Neue deutsche Modelle von Audi, BMW, Mercedes, VW, Ford & Opel Germanys Next Topmodels

07.10.2014
Inhalt
  1. BMW: NEUER 5er UND FRISCHE SUV-WARE
  2. MERCEDES: M-KLASSE UND EIN CLA-HIGHLIGHT
  3. VW: POLO-NACHFOLGER UND VIELE GOLF-NEUHEITEN
  4. FORD: WELT-FOCUS UND BULLIGER MUSTANG
  5. OPEL: ZAFIRA GANZ ANDERS, VIEL LIFESTYLE
  6. AUDI: NEUER A4 UND REIZVOLLE TT-NEWS

Fast alle deutschen Autobauer sind wieder obenauf: Der Absatz brummt, neue Stars warten auf ihre Auftritte. Wir geben einen exklusiven Ausblick auf die Modelle der nächsten Jahre

Die Stimmung ist bombig, man strotzt nur so vor Selbstbewusstsein. Fast alle deutschen sehr gut im Geschäft, reihenweise Motors überholen. Und die deutschen Premiumhersteller Audi, BMW und Mercedes verdienen so gut wie schon lange nicht mehr.

Selbst Opel und Ford zeigen wieder Optimismus, speziell die Rüsselsheimer haben in den Angriffsmodus geschaltet. Und hinter den Kulissen warten haufenweise Modell-Neuheiten auf ihre Publikumspremiere. Sehen Sie selbst.

 

BMW: NEUER 5er UND FRISCHE SUV-WARE

Das Highlight der Münchner? Definitiv die neue 5er-Reihe, die Ende 2016 vorgestellt und ab Jahresbeginn 2017 verkauft werden soll. Der Kombi Touring  –  besonders schnittig – folgt ein halbes Jahr später. Überhaupt das Design: neue Dynamik mit Stil und viel Finesse.

Dazu innovative Assistenzsysteme (Abstands- und Lenkautomatik) und optionales Laserlicht. Gesetzt im Cockpit sind volldigitale, frei programmierbare XXL-Displays – eins für den Fahrer, eins zur Unterhaltung des Beifahrers. Und durch den Einsatz von viel Kohlefasermaterial (Dach, Türen, Cockpit-Kern) sollen die künftigen Modelle auf der neuen 35up-Plattform über 80 Kilo abspecken.

Motorisch kommen neue Leichtbau-Turbo-Triebwerke zum Einsatz – etwa Zweiliter-Benziner mit 190 und 250 PS. Bei den Dieseln powern Zweiliter-Motoren mit etwa 150, 190 und 225 PS, der Dreiliter-Tri-Turbo erstarkt von 381 auf mindestens 390 PS. Die Plug-in-Hybridversionen folgen 2017.

 

MERCEDES: M-KLASSE UND EIN CLA-HIGHLIGHT

Bis zur Ablösung der aktuellen Generation der Mercedes M-Klasse (W166) dauert es zwar bis 2018, dennoch blicken die Techniker und Designer bereits nach vorn.  Bis zum Wachwechsel soll eine umfassende Modellpflege das Interesse an dem seit 2011 in dritter Generation in US-Werk Tuscaloosa (Alabama) gebauten Luxus-SUV wach halten.

Eine modifizierte Front mit etwas vergrößertem Grill, neue LED-Scheinwerfer und der neue hintere Stoßfänger gehören zur Auffrischung des derzeit ab 56.228 Euro erhältlichen Allradlers. Zu dieser im Frühjahr 2015 fälligen Produktaufwertung gesellt sich noch eine besonders sportliche Karosserieversion hinzu – der coupéartig geschnittene MLC.

Beiden gemein ist das neue Cockpit, dessen optionales Multimediasystem Comand mit freistehendem 8,4-Zoll-Monitor (21,3 cm) erhältlich sein wird. Das dürfte auch im ganz neuen ML zu finden sein, der – leichter, nochmals fahraktiver und sportlicher als heute – ab 2018 ins Rennen geht. Natürlich mit der neuen Neunstufen-Automatik, Offroad-Technikpaket samt Differenzialsperren und komplett neuen Reihensechszylinder-Diesel- und Benzintriebwerken.

 

VW: POLO-NACHFOLGER UND VIELE GOLF-NEUHEITEN

Gerade wurde der Polo geliftet und verfeinert, doch Ende 2017 rollt der Nachfolger an – kaum länger, aber flacher, breiter und flotter als bisher. Gut fünf Zentimeter mehr Radstand bringen spürbar mehr Platz für Passagiere und Gepäck. Die Motoren stammen zum Teil noch aus der aktuellen Generation, auch der 1,2-Liter-Turbo erhält ein Alu-Gehäuse.

Außerdem wird der Neue, der dann die MQB-Basis nutzt, deutlich leichter als bisher. Mit einer sehr sparsamen Plug-in-Hybridversion (50 km Elektroreichweite) ist definitiv zu rechnen, und die komplette Smartphone-Vernetzung soll dann auch mit Apple-Geräten funktionieren.

Sogar ein Head-up-Display ist für den Kleinen geplant, dazu fast alle Assistenzsysteme, die es im neuen VW Passat gibt, inklusive Abstandshalter mit bequemer Stop-and-go-Staufunktion und Querverkehr-Beobachtung beim Rückwärtsausparken sowie automatischem Bremseingriff.

Und der Golf? Hier gibt es Zuwachs: Der höhergelegte Alltrack zeigt Ambitionen für leichtes Gelände, und mit dem Variant R kommt nun der ambitionierte Sportler für die ganze Familie.

 

FORD: WELT-FOCUS UND BULLIGER MUSTANG

Ford macht sich an die Erneuerung des Focus, den Nachfolger des meistverkauften Autos der Welt. Rund 1,1 Millionen Exemplare des dynamischen Kompakten gingen 2013 an Kunden in 140 Ländern. Generell will Ford künftig eine überschaubare Zahl global einheitlicher Autos in großen Mengen absetzen – und so satte Renditen einfahren.

Der neue Focus hilft hier ab Anfang 2018, aber seine wichtigsten Antriebe gibt es schon ab diesem November zum Facelift des aktuellen Focus III: neue,  sparsame Turbodiesel und Benzin-Direkteinspritzer, allesamt Vierzylinder mit 1,5 Liter Hubraum, die an die Stelle der bisherigen 1,6-Liter treten. Die Turbodiesel  mit 95, 105 und 120 PS und die neuen Benziner der EcoBoost-Familie mit 150 und 180 PS erfüllen die Euro-6-Abgas-norm. Auch beim Focus IV wird eine Elektroversion angeboten, dito der superkompakte 1,0-Liter-Dreizylin-derbenziner mit 100 bis 140 PS.

Die mit einer Länge von 4,36 m und einer Breite von 1,48 m ohnehin großzügigen Abmessungen des Focus ändern sich nur im Millimeterbereich. Mehr passiert beim Design: Ford achtet auf  ausgewogene Proportionen und einen hohen Qualitätseindruck. Mehr Power gewünscht? Aus den USA kommt 2015 der Mustang zu uns – als Coupé und Cabriolet. Basistriebwerk des 4,78 m langen, nur 1,38 m hohen Sportlers ist ein 309 PS starker 2,3-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner. Pures Ami-Gefühl bringt die 426 PS starke Topmotorisierung: 5,0-Liter-V8  mit  satten 529 Nm Drehmoment.


 

OPEL: ZAFIRA GANZ ANDERS, VIEL LIFESTYLE

Opel hat mit dem Zafira Family, dem Vorgänger des aktuellen Modells, und dem Zafira Tourer gleich zwei Eisen bei den vom Boom der SUV bedrängten Kompaktvans im Feuer. Und wie geht es weiter? Der Tourer wird zur IAA im Herbst 2015 geliftet. Neben Änderungen an Front und Heck sorgen neue Bediensysteme aus dem Insignia für mehr Klarheit.

Das Modell soll dann solange gebaut werden, wie die Nachfrage anhält. Einen direkten Nachfolger gibt es nicht! Der inoffizielle Zafira-Erbe startet Ende 2017 – und hat nichts mehr mit dem Namenspatron gemein. Er läuft intern als C-CUV (Compact Crossover Utility Vehicle) und basiert wie das künftige Schwestermodell Peugeot 3008 II (ab 2016) auf einer französischen Plattform.

Das Design des zunächst als Fünfsitzer geplanten „Zafira-Cross“ erinnert an das eines Kompakt-SUV: große Räder, coupéartiges Dach, schmale Fenster à la Range Rover Evoque. Die Antriebe: ein Mix aus Opel-Motoren mit 1,0 Litern (Dreizylinder-Turbo) und 1,6 Litern (Benzin-Direkteinspritzer, Turbodiesel) und zumindest einer Version mit Plug-in-Dieselhybrid von Peugeot. Den neuen Dreizylinder gibt es ab Herbst bereits im neuen Adam Rocks, wo er ein Spektrum von 90 bis 115  PS abdeckt. 

Zum Preis von 15.990 Euro soll der mit robusten Anbauten und 15 mm mehr Bodenfreiheit ausgestattete Lifestyle-Mini junge Kunden locken. Zudem hat der Kleine ein elektrisches Stoff-Faltdach. Das bietet der Mokka (ab 18.990 Euro) nicht, aber auch hier gibt es Neues.

Ab Herbst wird das knuffige SUV im spanischen Saragossa gebaut (zuvor Korea). Damit hält der neue 1,6-Liter-Turbodiesel (Euro 6) mit 110 und 136 PS Einzug, der den 1,7-Liter-Diesel ablöst. Später ersetzt der 115 PS starke 1,0-Liter-Dreizylinderturbo den leistungsgleichen 1,6-Liter-Benziner.

 

AUDI: NEUER A4 UND REIZVOLLE TT-NEWS

Star ist nächstes Jahr der neue A4, der erst zur Jahresmitte gezeigt wird und auf der Frankfurter IAA Weltpremiere hat – Verkauf ab November. Die Plug-in-Hybridversion (225 PS Systemleistung) folgt etwas später, der neue Kombi Avant im Frühjahr 2016. Fest steht:

Der neue A4 (MLB Evo-Architektur) hat mehr Radstand, ergo mehr Platz im Fond. Im neuen Cockpit gibt es wie im VW Passat optional ein volldigitales Superdisplay und erstmals ein Head-up-Display.

Dazu kommen Euro-6-Motoren wie die schon bekannten Zweiliter-TDI mit 136, 163 und 190 PS. Im Gespräch ist auch der Zweiliter-Biturbo (240 PS) aus der VW-Entwicklung. Viel früher startet der neue TT Roadster. Der Zweisitzer, natürlich mit Stoffmütze, debütiert am 2. Oktober auf dem Pariser Salon, der Verkauf beginnt im März.

Wie beim Coupé sind zunächst drei Motoren zu haben: 184-PS-Turbodiesel, Zweiliter-Turbo (230 PS) und die heiße TTS Version (310 PS). In Paris zeigt Audi auch eine neue Studie fürs dritte Mitglied der TT-Familie – einen Mix aus Sportwagen und SUV. Spannend, denn das Showcar ist der erste Coupdes neuen Designchefs Marc Lichte. Kommt nun das aufregendere Audi-Design oder bleibt es bei optischer Stagnation?

Und sonst? Im Januar erhält das 4,39-m-SUV Q3 ein kräftiges Facelift: massiverer Grill, mehr Multimedia, mehr Power. So haben die neuen Euro-6-Diesel nun 150 und 184 statt 140 und 177 PS, für den Zweiliter-Benziner mit 170 PS kommtein 1,8-Liter-TSI mit 180 PS. Auch der neue Q7 ist in Sicht: Premiere im Januar auf der Detroiter Autoshow, Verkauf ab September. Erst 2017 folgt das coupéhafte Sport-SUV Q6, das die Lücke zwischen Q5 und Q7 schließt.

Computerdesign: Jean-François Hubert, De Lusi, Reichel CarDesign, CoNi

Wolfgang Eschment / Stefan Miete

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