Aston Martin One-77 Der Bugatti-Schreck

20.06.2011


Teurer als ein Bugatti Veyron und dazu mit einer Auflage von 77 Exemplaren auch exklusiver. Der Aston Martin One-77, der auf dem Genfer Autosalon seine Weltpremiere feiert, ist ein 1,4 Millionen Euro teurer Über-Supersportwagen. Ein V12 mit 7,3 Litern Hubraum erzeugt 700 PS. Genug für 1500 Kilo

Mit dem One-77 stellt Aston Martin das teuerste und stärkste Modell seiner Geschichte vor. Die Modellbezeichnung nennt die Auflage des Coupés. Die Karosserie mit Flügeltüren entsteht aus Leichtmetall in Handarbeit. Mit zwei  großen zusätzlichen Öffnungen in der Front, den beiden breiten Kiemen in den Seitenflächen und den betonten hinteren Kotflügeln tritt der One-77 wesentlich extrovertierter als die anderen Modelle des englischen Herstellers auf.

Bei einem Preis von geschätzten 1,4 Millionen Euro setzt sich der Aston Martin One-77 deutlich vom Bugatti Veyron (1,15 Millionen Euro) ab. Bei der Leistung allerdings nicht. Den 1001 PS des Bugatti stellt der One-77 „nur“ 700 PS entgegen, die ein V12 mit 7,3 Liter Hubraum entwickelt. Diese 700 PS müssen jedoch lediglich 1500 Kilo zu atemberaubenden Fahrleistungen beschleunigen, die von einer Höchstgeschwindigkeit jenseits von 320 km/h und einem Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 in 3,5 Sekunden gekennzeichnet sind.

Eine Trockensumpfschmierung erlaubt es, den Motor 100 Millimeter tiefer als bei den anderen Modellen mit V12 zu platzieren, was zu einer Absenkung des Schwerpunkts und damit zu einer deutlich verbesserten Fahrdynamik des 1,20 Meter hohen One-77 führt. Der Motor sendet seine Leistung via sequenzielles Sechsganggetriebe, dessen Schaltstufen per Lenkradpaddel gewechselt werden, an die 335er-Walzen der Hinterräder, die auf 20-Zöller aufgezogen sind. Keramikbremsen gewährleisten die angemessene Verzögerung.

Ernsthaften und seriösen Interessenten des One-77 stellt Aston Martin Chef Ulrich Bez persönlich das Auto vor und wird ihnen dann auch die konkrete Kaufsumme und den Liefertermin benennen können. Ob James Bond in seinem nächsten Kino-Abenteuer einen One-77 als neues Dienstfahrzeug erhält steht noch nicht fest. Die englische Krone sollte diese Investition trotz schwerer Wirtschaftskrise nicht scheuen. Im letzten Abenteuer „Ein Quantum Trost“ war es Mr. Bond nicht möglich, mit einem normalen DBS einem Rudel schnöder Alfas zu enteilen.

AUTO ZEITUNG

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