Aston Martin DB11: Mercedes im Erlkönig Schwäbische Einflüsse

Im Aston Martin DB11 steckt ein umfangreiches Technik-Paket von Mercedes-AMG. Unsere Erlkönig-Fotos zeigen den Innenraum

Wie weit geht die Freundschaft zwischen Aston Martin und Mercedes-AMG? Seit einiger Zeit ist offiziell bekannt, dass die Engländer künftig Motoren aus Affalterbach beziehen und ihre nächsten Sportwagen damit deutlich effizienter machen werden. Doch in den nach Gaydon gelieferten Paketen aus Stuttgart befinden sich offenbar nicht nur Motoren, sondern auch einige andere Komponenten.

 

Aston Martin DB11: Mercedes-Technik im Erlkönig-Interieur

Unsere jüngsten Erlkönig-Bilder zeigen den Innenraum des neuen Aston Martin DB11 und wirken vielerorts mehr als nur vertraut: Ist das nicht der Mercedes Comand-Controller auf der Mittelkonsole? Kennen wir dieses Tacho-Display nicht aus der S-Klasse? Ja, ganz offensichtlich nutzt Aston Martin die bewährte Technik von Mercedes zur Erprobung seines neuen Sportwagens.

Dennoch ist nicht davon auszugehen, dass die technische Partnerschaft im späteren Serienfahrzeug aus Gaydon derart deutlich zu sehen sein wird. Deutlich wahrscheinlicher ist, dass Mercedes neben Motoren auch Kabelbäume und diverse Elektronik-Komponenten beisteuert, weshalb die Bedienung über das Mercedes-Interface im aktuellen Aston Martin-Prototypen schlicht und ergreifend die einfachste Lösung darstellt.

Derzeit wird der Aston Martin DB11 auf der Nürburgring Nordschleife erprobt, das Exterieur dürfte unter der Tarnung schon deutlich seriennäher als der Innenraum sein. Und die Fotos sind unbestreitbar vielversprechend: Uns erwartet ein Sportcoupé aus dem Bilderbuch mit flacher Silhouette, langer Motorhaube und kurzem Heck. Dank AMG-Motor wird es dem DB11 auch ganz sicher nicht an Leistung mangeln, wenn er eines Tages bei den Händlern steht.

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