Audi A7 Sportback: Premiere in Paris Zwischenstück

04.08.2010

Zwischen A6 und A8 positioniert Audi den A7 Sportback. Das fünftürige Coupé kommt im Herbst und kostet ab 51.560 Euro

Schon mit der Studie Sportback Concept zeigte Audi im vergangenen Jahr, wie der große Bruder des A5 Sportback aussehen wird. Und wie wir jetzt wissen: Die Form der Studie war schon sehr nah an der Serie. Der Fünftürer hat mit 4,97 Meter Länge und 1,91 Meter Breite Oberklasse-Maße. Das Dach sitzt vier Zentimeter niedriger als bei A8 und A6, die Höhe beträgt 1,42 Meter.

Ungewöhnlich ist in dieser Klasse ist die weit aufschwingende Heckklappe. Der Kofferraum fasst 535 Liter. Nach Umklappen der Rücksitzlehnen stehen 1390 Liter zur Verfügung – deutlich weniger als bei einem ähnlich großen Kombi und doch mehr als bei einer vergleichbaren Limousine.

Audi sieht den A7 Sportback als Kombination aus Coupé, Limousine und Avant. Vom Coupé hat der Fünftürer die Dachlinie und den breiten, eleganten Auftritt. Der Knick in der Seitenscheibe zitiert gar den schönsten Audi, das 100 S Coupé von 1969. Und wer die flache Heckklappe sieht, könnte an die ersten beiden Generationen des 100 Avant denken.

Wer drin sitzt, soll sich jedoch eher so fühlen, als führe er einen aktuellen A8. Das mit Schichtholz verkleidete Armaturenbrett ist um Fahrer und Beifahrer herumgezogen, die unterstützende Technik stammt aus der Luxusklasse.

Zudem verspricht Audi – genau wie beim A8 – eine Verarbeitung auf Manufakturniveau. Womit die Ingolstädter keine schiefen Nähte meinen, sondern schlicht Perfektion und edles Material.

UMTS-Karte und WLAN-Hotspot sorgen gegen Aufpreis für volle Internetversorgung an Bord des Sportback. Mit Hilfe des Navigationssystems denken die Assistenzsysteme voraus. Navigationsziele und Telefonnummern lassen sich mit dem Finger auf ein Touchpad schreiben.

Die vier V6-Motoren sind aus dem aktuellen Audi-Programm bekannt und leisten von 204 bis 300 PS. Besonders sparsam soll der 3.0 TDI sein, der im Schnitt 5,3 Liter verbraucht und 139 Gramm CO2 je Kilometer ausstößt.

Kombiniert ist der Basismotor mit Frontantrieb und Multitronic. Wer den Allradantrieb quattro ordert, bekommt immer das Doppelkupplungsgetriebe S tronic. Und mit dem neuen Kronenrad-Mitteldifferenzial hat der A7 Sportback sogar eine Gemeinsamkeit mit dem Supersport-Coupé RS 5.
Andreas Of

AUTO ZEITUNG

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