Werkstattkette ATU droht Insolvenz (Update!) ATU-Pleite abgewendet

09.12.2016

Die Zukunft der angeschlagenen Werkstattkette ATU ist vorerst gesichert. Demnach konnte Auto-Teile-Unger eine Einigung erzielen, welche die Mieten für die Werkstätten und Lagerräume drastisch senkt. Das ist wichtig, denn der französische Branchenriese Mobivia hat ATU praktisch schon aufgekauft.

Die drohende Insolvenz der Werkstattkette ATU ist vom Tisch, der Verkauf des Unternehmens an die französische Mobivia-Gruppe in trockenen Tüchern. Mobivia hatte bereits im September den Kaufvertrag unter Vorbehalt unterschrieben, denn die bisherigen, hohen Mieten für die Werkstätten waren ein Hindernis im Übernahmeprozess. Mobivia war zunächst nicht bereit, Mietverträge für knapp die Hälfte der rund 600 Niederlassungen zu übernehmen. Nachdem die Immobiliengesellschaften marktübliche Mieten in Aussicht stellten, hatten sie zuletzt eine Sonderzahlung von 100 Millionen Euro gefordert. Hinter dem niederländischen Vermieter Lino stecken als Kreditgeber unter anderem die Deutsche Bank sowie Hedgefonds. Monatelang war zwischen den Vermietern und Auto-Teile-Unger in einem zähen Hin- und Her verhandelt worden, zuletzt stand die Einigung auf der Kippe und ATU kurz vor der Insolvenz. Die Autowerkstattkette ATU beschäftigt in Deutschland rund 10.000 Mitarbeiter in 608 Filialen.

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Einigung: Insolvenz von ATU abgewendet, Übernahme läuft

Schon vor der Einigung zeigte sich ein ATU-Sprecher zuversichtlich: "Die Verhandlungen mit unseren Vermietern befinden sich in der Endphase. Wir gehen unverändert davon aus, dass eine Lösung kurzfristig möglich ist." Die finale Entscheidung zur Übernahme von ATU fiel am 8. Dezember 2016. Wäre der Deal geplatzt, wäre Auto-Teile-Unger in die Insolvenz gerutscht – und tausenden Mitarbeitern einer ungewissen Zukunft ausgesetzt gewesen. Auch die Politik äußerte sich über die Einigung erfreut. "Das ist eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung und ein Sieg der Vernunft", sagte Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) am Donnerstagabend.

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