Deutsche Auto-Neuheiten 2015/2016: Audi A6, Opel Astra & Co. Neue deutsche Küche

29.05.2013
Inhalt
  1. AUDI A6: DER NEUE KOMMT IM ELEGANTEN SPORT-DRESS
  2. OPEL ASTRA: WENIGER GEWICHT UND EFFEKTIVERE MOTOREN
  3. MERCEDES GLK: DYNAMISCHER UND OHNE HARTE KANTEN
  4. VW T6 BUS: COOLES DESIGN UND NATÜRLICH PLATZ OHNE ENDE
  5. FORD FOCUS: SCHÖNERE FRONT, MEHR ORDNUNG DRINNEN

Deutsche Auto-Neuheiten 2015/2016: Diese fünf Modelle der deutschen Autobauer machen Appetit – zumal vier davon ohnehin zu den Publikumslieblingen gehören

Krise hin, Krise her, im Zweifelsfall helfen neue, reizvolle Modelle immer noch am besten gegen die Unlust der potenziellen Kunden, ihr sauer Erspartes zum Autohändler zu tragen. Da kommen diese fünf Nachfolgemodelle gerade richtig, da lohnt sich das Sparen. Zumal unsere Kandidaten schon per se zu denen gehören, die immer auf unseren Wunschzetteln auftauchen.

Da hätten wir die beliebte Businesslimousine Audi A6, den grundsoliden und jetzt noch schickeren Opel Astra, den Mercedes-Stadt- Geländegänger GLK, den VW Multivan als Liebling aller Familien und Outdoor-Fans sowie Fords dynamischen Golf-Gegner Focus, der auch immer fl otter wird und demnächst ein kräftiges Facelift bekommt. So, jetzt das Ganze der Reihe nach.

 

AUDI A6: DER NEUE KOMMT IM ELEGANTEN SPORT-DRESS

Ein bisschen müssen wir noch warten, aber 2016 stellt Audi den neuen A6 vor – deutlich schärfer als bisher und endlich mit höherem Erkennungswert, wie unser erstes Bild zeigt. Eine neue Front mit skulpturalem und im Motorsport-Look eingezogenem Singleframe-Grill, dazu eine stärker herausgearbeitete Schulterpartie, die gleich hinter den vorderen voluminösen Kotflügeln beginnt. Das passt zum Credo von Designchef Wolfgang Egger: „Etwas Neues muss kommen, ohne mit den Traditionen zu brechen.“ Fest steht: Die rund 4,95 Meter lange Business-Limousine hebt sich wirkungsvoll vom aktuellen Modell ab. Sie nutzt die Technik der zweiten Generation des Modularen Längsbaukastens (MLB Evo), die flexibel diverse Antriebskonzepte erlaubt.

Das Auto, in dem bisher schon viele Aluminiumteile verbaut sind (Hauben, Kotflügel) wird mit neuem Materialmix über 50 kg leichter und soll speziell im Fond auch mehr Platz bieten. Motorisch gibt es neue Einsteiger – zum Beispiel den aus dem A3 bekannten 1,8-Liter-Turbo mit 180 PS und die neue 150-PS-Version des dieselnden Vierzylinder-TDI. Obendrauf dürfte zum Beispiel die über 230 PS starke Biturbo- Version des EA 288-TDI offeriert werden. Und diskutiert werden gleich zwei Hybrid-Varianten – eine Plug-in-Version des aktuellen Hybrids mit Vierzylinder-Benziner (rund 200 PS), stärkerem Elektromotor und gut 50 km Elektroreichweite sowie ein sportlicher Diesel-Plug-in, der Audis 313-PS-V6-Biturbodiesel mit einem E-Motor mixt. Zeitplan: Start für die Limousine ist 2016, der Kombi Avant folgt ein halbes Jahr später.

 

OPEL ASTRA: WENIGER GEWICHT UND EFFEKTIVERE MOTOREN

Mit dem bereits über 100.000 Mal verkauften Klein-SUV Mokka, dem Lifestyle-Mini Adam und dem feinen Mittelklasse-Cabrio Cascada wollen die Rüsselsheimer wieder nach vorn. Auch mit dem neuen Astra, der Mitte 2016 mit allen Tugenden der Marke serienreif sein soll. Sein harmonisches Design gefällt: breite Spur, geduckte Silhouette, starke Schultern und dezente Chromzierteile – sportliche Eleganz.

Die Haube wird durch Längskanten sehniger, die Front durch das Herunterziehen der Kühlermaske sportlicher. Dazu eine neue Interpretation der schwungvollen „Opel-Kante“ auf den Flanken. Und leichter soll der Astra werden – dank Aluminium-Einsatz und neuer Antriebe. Bis zu 30 Prozent mehr Drehmoment bei bis zu 13 Prozent geringerem Verbrauch sollen zwei neue Motorbaureihen bieten: Benzin-Turbodirekteinspritzer und Turbodiesel mit 1,6 Liter Hubraum. Während der Turbobenziner von rund 140 bis 200 PS reicht, powert der Diesel von 110 bis 170 PS. Auch neu: Achtstufen-Automatik, optimiertes Sechsgang- Schalt- und Doppelkupplungsgetriebe.

 

MERCEDES GLK: DYNAMISCHER UND OHNE HARTE KANTEN

Wagen fürs Gelände sind bei Mercedes seit 1979 ein großes Thema – Seine Unverwüstlichkeit, das G-Modell, erblickte da die Welt. Inzwischen tummeln sich mit GLK, ML und dem siebensitzigen GL drei weitere Baureihen mit Stern und ab 2014 noch eine vierte: der auf der technischen Architektur der A-Klasse basierende GLA. Da ist Profilschärfung angesagt, damit sich die Allradler nicht in die Quere kommen. Daher wird die zweite Aufl age des bislang ziemlich kantigen Mittelklasse-SUV GLK neu justiert.

Anfang 2015 ist es soweit. Auch der Neue ist ein technisches Derivat der C-Klasse, jedoch der neuen Generation (ab 2014). Der GLK wirkt nun dynamischer, bleibt aber seriös, seine harten Kanten sind passé. Es gibt ihn auch künftig wahlweise mit nur einer angetrieben Achse. Für Vortrieb sorgen Direkteinspritzer. Benziner: 2,0-Liter-Turbo (184/211 PS), 3,0-Liter-V6-Biturbo (333 PS); Diesel: 2,1-Liter (136/170/204 PS), 3,0-Liter-V6 (ca. 260 PS). Zudem sind zwei Hybride geplant. Als Basisbenziner könnte der 156 PS starke 1,6- Liter-Vierzylinder aus der A-Klasse auftauchen.

 

VW T6 BUS: COOLES DESIGN UND NATÜRLICH PLATZ OHNE ENDE

Obwohl der aktuelle VW-Bus T5 schon vor zehn Jahren auf den Markt kam, ist er immer noch Marktführer in Deutschland und Europa. Verkaufsanteil bei uns: 42,5 Prozent. Im letzten Jahr 2012 wurden weltweit mehr als 160.000 T5-Modelle verkauft. Der Nachfolger wird 2015 gezeigt und dann nach den Werksferien im Sommer gebaut. Als Vorlage für unser Bild diente die Genf-Studie e-Co-Motion mit Elektroantrieb, die aber mit einer Länge von 4,55 Meter zwischen T und Caddy liegt. Die Front des e-Co-Motion gibt jedoch die künftige Designrichtung vor. Und der T6 wird nicht auf dem Modularen Querbaukasten (MQB) basieren, weil für Nutzfahrzeuge andere Laufleistungen und größere Belastungen berücksichtigt werden müssen.

Deshalb wird die alte T5-Basis weiterentwickelt. Der T6 erhält aber Assistenzsysteme und Multimedia-Einrichtungen aus dem Golf und dem Passat-Nachfolger. Die Studie zeigt, wo bei der Raumökonomie die Reise hingeht: Trotz der Kürze von 4,55 Metern passen bis zu 4,6 Kubikmeter in den Laderaum. Dafür fällt der Wendekreis sehr klein aus. Auch der neue T6 wird mehr Nutzwert bieten – als Transporter wie auch wieder als Wohnmobil, Familienauto und Reisewagen. Bei den Dieseln agiert wohl noch der bisherige Biturbo mit 180 PS an der Spitze – oder schon dessen Nachfolger mit bis zu 230 PS. Basisbenziner wäre womöglich der 1,4-Liter-TSI mit 122 PS und 140 PS. Natürlich werden auch alternative Antriebe vorbereitet. Ob rein elektrisch oder als Plug-in-Hybrid, das ist noch nicht abschließend entschieden. VW will das dann von der Marktnachfrage abhängig machen.

 

FORD FOCUS: SCHÖNERE FRONT, MEHR ORDNUNG DRINNEN

Auch Ford kann es sportlich, zeigt uns das starke Facelift beim Focus, die neuen Modelle starten Ende 2014. Mit einer flotten Front à la C-MAX, aber nicht so plakativ wie beim neuen Fiesta. Wichtigste Änderung im Interieur: Die Zahl der Schalter und Knöpfe auf der Mittelkonsole wird drastisch reduziert.

Bei den Assistenzsystemen ist der Focus ohnehin schon gut aufgestellt, nach dem Facelift erhält er aber das City Notbremssystem City Stop der zweiten Generation, das nun bis Tempo 50 statt nur bis 30 km/h funktioniert – mit Fußgängererkennung. Zu den Motoren: Dreizylinder von 80 bis 125 PS, der neue 1,5-Liter-EcoBoost ersetzt den 1,6- Liter mit Leistungen zwischen 150 und 182 PS. Vorteil: niedrigere Verbräuche, da hier wie beim Dreizylinder Abgaskrümmer und Turbolader in den Kühlkreislauf integriert sind. Das ist speziell bei Volllast wirksam, da nicht mehr so stark mit Kraftstoff gekühlt werden muss. Bei den Turbodieseln bleibt es bei den Motoren mit 1,6 und 2,0 Litern (95 bis 163 PS).

Computerdesign: DeLusi, Reichel CarDesign, Jean-Francois Hubert

Wolfgang Eschment / Stefan Miete / Klaus Uckrow

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