Audi A3 (8P/8V): Gebrauchtwagen kaufen Musterknabe gebrauchter A3

von Lena Reuß 06.03.2017

Der Audi A3 macht seinem Premium-Anspruch auch als Gebrauchtwagen alle Ehre: TÜV und ADAC haben bei den Generationen 8P und 8V nur selten etwas zu beanstanden.

Mit dem Audi A3 sind die Ingolstädter seit 1996 in der Kompaktklasse vertreten. Zwar ist der A3 weitgehend baugleich mit dem Konzernbruder VW Golf – doch am Premium-Anspruch scheint das nichts zu ändern. So bereitet der Audi A3 als Gebrauchtwagen seinen Eigentümern in der Regel nur selten Schwierigkeiten. Gerade der Audi A3 8P, die Vorgängergeneration des aktuellen Modells (8V), ist mittlerweile häufig auf dem Gebrauchtwagenmarkt anzutreffen. Der Wagen wurde von 2003 bis 2012 gefertigt und ist als Drei- oder Fünftürer (Sportback) sowie seit 2008 als Cabrio erhältlich. Im Jahr 2005 bekam der Audi A3 8P ein Facelift. Deutlichste Veränderung: Mit der Modell-Auffrischung erhielt der Kompakte zum ersten Mal den Singleframe. Seit 2012 ist die neue Generation 8V, die ebenfalls wieder als Drei- und Fünftürer oder Cabrio zu haben ist, im Handel. Schon 2016 gab es das erste Facelift. Dementsprechend dürfte das Vor-Facelift-Modell auf dem Gebrauchtwagenmarkt jetzt umso beliebter sein.

Fakten zum Audi A3 im Video:

 
 

Gebrauchtwagen Audi A3 (8P / 8V) kaufen

Dank Vollverzinkung muss man sich wegen Rost weder beim gebrauchten Audi A3 8V noch beim Vorgänger 8P Sorgen machen. Der TÜV hat allgemein nur wenig an dem Kompakten auszusetzen. Gerade bei der aktuellen Generation gibt es kaum etwas zu bemängeln, besonders das Fahrwerk ist in der Regel einwandfrei. Die einzige Marotte sind verschlissene Bremsscheiben bei der ersten Hauptuntersuchung. Der Audi A3 8P dagegen kämpft im Alter zwischen sieben und neun Jahren überdurchschnittlich oft mit gebrochenen Federn und undichten Stoßdämpfern. Bei elfjährigen Modellen fallen oft poröse Bremsschläuche auf. Erfahrungen des ADAC-Pannendienstes zufolge fällt der gebrauchte Audi A3 nur selten negativ auf. Beim Modell 8V gibt es lediglich hin und wieder Fehler bei der Ladedruckregelung (Baujahr 2014). Der Vorgänger weist ebenfalls nur „moderate, einzelne Pannenschwerpunkte“  in der Pannenstatistik auf. Darunter hängende Ventile bei der Abgasrückführung (Baujahre 2009 bis 2012) und defekte Injektoren bei Dieselmotoren (Baujahre 2006 bis 2008). Außerdem gab es 2012 eine Rückruf-Aktion der Baujahre 2010 bis 2012. Grund war ein möglicher Kraftstoffverlust wegen fehlerhafter Kraftstoffleitungen.

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Wahl der Ringe

 

Große Auswahl beim gebrauchten Audi A3

Je nach Generation und Baujahr bietet der Audi A3 eine große Auswahl unter der Haube. Die Benziner der Gebrauchtwagen leisten zwischen 102 PS und 340 PS. Die Diesel beginnen bei einer Leistung von 90 PS und enden bei 170 PS. Während es die Generation 8P sogar mit einem 3,2-Liter-VR6-Motor gab, setzt der aktuelle Audi A3 mit dem Plug-in-Hybrid e-tron (Systemleistung 204 PS) und dem Erdgasmodell g-tron (110 PS) eher auf alternative und zukunftsweisende Antriebe. Mit Gasantrieb kostet der Audi A3 von 2014 als Gebrauchtwagen noch 17.050 Euro. Dabei muss man mit 36.950 Kilometern auf dem Tacho rechnen. Günstiger gibt es die aktuelle A3-Version ein Jahr älter und als 1.2 TFSI mit 105 PS. Bei 42.000 Kilometern Laufleistung liegt der Preis noch bei etwa 13.000 Euro. Wer im gleichen Preissegment mehr Leistung und einen Diesel sucht, kann sich beim Gebrauchtwagenkauf auf den Vorgänger konzentrieren. Vom Baujahr 2012 gibt es beispielsweise einen A3 Sportback mit 140 PS starkem Zweiliter-Turbodiesel und quattro-Allradantrieb bei 85.800 Kilometern auf der Uhr. Den gleichen Motor gibt’s auch oben ohne: Zum Beispiel beim A3 Cabrio aus dem Jahr 2008. Mit S Line Sportpaket steht der Wagen noch für 12.300 Euro in der Schwacke-Liste.

 

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