvan kommt 2015 auch in einer 25 cm längeren XL-Version – optional mit bis zu sieben Sitzplätzen.

Und Mini? Der Dreitürer ist am Start, der nun viertürige Kombi Clubman folgt im Sommer nächsten Jahres, das Cabrio vier Monate später. Zu Coupé und Roadster gibt es zwar einige Ideen, aber noch keine definitive Nachfolge-Entscheidungen.

„Beim Daimler“ geht es wieder volle Kraft voraus: Nach längerer Durststrecke glänzen Absatz und Profit wie in alten Zeiten, und bis spätestens 2020 will Konzernchef Dieter Zetsche die Rivalen Audi und BMW überflügeln.

 

MERCEDES: SMARTIES UND MEHR C-KLASSE

Im November ist aber erst mal Kleines im Gange: Nach sieben Jahren und einem Facelift rollen die neuen Smart zu den Händlern – der zweisitzige Fortwo und der mit dem neuen Renault Twingo weitgehend baugleiche Forfour. Beide tragen das neue Markengesicht, während hinten kleine Dreizylinder-Benziner für Aktion sorgen. Für die 2,69 und 3,70 m kurzen Hecktriebler gibt es einen Einliter-Sauger mit 70 PS und einen 0,9-Liter-Turbo, der 90 PS mobilisiert. Der 54 PS starke 0,8-Liter-Dreizylinder-Diesel entfällt. Und mit einem Basispreis unterhalb von 10.000 Euro wird der neue Fortwo sogar billiger.

Von größerem Kaliber ist der neue, 4,63 m lange Konzernkollege Mercedes CLA Shooting Brake, der ab Ende 2014 im ungarischen Werk Kecskemét vom Band läuft (siehe Heft 7/2014). Das Stauvolumen des schicken Kombi-Coupés beträgt rund 500 bis 1350 Liter.

Dagegen steht die ab 33.558 Euro erhältliche neue C-Klasse inzwischen beim Händler. Im September erscheint auch das dazugehörige T-Modell. Wer diesen sportlichen Kombi zuvor leibhaftig sehen will, hat ab Ende Mai Gelegenheit dazu – auf der Automesse AMI in Leipzig. Das Ladevolumen des gegenüber dem Vorgänger von 4,61 auf knapp 4,70 m gestreckten T- Modells bleibt mit gut 1500 Litern etwa gleich, der Größenzuwachs kommt den Passagieren zugute. Und während die Limousine erst als C 180 (156 PS), C 200 (184 PS) und C 220 BlueTEC (Turbo- diesel/170 PS) kommt, sind zum Kombi-Debüt auch C 250 (211 PS) und C 250 BlueTEC (204 PS) zu haben – und der Allradantrieb.

Bis zum Stapellauf des neuen Mercedes C-Klasse Coupés im Dezember 2015 wird das PS-Programm komplett sein, inklusive des rund 480 PS starken Vierliter-V8-Biturbos aus dem für Ende dieses Jahres geplanten „Porsche-Fighter“ AMG GT.

Das C-Klasse Coupé wird es natürlich auch in moderaten Motorisierungen geben. Geplant sind vier Sitze, aber nur zwei Türen. Ein viertüriges Coupé im Stil des großen CLS ist nämlich nicht angedacht. Es würde dem noch frischen CLA (ab 28.976 Euro) zu nahe treten. Wie alle C-Versionen ist das Coupé mit Luftfederung (Aufpreis derzeit 1416 Euro) zu haben.

Auch die zweite Generation des SUV GLK basiert auf C-Klasse-Architektur, sie kommt im Frühjahr 2015, wahlweise mit Hinter- oder Allradantrieb. Ein Jahr später wird dem GLK mit dem ganz neuen GLC eine coupéhaft geschnittene Sportversion zur Seite gestellt. Dieser Hochsitzer zielt auf den BMW X4, seine Motoren stammen aus der C-Klasse. Darunter der 300 BlueTEC HYBRID, der von einem 204 PS starken 2,1-l-Diesel und einem 27-PS-Elektromotor bewegt wird.

Gewaltiger geht ab September das neue S 63 AMG Coupé zu Werke. Die von einem 585 PS starken 5,5-Liter-V8-Biturbo befeuerte Sportversion des neuen S-Coupés soll gegenüber dem Vorgänger um 65 kg leichter sein. Allradantrieb gibt es auf Wunsch, Monster-Schub serienmäßig: Laut Werk genügen 3,9 s für den Sprint auf 100 km/h. Maximales Drehmoment: 900 Nm. Der Normverbrauch soll aber mit 10,1 Litern moderat sein. Weltneuheit ist hier die Kurvenneigefunktion (siehe Heft 7/2014), mit der die Querbeschleunigung reduziert wird. Den Preis verrät Mercedes noch nicht, der aktuelle CL 63 AMG kostet 163.119 Euro.

Ein weiteres Mitglied der S-Klasse-Familie ist die speziell für Exportmärkte reizvolle Extralang-Version. Zur 5,25 m messenden „langen“ S-Klasse bietet das XL-Format nochmals 20 Zentimeter mehr. Und als Ersatz für den Maybach 62 ist eine um weitere 50 Zentimeter gestreckte Pullman-Version in Sichtweite.

Opel wird mutig. Die freche Werbekampagne „Umparken im Kopf“ sorgte für viel Aufmerksamkeit, und nun kommen auch reizvolle Modelle. Beispiel: der neue Agila. Der kantige, ab 10.785 Euro erhältliche Hochdach-Nützling ist der günstigste Opel – und soll es bleiben. Seine für Anfang 2016 geplante dritte Generation ist erstmals kein Suzuki-Derivat, sondern eine auf Basis der Gamma-Plattform von General Motors fußende Eigenkreation. Zum Zielpreis von 10.000 Euro gibt es fünf Türen, ein in Relation zur Autogröße gutes Platzangebot und einen 75-PS-Basisbenziner – ein leistungsreduzierter Ableger des neuen Einliter-Dreizylinders, der mit Turbodruck und Leistungen von zunächst 90 bis 115 PS ab September sein Debüt im Adam gibt. Kräftiger geht Anfang 2014 der Adam S zu Werke, dessen aufgeladener 1,4-Liter-Vierzylinder stramme 150 PS hat. Fürs Drehmoment, vom manuellen Sechsgang-Getriebe portioniert, nennt Opel 220 Nm, die Sprintwerte leider noch nicht. Immer- hin soll der Kugelblitz 220 km/h schaffen.

 

OPEL: NEUER CORSA UND MEHR ADAM-VERSIONEN

Und bereits ab kommendem August rollt der neue Adam Rocks von den Eisenacher Bändern: ein offroadähnlicher Typ mit elektrischem Rolldach (siehe Heft 6/2014). Am selben Ort und parallel im spanischen Saragossa entsteht ab Herbst dieses Jahres der neue Corsa, der im Dezember zu den Händlern rollt. Wie bereits das aktuelle Modell und der Adam ist auch Neue wieder ein Spross der GM-Gamma-Basis. Die Kleinwagen-Kooperation mit PSA (Peugeot/Citroën) ist vom Tisch.

Bis auf Fenster und Türausschnitte ist der Corsa nicht wiederzuerkennen. Obgleich viele Teile der Rohkarosse gleich bleiben, sorgen neu in Form gebrachte Außenbleche und die im Adam-Stil lächelnde Front für den News-Effekt. An Bord sind die neuen 1.0 EcoTEC Direct Injection Turbos. Die 115-PS-Variante des Dreizylinders hat bis zu 166 Nm Drehmoment. In Planung: ein neues manuelles Sechsgang-Getriebe und ein automatisiertes Fünfgang-Schaltgetriebe mit Start-Stopp-System. Das Cockpit des neuen Corsa, Drei- und Fünftürer starten zeitgleich, erinnert ans Adam-Design, es wirkt erfreulich hochwertig – kein Vergleich zum Hartplastik-Charme des aktuellen Modells.

Feiner wird auch der neue Astra, der ab Mitte 2015 nur in Polen (Gleiwitz) und England (Ellesmere Port) gebaut wird. Gewichtsersparnis steht bei der Plattform „Global Delta“ obenan. Fast 100 Kilo sollen weg beim Kompakten, der ebenfalls neue Turbos erhält. Vorher gibt es noch den auf dem heutigen Astra basierenden Sportler OPC Extreme, dessen Turbo-Zweiliter in einer Edition mehr als 300 PS hat. Genug für eine Spitze von 275 km/h. Die Chancen für eine exklusive Kleinserie stehen gut.

Technik-Ableger des Astra ist auch das neue SUV Antara „B“, das Anfang 2016 serienreif ist – 150 kg leichter als bisher. Motoren: Turbodiesel (110 bis 170 PS) und -benziner (140 bis 200 PS) mit je 1,6 Litern. Ebenso eine neue Achtstufen-Automatik. Der neue Insignia rollt dagegen erst Ende 2016 auf den Markt, aber die ersten Designentwürfe sind sehenswert. Einer davon hieß übrigens Monza Concept und war auf der IAA 2013 zu bestaunen.

Der Volkswagen-Konzern hat im letzten Jahr 11,7 Milliarden Euro verdient, da bleibt genug Bares für neue Autos. VW-Chef Martin Winterkorn hat klare Vorstellungen: „Wir haben Nachholbedarf bei den SUV.“ Deshalb soll aus der Studie T-ROC zügig ein Serienauto werden. Spätestens 2017 kommt dieses viertürige und fünfsitzige Polo-SUV auf MQB-Basis – mit 4,18 m exakt 25 Zentimeter kürzer als der Tiguan. Wahlweise Front- und Allradantrieb, dazu Turbomotoren von 90 bis mindestens 180 PS. Der Einstiegspreis könnte hier bei knapp 20.000 Euro liegen.


VW: POLO-SUV UND VIEL MEHR ELEKTRO-POWER


Eine Nummer kleiner ist mit 3,86 m der viersitzige Taigun, der eine verlängerte Up-Plattform (PQ12) nutzt, rund 15.000 Euro kosten und im Frühjahr 2016 erscheinen dürfte. Das City-SUV setzt auf Benziner mit 75, 90 und 110 PS sowie Diesel mit 75, 90 und 105 PS.

Der Tiguan-Nachfolger fährt – wie schon berichtet – im September 2015 zu uns, er wächst in der Länge auf bis zu 4,60 Meter. Erstmals bekommt er auch eine (kürzere) Coupé-Variante zur Seite gestellt, außerdem 2016 eine Langversion mit mehr Radstand (plus 20 cm). Der Touareg-Nachfolger startet übrigens erst im Frühjahr 2017. Und SUV-Flair wird schon im Herbst 2015 sogar der Beetle abstauben, denn mit dem fünf Zentimeter höhergelegten und im Design rustikalen Ableger Dune kommt hier gerade etwas Passendes.

Ab zu den Pkw-Modellen. Im August startet der geliftete Scirocco, dessen R-Version jetzt 280 statt 265 PS hat. Ebenfalls aufgefrischt zeigt sich Ende April der Bestseller Polo: neue Motoren, neue Multimedia- und Fahrerassistenten. Der höhergelegte CrossPolo kommt ebenfalls neu. Genauso wichtig wie die SUV-Offensive ist Winterkorn die E-Mobilität der Konzernmarken. VW bringt zuerst im Juni den vollelektrischen e-Golf für 34.900 Euro zu den Händlern. Der soll bis zu 190 km weit elektrisch fahren, sein hoher Preis relativiert sich zum Teil durch die reichhaltige Ausstattung. Das Pendant ist der für November geplante, 217 km/h schnelle Plug-in-Hybrid Golf GTE mit 204 PS Systemleistung (1,4-Liter-TSI mit 150 PS plus E-Motor), für den VW eine rein elektrische Reichweite von 50 Kilometern verspricht. Der Preis des GTE ist noch offen.

In China kommt übrigens noch im Dezember ein großes, viertüriges, sportlich gestyltes Golf/Jetta-Coupé auf den Markt, das zur Pekinger Automesse am 20. April enthüllt wird. Der sportliche Viertürer auf MQB-Basis, der auch als Hybrid startet, könnte später auch auf anderen Weltmärkten erscheinen. Bliebe noch der von uns schon öfter beschriebene neue Passat zu erwähnen, im November rollen gleichzeitig Limousine und Variant an.

Computerdesign: Jean-François Hubert; Reichel CarDesign

Wolfgang Eschment / Stefan Miete

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