Aston Martin Lagonda Zurück zu den Wurzeln

04.03.2009


Langonda, legendärer Luxuswagenhersteller von den Britischen Inseln würde in diesem Jahr 100 Jahre alt werden. Das Jubiläum feiert Aston Martin mit der Ankündigung, die Marke wieder zum Leben zu erwecken. In Genf stellte Firmenchef Ulrich Bez eine Studie vor, die als Lagonda ab 2012 in Serie gehen soll.

Für Ulrich Bez macht aus vielen Gründen Sinn, den Markennamen Lagonda wieder zum Leben zu erwecken. Im Programm von Aston Martin finden sich Lücken, die besonders in Märkten wie Russland und im mittleren Osten ein attraktives Kundenpotential unerschlossen lassen. Diese soll Lagonda künftig schließen.

So fehlt beispielsweise ein Crossover, der das Platzangebot einer luxuriösen Limousine mit einem Allradantrieb kombiniert. Und damit ganzjährige Nutzbarkeit ermöglicht, wenn beispielsweise in Moskau Frühling, Herbst und Winter mit Nebel, Regen, Schnee und Eis einen Aston Martin Volante für Monate in die Garagen der Rubel-Oligarchen verbannen.

Das Portfolio der Antriebseinheiten für standesgemäßen Vortrieb des Lagondas ist in den Regalen von Aston Martin wohl assortiert. Sowohl der Acht- wie die Zwölfzylinder eignen sich für den Einbau in den Crossover. Für Ulrich Bez kann der Lagonda auch für den Beginn des Hybridzeitalters im Hause stehen, wobei die Kombination des Elektroantriebs sowohl mit einem Benzin- wie auch einem Dieselmotor denkbar ist.

Der amerikanische Ingenieur Wilbur Gunn (1859 – 1920) war Ende des 19. Jahrhunderts nach Staines im englischen Middelessex gezogen und begann unter dem Namen Lagonda ab 1900 Autos zu bauen. Lagonda war der indianische Namen eines Flusses aus Gunns amerikanischer Heimat Ohio. Die offizielle Gründung der Firma erfolgte 1909. Die Autos, die auch als „Bentley des kleinen Mannes“ bezeichnet wurden, erwarben sich einen ausgezeichneten Ruf und sammelten auch Erfolge im Motorsport.

Die Entscheidung, ab 1936 eine Luxuslimousine mit V12 und 180 PS zu bauen, leitete das Ende der Selbstständigkeit von Lagonda ein. Die geringen Absatzzahlen und der zweite Weltkrieg führten 1947 zum Aufkauf durch David Brown, der Lagonda in Aston Martin integrierte und somit in den Besitz eines leistungsstarken Reihensechszylinder für seine Aston kam, den Walter Owen Bentley vor dem Krieg für Lagonda konstruiert hatte. Fortan trugen alle Aston Martin, die mehr als zwei Türen aufwiesen die Bezeichnung Lagonda. So der Lagonda Rapid, der auf Basis des DB4 zwischen 1941 und 1965 55 mal gebaut wurde.

Der Lagonda, den Aston Martin 1976 als viertürige Limosuine präsentierte und bis 1989 in einer Auflage von 645 Exemplaren baute, setzte mit seinem kantigen, futuristischen Design und den fortschrittlichen Bedienelementen ein Zeichen. Ab 1990 entstanden auf Basis des Aston Martin Virage Einzelanfertigungen einer Limousine oder eines Kombis (Shooting Brake), die das Label Lagonda erhielten.

AUTO ZEITUNG

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