Alfa Romeo Stelvio (2016): Preis Stelvio First Edition kostet 56.000 Euro

von Lena Reuß

Nach der Premiere des Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio (2016) mit 510 PS, startet das erste SUV der Italiener nun mit der First Edition die Bestellungen. Die Preise liegen bei 56.000 Euro.

Zum Preis von 56.000 Euro ist die First Edition des Alfa Romeo Stelvio (2016) ab sofort bestellbar. Der Stelvio zeigt dass die Marke auch mit ihrem ersten SUV wieder einen Italiener durch und durch hervorbringt: So hat man ihn in Monza entwickelt, lässt ihn bei Rom vom Band laufen und tauft ihn nicht umsonst nach dem Stilfser Joch auf den Namen Stelvio. Die Symbolkraft des Namens Stelvio ist somit klar: Im Sinne von Alfa Romeo soll das neue SUV für nicht weniger als pure Fahrdynamik stehen. Nachdem die Italiener bisher nur die Quadrifoglio-Version des Alfa Romeo Stelvio (2016) der Öffentlichkeit präsentierten, rollt zum Marktstart nun die First Edition vom Band. Zum Start gibt es einen Zweiliter-Vierzylinder-Benziner, der dank Twin-Scroll-Turbolader und wassergekühltem Ladeluftwärmetauscher auf eine Leistung von 280 PS klettert. Übertragen wird die Kraft mittels Achtgang-Automatik variabel an alle vier Räder oder nur die Hinterräder. Damit gelingt der Sprint von Null auf 100 in nur 5,7 Sekunden und das Ende ist erst bei 230 km/h erreicht. Um Die Premiere des Alfa Romeo Stelvio (2016) mit der First Edition auch so richtig zu feiern, gibt es von Alfa allerhand Serienausstattung obendrauf. Dazu gehören: Bi-Xenon-Schein­werfer, lackierte Bremssättel, 20-Zoll-Leichtmetallfelgen, die elektronische Heckklappe und verchromte Zierleisten an den Fenster­rahmen. Den Innenraum zieren genarbtes Leder, Echtholz-Dekorleisten, achtfach verstellbare und beheizbare Fahrer- und Beifahrersitze für Fahrer und Beifahrer sowie ein umfangreiches Infotainment.

Alfa Romeo Stelvio (2016) im Video:

 

 

 

Preise zur First Edition des Alfa Romeo Stelvio (2016)

Zuletzt konnte man auf dem italienischen Fernsehsender TG5 schon einen Blick auf den Basis-Stelvio erhaschen, den Alfa weiterhin verdeckt hält. Während eines Besuchs des italienischen Premierministers Matteo Renzi im Werk Cassino, sieht man ihn mit dem Alfa-Europachef Alfredo Altavilla  neben einem Basis-Stelvio posieren. Vermutlich ein Prototyp. Zwar nicht ganz so aggressiv, wirkt der Alfa Romeo Stelvio (2016) auch in der Basisversion betont sportlich. Nach amerikanischen Verhältnissen noch ein Kleinwagen, fährt der Alfa Romeo Stelvio (2016) bei uns mit 4,68 Metern Länge schon in der gehobenen Mittelklasse. Zu Schätzpreisen ab zunächst etwa 40.000 Euro tritt er dort gegen Fahrzeuge wie den neuen Audi Q5, gegen den Jaguar F-Pace oder den Volvo XC60 an. Zwar haben ihn die Italiener in eine schmucke Abenteuerkluft gesteckt, doch unter dem bulligen Blech ist der Stelvio durch und durch eine Giulia. Er nutzt die Plattform der Limousine, ihren Allradantrieb samt elektronischem Hinterachs-Differential und Achtgangautomatik und vor allem ihre Motoren. Mit dabei ist natürlich der 510 PS starke und 2,9 Liter große V6-Turbo der Sportversion Quadrifoglio. Doch bis der Alfa Romeo Stelvio (2016) vermutlich im nächsten Sommer bei uns in den Showrooms landet, wird es auch den 2,2 Liter großen Diesel aus der Giulia geben – wahrscheinlich mit 150, 180 und 210 PS.

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Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio mit 510 PS

An der Limousine orientiert sich der Alfa Romeo Stelvio (2016), der intern lediglich Tipo 949 D-SUV genannt wird, nicht nur beim Antrieb, sondern auch beim Ambiente. Zwar ist der Mitteltunnel etwas höher und das Armaturenbrett wirkt etwas bulliger, doch das Cockpit kennt man genauso aus der Limousine, wie den großen, bündig eingepassten Touchscreen daneben, den Startknopf im Lenkrad und den DNA-Schalter neben dem Getriebe-Wählhebel. Gemäß dem Namen Stelvio, dem berühmtesten Gebirgspass in den italienischen Alpen, setzen die Italiener einige Hoffnungen in ihr erstes SUV: Diese Passstraße auf 2758 Meter mit ihren 75 Kehren und bis zu sieben Prozent Steigung passt zur aktuellen Situation der Traditionsmarke – zuletzt ganz tief unten im Tal der Tränen, kann es für Alfa gerade nur bergauf gehen. Mehr zum Thema: Alfa Romeo Giulia (2016)

Alfa Romeo Giulia im Video:

 

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