Aston Martin DB4 GT-Neuauflage: Preis Neuer DB4 GT für 1,7 Millionen

12.12.2016

Mit dem Aston Martin DB4 GT kehrt eine Legende des Rennsports zurück. Im ehemaligen Stammwerk Newport Pagnell werden nach alten Skizzen und weitgehend von Hand noch einmal 25 Exemplare des einstigen Formel 1-Autos gebaut. Kostenpunkt: 1,7 Millionen Euro pro Auto. Stirling Moss hat schon wieder seinen Helm aufgesetzt.

Gegen den Aston Martin DB4 GT ist selbst James Bonds legendärer DB5 nur ein schnöder Gebrauchtwagen. Denn während man den Silberling von 007 lediglich von der Leinwand kennt, hat der DB4 seine Sporen auf legendären Rennstrecken wie Silverstone verdient und wurde dort von einem gewissen Stirling Moss gleich bei seinem Debüt als erster über die Ziellinie gebracht. Kein Wunder, galt das von 1959 bis 1963 nur 75 Mal gebaute rare Sportcoupé doch als eiligster Engländer seiner Zeit und steht mit einem Spitzentempo von 250 km/h in den Analen. Es gibt allerdings noch einen weiteren gravierenden Unterschied zwischen Bonds DB5 und Stirling Moss’ DB4: Während es das Filmauto nur noch auf Auktionen oder zu hoffnungslos überzogenen Preisen vom Sammler gibt, kann man den DB4 bald wieder neu kaufen. Denn nach dem Vorbild von Jaguar legt nun auch Aston Martin noch einmal eine Kleinserie der Legende auf und baut den DB4 GT in der ultrararen Lightweight-Spezifikation neu auf.

Der Aston Martin DB11 GT im Video:

 

Preis: Aston Martin DB4 GT für 1,7 Mio Euro pro Auto

Nach den alten Skizzen und natürlich weitgehend von Hand bauen die Spezialisten von Aston Martin Works im alten Stammwerk Newport Pagnell so noch einmal 25 Exemplare des 4,37 Meter kurzen und extrem zierlichen Coupés, bei dem unter der Haube wieder genau jener Reihensechszylinder steckt, der schon 1950 montiert wurde: Ein 4,2 Liter großer Treibsatz mit 331 PS und einer scharfen Viergang-Schaltung, der mit den 1,2 Tonnen Alu-Auto buchstäblich leichtes Spiel haben sollte. Wer jetzt nach dem Preis fragt, der ist für dieses Projekt der falsche Kunde. Denn erstens zeigt die Erfahrung mit dem Lightweight E-Type und dem XK-SS, dass solche Sonderserien schneller ausverkauft sind, als man seinen Kontostand überprüft und eine E-Mail geschrieben hat. Und zweitens sind 1,7 Millionen Euro gar nicht so viel, wie es einem erstmal vorkommen mag. Die letzten der acht Lightweight-Originale werden schließlich für mehr als 3,4 Millionen Euro gehandelt. Und zwei Jahre Rennstreckenprogramm gibt es ja noch obendrein.

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